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Kandidatensuche per Litfaßsäule?

Ja, Bernd Prade, Geschäftsführer bei Ströer, erklärt, warum und wie das klappt. Im Interview mit Gero Hesse.

Herr Prade, in einer fortschreitend digitalen Welt können Plakate doch nicht gegen Online-Werbung anstinken, oder?

Wie genau wirkt diese Kombination aus on und offline?

Das Gehirn denkt in Bildern! Nichts kann der Mensch besser verarbeiten als ein Bild. Diesem uralten Grundprinzip folgt die Außenwerbung. Und das funktioniert heute besser denn je, weil wir als Konsumenten einem Informations-Overload ausgesetzt sind. Unsere Kunden nutzen ein markantes, gutes Bild als Plakatmotiv und laden ihre Marke so implizit auf. Kontinuierliche Sichtbarkeit schafft Vertrautheit und eine latente Aktualität. Und das erleichtert den Zugang zum Kunden und schafft eine perfekte Verbindung in die Online-Welt. Das kann über eine Landing Page sein, ein Bewegtbild-Format oder z.B. eine mobile Lösung. Wir haben mittlerweile alle denkbaren Online-Angebote an Bord.

Wie sieht das perfekte „Bild“ dann aus?

Stellen Sie sich vor, ich halte einen roten Ballon in der Hand. Und jetzt sage ich zu Ihnen: Denken Sie nicht an einen roten Ballon. Das entlockt in der Regel ein Schmunzeln, weil: geht nicht. Je markanter „mein roter Ballon“, also mein Bild ist, umso erfolgreicher wirkt die, wie man sagt, „implizite“ Wahrnehmung.

Ok, wir sprechen hier aber von klassischer Werbung. Wie können Sie damit Ihren Kunden im Recruiting helfen?

Das ist ja gerade das Besondere. Schaffe ich es als Unternehmen, meine Arbeitgebermarke, also meinen roten Ballon, in den Kopf meiner potenziellen Kandidaten zu bringen, dann verschaffe ich mir einen unglaublichen Vorteil gegenüber allen Wettbewerbern, die dieses Bild nicht platzieren konnten. Funktioniert wunderbar, vor allem in der Gruppe der Passivsuchenden, die sonst schwer zu erreichen sind.

Wird das die klassischen Stellenanzeige ersetzen?

Wer weiß - Klar ist aber: Mit jedem Euro, den ich als Unternehmen bisher investiere, zahle ich darauf ein, am Wettbewerb um die besten Kandidaten teilzunehmen. Damit investiere ich noch nicht exklusiv in meine Marke, um mich von diesem Wettbewerb abzusetzen.

Sondern wie geht das?

Erstens: Unternehmen, die mit uns im Bereich „Recruiting“ und „Employer Branding“ zusammenarbeiten, machen sich das Prinzip „Das Gehirn denkt in Bildern“ ganz gezielt zu Nutze. Ein Plakat zahlt exklusiv auf ihre Arbeitgebermarke ein. Zweitens: Der Traffic wird dann vom Plakat in den Online-Kanal verlängert. Wir entwickeln z.B. stark konvertierende Landing Pages. Dadurch, dass ich vorher den roten Ballon im Kopf des Kandidaten etabliert habe, habe ich als Unternehmen einen erheblichen Vorteil auch im Netz. So kann man Besucherströme online lenken – zu sich. Wir zeigen gerne jedem Einzelnen wie das funktioniert.

Bernd Prade Geschäftsführer Ströer Deutsche Städte Medien GmbH

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