Gestaltungstipps Public Video


Bewegte Bilder für mobile Zielgruppen

Bewegtbild ist ein Trendthema für Medien im öffentlichen Raum. Ob Werbung oder Content - Bewegtbildspots auf Public Video Screens bieten die Chance einer wirkungsstarken Kommunikation mit mobilen Zielgruppen.

Die Wahrnehmung von Public Video Medien bewegt sich in unterschiedlichen Abstufungen zwischen zwei Polen: in einer Passagesituation oder in einer Wartesituation

Die folgenden Hinweise zu Kreation und Struktur beziehen sich auf jeweils idealtypische Spots für eine Passagesituation (Public Video Station und Mall - dynamisch) oder für eine Wartesituation (Infoscreen - linear).

Die hier aufgeführten Gestaltungstipps entstanden auf folgender Basis: IKAO Institut für Kommunikations-Analyse und -Optimierung; W&V 25-15, S. 35


Passagesituation (Public Video Station und Mall - dynamisch)

1. Schlüsselbotschaften

Dynamische Rezeption hat ihre eigenen Regeln

Betrachter steigen häufig an einer zufälligen Stelle ein

und an beliebiger Stelle aus. Daher gilt:

  •     Spots sollen in einer Aneinanderreihung von

          Wahrnehmungsfenstern gestaltet werden.

  •     Sichtbarkeit der relevanten Schlüsselbotschaften

          in jedem Teilstück

2. Spotlänge

Zeit wirkungsvoll nutzen

Aufteilung nach Sinneinheiten

Beispiel:

  • 10 Sek. = 2 Sequenzen á 5 Sekunden
  • 12 Sek. = 3 Sequenzen á 4 Sekunden

Infos auf den Punkt gebracht

  • 1 Key-Info pro Sequenz
  • 2 bis 3 Key-Infos pro Spot

3. Effekte und Farben

Die Augen der Menschen gewinnen

Bewegung = Eyecatcher

  • nur ein großer Effekt pro Sequenz
  • kleinteilige „Bewegungsinseln“ vermeiden

Farbe macht Eindruck, z.B. durch

  • kontrastreiche Farbcodes
  • Farbwechsel innerhalb des Spots

4. Große Bilder

Emotionen wecken

Das Bild ist die Botschaft

  • Anteil Bild / bildähnliche Elemente = ca. 80%
  • Anteil Textaussagen =  ca. 20%

Starke Worte unterstützen

  • Key-Words aus Kampagne
  • Appell-Begriffe als Impulsgeber

5. Textlänge

Text mit Bedacht einsetzen

Kurz und bündig

  • nur 1 Key-Word pro Sequenz 
  • maximal 5 bis 6 Begleitworte

Schrift: Auf die Größe kommt es an

  • Typo der Headlines = 12 bis 15 % der Formathöhe
  • Sublines / Bullets = 7 bis 10 % der Formathöhe

6. Produktpräsentation

Markenpräferenz forcieren

Die Helden-Story

  • Marke in 90% der Spieldauer präsent
  • Gestaltung stellt Marke/Produkt in den Vordergrund

Groß, größer …

  • Produkt so groß wie möglich darstellen

Wartesituation: Infoscreen – linear

Die Infoscreen Checkliste

Inhalt: Abwechslung ist gefragt

  • Storytelling in Spots von 10 bis 30 Sekunden Dauer 
  • Das reizarme Umfeld öffnet die Menschen für Informationen, Unterhaltung oder Werbebotschaften

Bildsprache: klar und präsent

  • markante Details, nah am Wesentlichen
  • nicht zu kleinteilig

Farben: leuchtend und kräftig

  • additive Farbmischung
  • weiß = maximale Lichtintensität

Kontrast: dunkle Bereiche unterstützen

  • sehr dunkle Bereiche (z.B. Typo) gewinnen durch einen möglichst hohen Kontrast an Präsenz

Text / grafische Elemente  

  • größer ist besser - weniger ist mehr
  • klare Bildsprache nutzen
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