Zwischen Einkaufszettel und Kasse entscheidet sich mehr als gedacht.
Milch, Gemüse, Kaffee – und vielleicht noch etwas, das ursprünglich gar nicht auf dem Einkaufszettel stand. Im Supermarkt treffen Kund:innen viele Entscheidungen direkt vor Ort. Genau das macht das Einkaufsumfeld für Werbung besonders interessant.
Werbung im Supermarkt ist nah am Point of Sale (POS). Digitale Screens bringen Markenbotschaften mitten in diese Einkaufssituation. Sie schaffen Sichtbarkeit dort, wo Produkte verglichen, Angebote wahrgenommen und Kaufentscheidungen getroffen werden.
Unternehmen können dadurch Aufmerksamkeit im direkten Einkaufsumfeld schaffen, regionale Angebote kommunizieren oder ihre Bekanntheit vor Ort stärken. Digitale Werbeflächen verbinden dabei die sympathische Präsenz klassischer Außenwerbung mit der Flexibilität von Digital Out of Home (DOOH).
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste in Kürze
- Werbung im Supermarkt: Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt?
- Digitale Screens am POS: Wie funktioniert die Werbung im Supermarkt?
- Vom Eingang bis zur Kasse: Wann erreicht Werbung die größte Aufmerksamkeit?
- Lokal werben, gezielt auffallen: Für wen lohnt sich digitale Supermarktwerbung?
- Was macht gute Werbung auf Supermarkt-Screens aus?
- Fazit: Mitten im Einkauf zum sichtbaren Teil der Customer Journey werden
Das Wichtigste in Kürze
- Nah an der Kaufentscheidung: Werbung im Supermarkt erreicht Konsument:innen in einer Situation, in der Produkte, Angebote und Marken ohnehin im Fokus stehen.
- Digital und flexibel: Digitale Screens ermöglichen es, Motive und Botschaften flexibel auszuspielen und Kampagnen an Standort oder Zeitraum anzupassen.
- Regional relevant: Für lokale und regionale Unternehmen ist das Einkaufsumfeld interessant, weil sie Menschen in ihrem konkreten Einzugsgebiet ansprechen können.
- Aufmerksamkeit braucht Klarheit: Kurze Botschaften, eine aufmerksamkeitsstarke Gestaltung und eine schnell erkennbare Absendermarke sind entscheidend.
Werbung im Supermarkt: Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt?
Werbung begleitet Kund:innen an vielen Stellen ihres Einkaufs. Je nach Markt und Werbeangebot beginnt das bereits im Eingangsbereich und setzt sich über verschiedene Kontaktpunkte bis in Richtung Kasse fort.
Dabei kommen sowohl klassische als auch digitale Werbeformen infrage. Analoge Werbemittel können beispielsweise über einen längeren Zeitraum mit einem festen Motiv arbeiten. Digitale Screens gehen einen Schritt weiter: Inhalte lassen sich flexibel austauschen und unterschiedliche Motive können nacheinander ausgespielt werden.
Genau darin liegt eine wesentliche Stärke von DOOH. Digitale Außenwerbung ermöglicht grundsätzlich eine standortgenaue und zeitlich flexible Ausspielung von Kampagnen. Ströer setzt digitale Screens unter anderem an hochfrequentierten Orten und in Einkaufsumfeldern ein.
Ob klassisch oder digital die bessere Wahl ist, hängt deshalb vor allem von Ihrem Kampagnenziel ab. Möchten Sie eine Botschaft über einen längeren Zeitraum konstant sichtbar machen? Oder sollen Angebote, Produkte und Motive flexibel wechseln? Die Antwort entscheidet mit darüber, welches Medium zu Ihrer Kampagne passt.
Digitale Screens am POS: Wie funktioniert die Werbung im Supermarkt?
Digitale Screens integrieren Werbung in den Weg der Kund:innen durch das Einkaufsumfeld. Entscheidend ist dabei nicht allein, dass ein Screen vorhanden ist, sondern wo er platziert ist und in welcher Situation Menschen ihn sehen.
Das Prinzip ist aus der Außenwerbung bekannt: Eine hohe Frequenz allein macht einen Standort noch nicht automatisch optimal. Wichtig ist, ob die gewünschte Zielgruppe tatsächlich dort unterwegs ist und wie aufmerksam sie in der jeweiligen Situation sein kann.
Auf digitalen Werbeflächen können beispielsweise Markenmotive, Produktneuheiten, saisonale Botschaften oder aktuelle Aktionen kommuniziert werden. Die digitale Ausspielung ermöglicht dabei verschiedene kreative Ansätze: von einem klaren Standbild über dezente Animationen bis zu Bewegtbild – sofern das jeweilige Format und Umfeld dies unterstützen.
Vom Eingang bis zur Kasse: Wann erreicht Werbung die größte Aufmerksamkeit?
Ein entscheidender Faktor erfolgreicher Werbung ist der Kontext.
Im Supermarkt sind Konsument:innen bereits mit Einkaufen beschäftigt. Produkte, Preise und Angebote gehören zu ihrer unmittelbaren Situation. Werbung trifft damit auf ein Umfeld, in dem Konsum und Kaufentscheidungen bereits eine zentrale Rolle spielen.
Für Ihre Mediaplanung sollten Sie deshalb drei Faktoren zusammendenken: Standort, Kontaktsituation und Botschaft.
An Orten, an denen Menschen nur kurz vorbeigehen, muss die Kommunikation besonders schnell verständlich sein. Gibt es längere Betrachtungsmöglichkeiten, kann etwas mehr Information sinnvoll sein. Die Nähe zum Einkauf schafft dabei einen weiteren Vorteil: Ihre Marke wird nicht losgelöst vom Alltag wahrgenommen, sondern mitten in einer konkreten Handlungssituation.
So kann Werbung im Supermarkt die Customer Journey an einem besonders interessanten Touchpoint ergänzen.
Lokal werben, gezielt auffallen: Für wen lohnt sich digitale Supermarktwerbung?
Nicht nur große Konsumgütermarken können von Werbung im Einkaufsumfeld profitieren. Gerade für lokale und regionale Unternehmen kann die räumliche Nähe interessant sein.
Denn Supermärkte sind Teil des Alltags vor Ort. Menschen kaufen häufig dort ein, wo sie leben, arbeiten oder regelmäßig unterwegs sind. Für Unternehmen mit einem klar definierten Einzugsgebiet entsteht damit die Möglichkeit, ihre Kommunikation lokal sichtbar zu machen.
Beispiele aus der Ströer Motivdatenbank – DOOH Retail
Was macht gute Werbung auf Supermarkt-Screens aus?
Ein digitaler Screen fällt auf und die Werbebotschaft muss in wenigen Augenblicken funktionieren.
Die wichtigste Regel lautet deshalb: Machen Sie es Ihren Kund:innen einfach.
Eine zentrale Botschaft ist meist stärker als mehrere Aussagen gleichzeitig. Verwenden Sie eine gut lesbare Schrift, klare Kontraste und ein Motiv, das schnell verstanden wird. Logo oder Markenname sollten eindeutig erkennbar sein.
Auch Bewegung sollte gezielt eingesetzt werden. Digitale Werbung muss nicht automatisch möglichst viel animieren. Ströer unterscheidet beispielsweise zwischen statischen Motiven, Cinemagrammen mit dezenter Bewegung und vollbewegten Videos. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Kontaktsituation ab.
Typische Fehler lassen sich damit leicht vermeiden: zu viel Text, zu kleine Schriften, mehrere konkurrierende Botschaften oder Animationen ohne klare Funktion!
Denken Sie stattdessen aus Sicht der Kund:innen: Was soll innerhalb weniger Sekunden hängen bleiben?
Vielleicht ist es Ihr Firmenname. Vielleicht ein neues Produkt. Vielleicht „Jetzt auch in Ihrer Nähe“. Wenn Sie diese eine Botschaft kennen, kann die gesamte Gestaltung darauf einzahlen.
Fazit: Mitten im Einkauf zum sichtbaren Teil der Customer Journey werden
Werbung im Supermarkt bringt Marken in ein Umfeld, in dem Konsument:innen bereits mit Produkten, Angeboten und Kaufentscheidungen beschäftigt sind. Genau diese Nähe macht digitale Screens am Point of Sale für Werbetreibende interessant.
Für lokale und regionale Unternehmen kommt ein weiterer Vorteil hinzu: Sie können Sichtbarkeit exakt dort aufbauen, wo potenzielle Kund:innen ihren Alltag verbringen.
Digitale Screens ergänzen diese Nähe um Flexibilität. Damit verbindet digitale Supermarktwerbung die Stärken von DOOH mit einem besonders kaufnahen Umfeld.
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