Title: Von Mobile First zu User First oder: Warum der Kunde immer recht hat.
Author: RegioHelden
Published: 7. Oktober 2020
Last modified: 8. Januar 2025

---

# Von Mobile First zu User First oder: Warum der Kunde immer recht hat.

 Veröffentlicht am 7. Oktober 20208. Januar 2025

 Der Kunde hat immer recht. Das ist keine abgedroschene Marketing-Floskel, sondern
ein Grundsatz aus der humanistischen Ökonomie, der im freien Markt der Moderne ganz
neue Macht entfaltet.  _Inhaltsverzeichnis_

 * [Warum Webdesigner echte Dopamin-Spender sein können](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2020/von-mobile-first-zu-user-first/?output_format=md#warum)
 * [Mobile First: wichtig, aber längst nicht alles!](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2020/von-mobile-first-zu-user-first/?output_format=md#alles)
 * [User First: Kunden wissen selbst am besten, was gut ist.](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2020/von-mobile-first-zu-user-first/?output_format=md#kunden)
 * [User First: ein Beispiel](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2020/von-mobile-first-zu-user-first/?output_format=md#beispiel)
 * [Wir bauen Websites – für Sie und Ihre Kunden](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2020/von-mobile-first-zu-user-first/?output_format=md#bauen)

 Sie können das perfekte Auto bauen, die leckersten Speisen in Ihrem Restaurant 
kochen oder den optimalen Trainingsplan in Ihrem Fitnessstudio anbieten: Wenn niemand
Ihre Dienstleistung in Anspruch nimmt, ist es schlichtweg keine besonders Gute. 
Es spielt keine Rolle, wie überzeugt Sie selbst von Ihrem Angebot sind. Wenn der
Kunde es ablehnt, ist es ein schlechtes Produkt. Am Ende lässt sich das auf eine
einfache Formel bringen:  _Ein Produkt ist erst dann gut, wenn es den Bedürfnissen
und Wünschen des Kunden entspricht. _ Wer diesen Grundsatz versteht, hat besonders
in der Online-Welt ein machtvolles Werkzeug an der Hand. Denn wie oft hören wir 
täglich den Satz: „Ach, das google ich schnell mal!“ Und schon befinden wir uns 
mitten im Google-Kosmos auf der Suche nach der besten und schnellsten Lösung für
unser Problem. Mit anderen Worten: Die User Experience nimmt ihren Lauf…

## **Warum Webdesigner echte Dopamin-Spender sein können**

 Wir alle kennen diesen Moment aus eigener Nutzererfahrung: Wir rufen eine Seite
im Internet auf und eine Anwendung funktioniert nicht so, wie sie soll. Es dauert
keine zwei Sekunden, da brechen wir den Vorgang ab und kehren der Seite – und im
schlimmsten Fall auch dem dahinterstehenden Unternehmen – den Rücken. Belohnt die
Seite unseren Klick allerdings mit einer übersichtlichen und intuitiven Problemlösung,
heißt es: Dopamin frei! Und wir verbinden die Seite – und im besten Fall auch das
Unternehmen – mit einem positiven Nutzererlebnis.  Die Macht über die sogenannte
User Experience (UX) haben diejenigen, die die Website bauen: die Webdesigner. Denn
sie kümmern sich um die Funktionalität, die Leistungsfähigkeit und das Design der
Seite. Aber auch hier gilt: Nicht der Webdesigner entscheidet, ob die Seite gut 
ist – sondern der Kunde. Sie selbst finden Ihre Homepage ansprechend? Toll! Wenn
aber kein Online-Nutzer findet, wonach er sucht und den Vorgang enttäuscht abbricht,
haben Sie offenbar etwas falsch gemacht. Damit das nicht passiert, sollten Sie wissen,
worauf es im Webdesign ankommt: Kundenfokus!

## **Mobile First: wichtig, aber längst nicht alles!**

 Die Idee hinter [Mobile First](https://stroeer-online-marketing.de/blog/2018/webdesign-mobile-first-warum-google-druck-macht-wie-sie-diesen-fuer-sich-nutzen/)
entstand im Zuge der vermehrten Internetnutzung von unterwegs. Viele große Firmen
sprangen auf den Zug auf und begannen, Websites zunächst für mobile Geräte zu entwickeln.
Diese mobilfreundliche Ansicht passt sich mithilfe von Responsive Webdesign an die
jeweilige Bildschirmgröße des mobilen Endgeräts an. Die Desktop-Variante wird dann
erst später nachgezogen.  Was auf mobilen Endgeräten funktioniert, lässt sich aber
nicht ohne Weiteres auf das Nutzerverhalten am Desktop übertragen. Im schlimmsten
Fall entstehen so Brüche in der Nutzungsgewohnheit. Dennoch spricht natürlich nichts
dagegen bzw. ist es sogar ausdrücklich empfohlen, die eigene Seite auf mobile Geräte
anzupassen. Denn noch schlimmer als eine mobile Version am Desktop ist eine Desktop-
Version auf dem Mobilgerät: Zu große Darstellungen für den kleinen Bildschirm, unpraktische
Schaltflächen und endlose Ladezeiten sind ein absoluter Killer für das Surfvergnügen.

## **User First: Kunden wissen selbst am besten, was gut ist.**

 Was war zuerst da: die Henne oder das Ei? Die gleiche Frage stellt sich beim Bau
einer Website: Desktop oder Mobile – was kommt zuerst? Gut, dass Webentwickler darauf
eine eindeutige Antwort haben: keines von beidem. Warum? Weil die Frage die falsche
ist! Der Fokus ist mittlerweile ein anderer: der Kunde. Die Frage ist also nicht,
wie ich meine Website am besten mobil und am Desktop darstellen kann, sondern: _Was
will mein Kunde? _ Genauer:  _Mit welcher Intention kommt der Nutzer auf meine Seite?_
Noch genauer:  _In welcher Situation befinden sich meine Kunden? _ _Welche Bedürfnisse
haben sie?_ _Vor welchen Herausforderungen stehen sie?_ Aus diesen Fragen ergeben
sich je nach Endgerät bereits verschiedene Situationen, Verhaltensweisen und Erwartungshaltungen
der Kunden.  **Variante 1: Kunde sitzt am Desktop.**

 * Situation: Der Nutzer ist zu Hause. 
 * Verhalten: Der Nutzer stöbert auf verschiedenen Websites. Er hat ein grobes Ziel,
   aber vermutlich keine klare Vorstellung davon.
 * Erwartungshaltung: Der Nutzer will sich informieren, um eine Entscheidungsgrundlage
   für eine bestimmte Handlung zu schaffen.

 **Variante 2: Kunde nutzt das Smartphone. **

 * Situation: Der Nutzer ist unterwegs.
 * Verhalten: Der Nutzer hat ein genaues Ziel im Kopf und sucht etwas ganz Bestimmtes.
 * Erwartungshaltung: Der Nutzer möchte wesentliche Infos schnell finden, um eine
   bestimmte Handlung auszuführen. 

 Um Ihre Inhalte noch weiter auf den Nutzer abzustimmen, sollten Sie zusätzlich 
Antworten auf die folgenden Fragen finden und dabei auch Ihre Branche im Hinterkopf
behalten: 

 * Möchte sich der Nutzer nur informieren oder schon eine konkrete Aktion ausführen(
   z.B. Kontakt aufnehmen, ein Angebot anfordern etc.)?
 * Wie fühlt sich der Nutzer in seiner aktuellen Situation?
 * Bewegen wir uns in einer für den Nutzer „einfachen“ oder in einer „erklärungsbedürftigen“
   Branche?
 * Welche Ängste und Risiken bestehen, die ggf. aufgefangen werden können?

## **User First: ein Beispiel**

 Lange Rede, kurzer Sinn: Wir machen das Ganze an einem Beispiel deutlich. Nehmen
wir an, wir bauen eine Website für ein Restaurant.  Stellen wir uns zunächst einmal
die wichtigsten Fragen:  _Was will der Kunde?_ _Mit welcher Intention kommt der 
Nutzer auf meine Seite? _ Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir verschiedene
Szenarien betrachten. Ist der Nutzer gerade unterwegs und ruft meine Seite auf dem
Smartphone auf, hat er sicher eine andere Erwartungshaltung, als wenn er in aller
Ruhe zu Hause vor dem Bildschirm sitzt.  Auf dem Smartphone sollten Kontaktdaten
und die Adresse des Restaurants das Erste sein, was der Nutzer sieht. Möglicherweise
sucht dieser gerade nach einer Möglichkeit zum Einkehren in der Nähe und möchte 
direkt einen Tisch reservieren.  Am Desktop ist es hingegen wahrscheinlicher, dass
sich der Nutzer einen gründlichen Eindruck über das Unternehmen, das Ambiente, mögliche
Event- und Catering-Optionen machen möchte. Daraus ergeben sich wiederum unterschiedliche
Ideen, was den Aufbau der Website betrifft.  ⌊Darstellung einer Website auf verschiedenen
Endgeräten⌉ **Smartphone**:

 * Telefonnummer (+ Click-to-call-Button)
 * Adresse
 * Öffnungszeiten

 **Tablet**:

 * Wichtigster Teil der Navi offen
 * Bild + erste Infos ( Ambiente)
 * Reservierungs-Button
 * Link zur Speisekarte

 **Desktop**:

 * Volles (Drop-down-)Menü sichtbar
 * Mehr Bilder (Ambiente)
 * Zusatzinfos (wie Unternehmensgeschichte, Kurzbiografie, Details zu Partyräumen,
   News zu Events, Catering-Optionen, Speisekarte)
 * Reservierungsformular

## **Wir bauen Websites – für Sie und Ihre Kunden**

 Es gibt unfassbar viele Websites im Internet, die die Nutzererfahrung nicht zu 
einem Erfolgs-, sondern zu einem echten Frusterlebnis machen. Wenn Sie sichergehen
wollen, dass Kunden auf Ihrer Seite genau das finden, wonach sie gesucht haben, 
geben Sie die Erstellung in die professionellen Hände unserer Webdesigner von Ströer
Online Marketing. Durch unsere vielseitige Branchenerfahrung kennen wir die Bedürfnisse
und Erwartungen Ihrer Zielgruppe, um eine [ansprechende Website](https://stroeer-online-marketing.de/produkte/website/)
zu bauen, die beiden gefällt: Ihnen und Ihren Kunden.    Kontaktieren Sie uns oder
vereinbaren Sie einen Termin an einem unserer Standorte:

 * [Internetagentur Stuttgart](https://www.stroeer-direkt.de/standorte/stuttgart/?output_format=md)
 * Internetagentur Berlin
 * Internetagentur Essen
 * [Internetagentur Frankfurt](https://www.stroeer-direkt.de/standorte/frankfurt/?output_format=md)
 * Internetagentur Hamburg
 * [Internetagentur Hannover](https://www.stroeer-direkt.de/standorte/hannover/?output_format=md)
 * Internetagentur Köln
 * Internetagentur Leipzig
 * [Internetagentur München](https://www.stroeer-direkt.de/standorte/muenchen/?output_format=md)
 * Internetagentur Nürnberg

## Beitragsnavigation

[Q&A: der Google-Algorithmus unter der Lupe](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2020/seo-q-und-q-der-google-algorithmus-unter-der-lupe/)

[Einfach abheben – definieren Sie die Alleinstellungsmerkmale Ihrer Firma](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2020/einfach-abheben-definieren-sie-die-alleinstellungsmerkmale-ihrer-firma/)