Title: Wie schreiben Sie ein gutes Advertorial?
Author: RegioHelden
Published: 19. Dezember 2019
Last modified: 10. Januar 2025

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# Wie schreiben Sie ein gutes Advertorial?

 Veröffentlicht am 19. Dezember 201910. Januar 2025

 Was verbirgt sich hinter dem Marketing-Begriff, den man kaum aussprechen kann, 
ohne einen Knoten in der Zunge zu haben? Zusammengesetzt aus den englischen Wörtern
_advertisement _(Werbung) und _editorial _(Leitartikel), ist ein Advertorial irgendwo
zwischen Werbung und redaktionellem Artikel anzusiedeln. Um den Eindruck zu erwecken,
dass es sich eben _nicht _um eine bezahlte Anzeige handelt, wird das Advertorial
im redaktionellen Umfeld einer Website mit journalistischen Inhalten platziert. 
Et voilà: Der Leser nimmt die Anzeige nicht als Werbung, sondern als natürlichen
redaktionellen Beitrag wahr. Im besten Fall profitiert die Anzeige sogar von der
journalistischen Glaubwürdigkeit und der Themenrelevanz der entsprechenden Seite.
_Inhaltsverzeichnis_

 * [Advertorial schreiben: Worauf kommt es an?](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2019/content-marketing-wie-schreiben-sie-ein-gutes-advertorial/?output_format=md#schreiben)
 * [Formalitäten](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2019/content-marketing-wie-schreiben-sie-ein-gutes-advertorial/?output_format=md#form)
 * [Inhalte](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2019/content-marketing-wie-schreiben-sie-ein-gutes-advertorial/?output_format=md#inhalte)

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## **Advertorial schreiben: Worauf kommt es an?**

 Wie gestaltet man ein gutes und informatives Advertorial? Grundsätzlich gilt: Bieten
Sie Ihren Lesern in Ihrem Artikel nur Themen, die diese im jeweiligen redaktionellen
Umfeld auch erwarten. Die Werbebotschaft wird, wenn überhaupt, ganz dezent in den
Artikel integriert. 

### **Formalitäten**

 **Kennzeichnung** Das Advertorial muss als „Anzeige“ oder „Sponsored“ gekennzeichnet
sein.  **Form und Stil** Beide sollten zum jeweiligen medialen Umfeld passen, in
dem der Artikel platziert wird, und an der Sprache bzw. den Erwartungen der Zielgruppe
ausgerichtet sein. Sie sollten allerdings typische Werbesprache (Wir-Form, direkte
Kundenansprache) vermeiden, außer es ist explizit gewünscht.  **Länge** Die Artikellänge
orientiert sich am Textumfang der sonstigen Veröffentlichungen auf der Seite und
sollte das Thema umfänglich, aber prägnant abhandeln, damit Leser auch wirklich 
bis zum CTA durchhalten. Der erste Absatz, in dem Sie Ihre Kernbotschaft auf den
Punkt bringen, sollte nicht länger als max. 300–400 Zeichen (inkl. Leerzeichen) 
sein. 

### **Inhalte**

 **Themenrelevanz** Bei der Themenauswahl sollten Sie den inhaltlichen Schwerpunkt
des übrigen journalistischen Angebots auf der Seite berücksichtigen. Vielleicht 
können Sie den einen oder anderen Aspekt in Ihrem Advertorial aufgreifen, damit 
der Artikel nicht wie ein Fremdkörper wirkt.  **Zielgruppenansprache** Stellen Sie
sich zuallererst die Frage, welche Zielgruppe Sie mit Ihrem Artikel erreichen, welches
Problem Sie lösen oder welche interessante Neuheit Sie für Ihre Leser aufdecken 
möchten. Das Stichwort hierbei lautet Crossrelevanz! Sorgen Sie dafür, dass sich
Leser von Ihrem Artikel angesprochen fühlen, auch wenn dieser nicht hundertprozentig
dem thematischen Schwerpunkt der Website entspricht, auf der Ihr Artikel veröffentlicht
wird.  **Mehrwert** Die goldene Regel im Marketing ist nach wie vor: Schreiben Sie
für den Nutzer. Das bedeutet im Klartext: Produzieren Sie keinen offensichtlich 
werbenden Beitrag, der plump ein Produkt oder eine Dienstleistung anpreist. Bieten
Sie lieber mehrwertige Infos und interessante Fakten zu Unternehmen oder Produkten,
die über die klassischen Inhalte von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hinausgehen.
Dabei hilft die Beantwortung folgender Fragen: Was ist für Ihre Leser wissenswert?
Womit können Fragen potenzieller Kunden beantwortet oder typische Probleme gelöst
werden? **Qualität** Fehlerfreie, gut strukturierte, weboptimierte Texte sind ein
Muss. Ordentliche Formatierungen, sprich eine übersichtliche Struktur mit Listen,
Aufzählungen und Akzenten helfen, den scannenden Leser bei der Stange zu halten.**
Sprache** Verzichten Sie auf typische Marketing-Sprache und lassen Sie Werbephrasen
in der Schreibtischschublade. Wecken Sie stattdessen echtes Interesse der Zielgruppe
und orientieren Sie sich am Stil der restlichen Angebote auf der Seite **Inhaltliche
Aufmachung** Das Wichtigste zuerst: Platzieren Sie Ihre Kernbotschaft im ersten 
Absatz und erklären Sie in den folgenden Textabschnitten, wie es zu der Message 
kommt. Das ist für die meisten Menschen die angenehmste Art, Nachrichten zu konsumieren.
Warten Sie mit der Kernbotschaft bis zum Schluss, laufen Sie Gefahr, dass Leser 
nach ein paar Zeilen frustriert abspringen.  **Headline** Das Zusammenspiel von 
Überschrift und Bild entscheidet, ob Ihre Leser die Zeit investieren, Ihren Text
zu lesen oder nicht. Die Headline sollte daher den klaren Nutzen des Artikels herausstellen.
Überlegen Sie genau: Welche Schlagwörter sind wichtig für Ihr Thema und wecken die
Neugier der Zielgruppe? **Lesbarkeit** Lockern Sie den Text mit Aufzählungen, Zwischenüberschriften,
Zitaten und Bildern auf. Vergessen Sie nicht, Ihre Leser am Ende mit einem CTA zu
einer gewünschten Handlung aufzufordern. Fragen Sie sich außerdem: Was wollen Sie
mit dem Advertorial erreichen? Behalten Sie beim Schreiben stets das Ziel Ihres 
Artikels im Hinterkopf, um von der Überschrift bis zum CTA einen roten Faden zu 
haben. **Bilder/Multimedia** Videos, Slideshows oder Animationen empfehlen sich 
besonders, da sie den Text auflockern und zusätzlichen Informationsgehalt für den
Leser bieten. So lassen sich nicht nur schwierige Sachverhalte anschaulich erklären,
sondern Leser können sich auch besser an Ihre Message erinnern. Dabei ist unbedingt
zu beachten, dass das Material hochauflösend und zoombar sein sollte. Schließlich
gilt der Qualitätsanspruch nicht nur für den Informationsgehalt, sondern auch für
den Einsatz von Bildmaterial.  **Fokus** Insbesondere bei einer Produktbeschreibung
oder Unternehmensvorstellung sollten Sie einen „Rundumschlag“ in Form eines Übersichtsartikels
vermeiden. Konzentrieren Sie sich lieber auf eine Besonderheit bzw. ein Alleinstellungsmerkmal,
um den Artikel daran aufzuziehen. **„Around Product“ statt „About Product“** Es 
ist ratsam, sich vom Produkt selbst etwas zu entfernen und stattdessen ein Thema
zu besetzen, das nah am Kern des Produkts ist. Ein paar Beispiele: Geht es um das
Thema Raumausstattung, sollten Sie eher auf eine Neuheit oder einen aktuellen Trend
im Bereich Innenausstattung (z.B. innovative Lösungen für eine angenehme Akustik)
eingehen, als konkrete Produkte vorzustellen. Oder noch konkreter: Als Zahnarzt 
können Sie über Tipps zur richtigen Zahnpflege schreiben, als Friseur bieten sich
die neuesten Frisurentrends an.  **Links** Vertrauen Sie nicht auf den CTA am Ende
des Artikels, sondern setzen Sie weiterführende Verlinkungen in den einzelnen Abschnitten.
Viele Leser sind schon während des Lesens dazu geneigt, auf die Unternehmensseite
zu klicken, wenn sie einen interessanten Aspekt entdecken. Das gelingt am ehesten,
wenn Sie nicht nur den Firmennamen, sondern eine aussagekräftige Wortkette verlinken.**
Call-to-Action** Der CTA am Ende des Artikels sollte die Leser zu einer konkreten
Handlung auffordern: „Hier geht es zu Firma X“ verrät nicht wirklich, warum der 
Leser klicken sollte. „Vereinbaren Sie jetzt einen Termin“ oder „Alle weiteren Infos
zu X auf einen Blick“ liefern schon eher einen Anreiz.

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[Der Google-My-Business-Eintrag – Rankingerfolg für regionale Anbieter](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2019/seo-der-google-my-business-eintrag-rankingerfolg-fuer-regionale-anbieter/)

[Was ist In-App – und was können Sie damit erreichen?](https://www.stroeer-direkt.de/blog/2020/online-marketing-was-ist-dieses-in-app-und-was-koennen-sie-damit-erreichen/)