Title: Mobile First: Warum Google Druck macht &amp; wie Sie diesen für sich nutzen
Published: 10. August 2018
Last modified: 27. November 2024

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# Mobile First: Warum Google Druck macht & wie Sie diesen für sich nutzen

 Veröffentlicht am 10. August 201827. November 2024

Haben Sie schon einmal die Desktop-Version einer Website auf dem Smartphone angesehen?
Viel zu groß für den kleinen Bildschirm, unpraktische Schaltflächen, endlose Ladezeiten.
Surfvergnügen? Fehlanzeige. Wie Google das mobile Surfvergnügen verbessern will 
und wie auch Sie die Welle nutzen können, haben wir Ihnen in 3 Fakten zu Mobile 
First zusammengefasst:

## **1. Google spricht in Zukunft mobil**

Google prüft ab Juli 2018 zuerst mobile Seiten, um im Nachgang ein organisches Ranking
der Seiten zu erstellen – die sogenannten „normalen Google-Ergebnisse“. Der GoogleBot
wandert von dort aus weiter auf die Desktop-Seiten – und nicht wie früher von Desktop
auf mobil. In den Suchergebnissen finden wir dann künftig einen „Mobile-First-Index“–
eine Sortierung von guten mobilen Webseiten nach schlechten mobilen Webseiten. Und
das macht absolut Sinn. Warum? Weil wir die relevantesten Ergebnisse für unsere 
Suchanfragen als erstes sehen wollen – und das immer und überall: auf unserem Smartphone.

Viele sprechen dabei von einem Mobile-Index und einem Desktop-Index. Auf ihrem [Blog ](https://webmasters.googleblog.com/2018/03/rolling-out-mobile-first-indexing.html)
verkündeten die Google-Webmaster im März 2018, dass es nach wie vor nur einen einzigen
Index geben wird. Vorher-Nachher-Unterschied: Bisher wurde die Desktop-Version indexiert.
Nach und nach sollen allerdings nur noch die mobilen Versionen von Webseiten indexiert
werden. DER EINE Mobile-First-Index ist also nur eine urbane Legende. Der Index 
lebt in Zukunft ganz einfach nur nach dem Motto „Mobile First“.

![](https://regiohelden.de/wp-content/uploads/2018/08/content-mobilefirst.jpg)

© milindri/iStock.com

## **2.** **Mobile First ist eigentlich ein Webdesign-Kind **

Der Mobile-First-Ansatz aus dem Webdesign basiert auf der Idee, zuerst die mobile
Version einer Webseite zu konzipieren. Davon abgeleitet entsteht die Desktop-Version.
Eine mobile Optimierung von Webseiten ist dann nicht mehr notwendig. Der Name ist
also Programm: mobil zuerst.

Das sogenannte Responsive Design war also geboren. Ob auf dem Desktop oder auf dem
Mobilgerät: Die Seite sieht immer gleich aus und passt die Inhalte lediglich an 
die Anforderungen der jeweiligen Bildschirmgröße an. Wie das funktioniert? Die Inhalte
und der Quelltext sind dieselben. Wenn die Seite von einem Mobilgerät aufgerufen
wird, spielt der Server deren mobil optimierte Version aus. Wer z.B. am Laptop surft,
der sieht die Desktop-Version. Dank Responsive Design kann der GoogleBot die Seite
ganz bequem lesen und muss nicht – wie früher – eine andere URL oder sogar eine 
andere Domain durchsuchen, um die Inhalte der mobilen Variante aufzunehmen. Und 
warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?

## **3. Umdenken ist gefragt: Mobile Content First**

Viele mobile Webseiten sind mehr schlecht als recht. Weder Sie, Ihre User, noch 
der GoogleBot wollen auf solchen Webseiten verweilen. Der Mobile-First-Trend schreit
indes nicht nur nach einem sauberen Website-Konzept. Auch einzelne Inhalte, die 
neu hinzukommen, müssen bereits in der Planungsphase auf die mobile Nutzung ausgerichtet
werden.

 * Lädt der wichtige Content als erstes?
 * Beeinträchtigen Banner die Sicht auf den Inhalt?
 * Ist der Text kurz, präzise formuliert und gut lesbar?
 * Sind die Inhalte Smartphone-tauglich dargestellt?
 * Können User die Informationen auf dem kleinen Bildschirm bequem konsumieren?

Wer die mobile Optimierung bei der Content-Erstellung im Hinterkopf behält und letztlich
all diese Fragen mit „ja“ beantworten kann, hat höhere Chancen auf Sichtbarkeit 
in den Google-Suchergebnissen – und darf daher auf mehr Traffic hoffen.

Keine Angst also vor dem Mobile-First-Trend von Google. Letztlich zwingt er nur 
zu einer flächendeckenden Verbesserung des Surfvergnügens – und davon profitieren
alle. Wer es nicht schon tut, sollte einfach auf Responsive Design umsatteln – auf
den Schlüssel, der Ihnen die Türen in einen entspannten Sommer öffnet.

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