Glossar

Das Ströer Glossar umfasst alle relevanten Begriffe in der Außenwerbung, von A wie Abdeckbogen bis Z wie Zielgruppe.

A
A-Markt
Ort mit über 50.000 Einwohnern. B-Markt; C-Markt.
 
A0 Plakat
Gebogene hinterleuchtete Plakate im Format DIN A0 in Rahmen. Format: 119 x 84 cm, 2/1-Bogen.
 
A1 Plakat
Hochformatige DIN A1 Plakate in Rahmen oder Vitrinen in Fern- und Nahverkehrsbahnhöfen. Format: 59 x 84 cm, 1/1-Bogen. Siehe auch Einzelseite: A1 Plakat
 
Aaaaa
Test
 
Abdeckbogen
Bevor das eigentliche Plakat angebracht wird, werden Ganzsäulen und teilweise auch Großflächen zunächst mit farbigem oder weißem Fondpapier bzw. dem Abdeckbogen beklebt, um das vorherige Plakat abzudecken. Dieses nennt sich Abdeckbogen.
 
Abfahrt/Ankunft Deutschland
Das kleine Buch „Abfahrt/Ankunft“ hält für Bahnkunden alle wichtigen Abfahrts- und Ankunftszeiten deutscher bzw. regionaler Knoten- und Umsteige-Bahnhöfe des Fernverkehrs bereit. Das Buch erscheint zweimal pro Jahr und bietet Anzeigenflächen in unterschiedlichen Formaten. Im gleichen Layout wie die Aushänge am Bahnhof gestaltet, haben sie einen großen Wiedererkennungswert und sind leicht zu verstehen. Ob für die Nutzung zu Hause oder unterwegs, das praktische Westentaschenformat ist handlich und nützlich. Siehe auch Einzelseite: Abfahrt/Ankunft Deutschland
 
Ablauf einer Plakatkampagne
Nachfolgend der systematische Ablauf einer Plakatkampagne: Anfrage: Zunächst definiert der Kunde, ausgehend von seinen Kommunikationszielen, sein Zielgebiet (national, regional oder Einzelstandort), seine Zielgruppe, die Art der Werbeträger (Großflächen, Ganzsäulen, City-Light-Poster, Mega Lights etc.), den Zeitpunkt der Kampagne sowie gewünschte Kriterien für die Standortselektion. Angebot: Auf Basis der vorgegebenen Kriterien und Kundenwünsche wird ein Angebot erstellt. Der Kunde erhält eine Kostenübersicht, Freizahlen sowie auf Wunsch entsprechende Standortverzeichnisse. Auftrag: Nach Auftragserteilung durch den Kunden werden die Auftragsbestätigung, das Standortverzeichnis sowie eine Versandanschriftenliste verschickt. Rechnungsstellung: Den Abschluss bildet die Rechnungsstellung an den Kunden. Siehe auch Einzelseite: Schritte zur Plakatkampagne
 
Ad Server
Ein Ad Server wird für die Verwaltung, Auslieferung und das Tracking von Online-Werbemitteln eingesetzt. Anstelle der direkten Einbindung eines Werbemittels wird an der entsprechenden Stelle der Website ein sogenannter Ad Tag/Platzhalter eingebunden. Beim Aufruf der Seite wird über diesen Ad Tag automatisch eine Anfrage an den Ad Server geschickt, ein verfügbares Werbemittel aus dem Pool einzublenden (s. Ad Request). Der Ad Server speichert meist auch Daten wie Ad Impressions und Ad Clicks, die dann in einem Reporting ausgewiesen werde.
 
Ad-hoc-Werbung
Klasse der Aussenwerbung, die u.a. durch die konstitutiven Merkmale der kurzen zeitlichen Dauer sowie die hohen Kosten bestimmt ist. In der Regel wird im Wege der Bandenwerbung in Sportstätten zu bestimmten sportlichen Ereignissen, die in elektronischen Medien übertragen werden, geworben. Die Ad-hoc-Werbung wird in der Regel nur zu konkreten Veranstaltungen realisiert.
 
Ad-Time-System
Außenwerbeträger der Ad-hoc-Werbung, der u.a. durch den schnellen Wechsel des Werbemittels bestimmt ist. Quasi identisch mit: Drehbande, Rollbande, Superbande, Wechselbandensystem.
 
AdWalk / Dus AdWalk
Reihe von hintereinander geschalteten digitalen Bildflächen in einer Größe von jeweils 40 bzw. 52 Zoll (zum Beispiel am Flughafen Düsseldorf International). Die Darstellungen auf diesen Bildflächen sind flexibel steuerbar, sodass sie den Werbeeindruck vervielfachen und gleichzeitig eine koordinierte Bildabfolge ermöglichen. Siehe auch Einzelseite: AdWalk
 
Affiche
"Affiche" stammt aus dem Französischen und bezeichnet ein Plakat in der Außenwerbung.
 
Affichenpapier
Spezielles, nassfestes Papier für das Kleben von Plakaten auf Großflächen.
 
Affinität
Wird als Indexzahl angegeben und beschreibt das Verhältnis, inwiefern eine bestimmt Zielgruppe innerhalb einer abgegrenzten Gesamtheit im Vergleich zur Grundgesamtheit stärker oder schwächer vertreten ist. Werden zur Affinitätsberechnung Reichweitenprozente gewählt, ist das Ergebnis der Reichweiten-Index, nimmt man die absoluten Reichweiten als Berechnungsgrundlage, ergibt sich daraus die Affinität.
 
Aktionsfläche
Standort zur Aufstellung von Objekten und Werbeaufbauten sowie den Einsatz von Promotion-Teams für die Verteilung von Produktinformationen und Warenproben in Bahnhöfen und Innenstädten. Siehe auch Einzelseite: Aktionsfläche
 
Alkali-Echtheit
Klebeplakate müssen alkaliecht sein, da die bei der Anbringung verwendeten Klebstoffe alkalische Bestandteile enthalten können. Siehe auch Einzelseite: Druckfarben
 
Allensbacher Werbeträger-Analyse
Allensbacher Werbeträger-Analyse (Kurzzeichen: AWA) Werbewirkungsstudie, die als bedeutende Markt-Media-Analyse in jährlichem Rhythmus die Reichweiten von Aussenwerbung, Fernsehen, Hörfunk, Kino, Zeitschriften und Zeitungen ermittelt. Ergänzend werden u.a. Daten über die Nutzerschaftsstruktur ermittelt. Grundlage der Ermittlung der Kauf- und Verbrauchsbedingungen eines Produktes ist das Merkmal Persönlichkeitsstärke. Alternativ: Media-Analyse, Plakat-Media-Analyse, Verbraucher-Analyse, Typologie der Wünsche.
 
Allgemeine Geschäftsbedingungen/AGBs
Bilden die Grundlage für alle Verträge zwischen den Anschlagunternehmen und ihren Kunden. Sie enthalten Informationen über die verschiedenen Arten von Anschlagstellen, den Standortbegriff, die Plakatformate, die wichtigsten Regelungen bei der Auftragsannahme (etwa das Rücktrittsrecht des Auftraggebers 60 Tage vor Anschlagbeginn), den Konkurrenzausschluss (konkurrierende Produkte sollen möglichst nicht unmittelbar nebeneinander angebracht werden) und die Garantie der einwandfreien Anbringung und Pflege der Plakatierung (sofern die Plakate ordnungsgemäß und pünktlich angeliefert wurden). Im Einzelfall bleibt es dem Anschlagunternehmen überlassen, abweichende Vereinbarungen zu treffen. Siehe auch Einzelseite: AGB und Dekadenplan
 
Allgemeinstelle / Allgemeinanschlag
Litfaßsäulen und z.T. auch Plakatflächen, die jeweils mehreren Werbungtreibenden zur Verfügung stehen und in Voll- oder Teilbelegung gebucht werden können. Diese sind über das gesamte Stadtgebiet gestreut und stehen auch in Wohngebieten, in denen es sonst keine Werbung geben darf. Auf Allgemeinstellen finden sich Plakate unterschiedlicher Formate mit den unterschiedlichsten Inhalten. Von amtlichen Bekanntmachungen über Veranstaltungstipps, Theater- und Kinoprogrammen bis hin zur Wirtschaftswerbung. Das optimale Verhältnis zwischen der Zahl der Allgemeinstellen und der Zahl der Einwohner liegt bei 1:10.000. Das Standardformat für Allgemeinstellen ist DIN A0. Identisch mit: Litfaßsäule. Siehe auch Einzelseite: Litfaßsäule
 
Andruck
Plakate werden vor dem Auflagendruck im Kleinformat als Andruck produziert. Ein Andruck ist ein Probedruck zur Überprüfung der Qualität, insbesondere bei mehrfarbigen Arbeiten an einer Druckmaschine. Dabei erfolgt unter anderem eine Kontrolle der Ton- und Farbwerte zur Abstimmung mit der Vorlage. Wichtig bei der Herstellung des Andrucks ist es, dass die Andruckrichtung die gleiche wie im späteren Auflagendruck ist.
 
Anzeigetafel
Werbeträgerklasse der Aussenwerbung, die – abhängig von der technischen Plattform – unterschiedliche flächige Werbemittel darzubieten vermag. Mega-Bildschirm, Multifunktions-Anzeigetafel, MultiLED-Display, Prismenwender.
 
Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse/ag.ma
Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse e.V. ist ein so genanntes „Joint Industry Comittee", also ein Zusammenschluss von Nutzern, Agenturen und Anbietern von klassischen Medien, mit dem Ziel, vergleichende Medialeistungsdaten unter vergleichbaren Qualitätsstandards zu erheben.
 
Aufkleber/Störer
Aufkleber, z.B. in Form von Händleradressen, dienen der Individualisierung der Plakate. Sie sollten die gleiche Papierlaufdichte wie das Grundplakat haben. Ihre Klebekraft wird verbessert, indem der Druck unter der Aufkleberfläche ausgespart wird. Die genaue Positionierung des Aufkleber muss in der Klebevorlage festgehalten werden.
 
Auflage
Üblicherweise die Druckauflage; dies ist die Anzahl der hergestellten Exemplare einer Nummer oder Ausgabe eines Druckerzeugnisses. Die Höhe der Auflage ist ein wesentliches Kriterium für die Kalkulation des Druckpreises.
 
Außenwerbefläche
Buchbare Werbeeinheit im öffentlichen Raum oder auf privatem Grund.
 
Außenwerbekampagne
Werbeschaltung im öffentlichen Raum, bspw. mittels Mega Lights, City-Light-Postern, Großflächen oder Allgemeinstellen (Litfaßsäulen). Siehe auch Einzelseite: Kampagnen-Trailer
 
Außenwerbemittel
Medium zur Anbringung von Außenwerbung, bspw. Allgemeinstelle (Litfaßsäule). Identisch mit Außenwerbeträger.
 
Außenwerbeträger
Medium zur Anbringung von Außenwerbung, bspw. Großfläche. Identisch mit Außenwerbemittel.
 
Außenwerbeunternehmen
Dienstleister, der sich mit der Planung und Umsetzung von Außenwerbekampagnen beschäftigt.
 
Außenwerbung
Werbung an öffentlichen Straßen, Plätzen oder an für ein größeres Publikum zugänglichen Stellen mit öffentlichem Charakter (out-of-home), die eine Ansprache einer großen Zahl von Umworbenen ermöglicht. Siehe auch Einzelseite: Out-of-Home-Medien
 
Aushang Broschüren
Der Aushang von Broschüren in Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn (DB) ist eine kontaktstarke und -intensive Werbemöglichkeit, die von Reisenden sehr gern angenommen wird. Durch die zum Teil mehrstündige Reise hat der Fahrgast Zeit sich auch länger mit umfangreicheren Informationen zu beschäftigen und nimmt es als willkommene Ablenkung wahr. Geeignet ist der Broschürenaushang für alle Werbungtreibenden, die Ihre Werbebotschaften bundesweit kommunizieren möchten, besonders aus den Bereichen Tourismus, Freizeit und Kultur. Durch die Selektionsmöglichkeit nach 1. und 2. Klasse können zudem verschiedene Zielgruppen angesprochen werden. Erreicht man in der 1. Klasse vorwiegend Geschäftsreisende, sind in der 2. Klasse hauptsächlich Privatreisende, wie zum Beispiel Urlaubsreisende, Pendler und Familien unterwegs. Siehe auch Einzelseite: Aushang Broschüren
 
Aushangfahrplan Abfahrt/Ankunft
Als dauerhafte Wegweiser am Bahnhof informieren Aushangfahrpläne die Reisenden ideal über Abfahrtzeiten, Gleisangaben und Zugnummern. Mit einer Anzeige kann so eine dauerhafte Präsenz bei mobilen Zielgruppen an Bahnhöfen geschaffen werden. Besonders eignet sich Werbung für regionale, ortsansässige Geschäfte und Dienstleister. Siehe auch Einzelseite: Aushangfahrplan Abfahrt/Ankunft
 
Aushangintervall
Kleinste Zeiteinheit, für die eine Außenwerbefläche mindestens belegt werden muss. (Identisch zu "Klebeintervall"). Siehe auch: Dekade, Belegungsdauer.
 
Auskleidebogen
Unbedrucktes Plakatelement, das zur Beendigung einer Kampagne oder zur Füllung von ungenutzten Werbeflächen, bspw. bei zu kleinen Werbemitteln, verwendet wird. Siehe auch: Makulatur oder Abdeckbogen.
 
Auslage DB Information
Auslage von Prospekten/Flyern in Dispensern an den DB Informationen. Siehe auch Einzelseite: Auslage DB Information
 
Auslage Dispenser S-Bahn/Stadtbahn
In den S-Bahn-Bereichen Hamburg, München, Nordrhein-Westfalen (Großraum Köln), Rhein-Neckar und der Stadtbahn in Stuttgart sind in den Ein- und Ausstiegsbereichen der Fahrzeuge Dispenser angebracht, in denen Prospekte und Flyer bereitgestellt werden können. Die Dispenser eignen sich besonders gut, um zum Beispiel Preisangebote publik zu machen. Die Fahrgäste des öffentlichen Personen-Nahverkehrs haben damit schon während der Fahrt Zeit, sich mit den Angeboten zu beschäftigen. So können letzte Impulse vor der Kaufentscheidung gesetzt werden. Zudem macht die wöchentliche Ausstattung der Dispenser eine kurzfristige und zeitbegrenzte Angebotskommunikation möglich. Ein informatives Medium für eine mobile Zielgruppe. Siehe auch Einzelseite: Auslage Dispenser S-Bahn/Stadtbahn
 
Auslage Prospekte Fernverkehr
Mit der Auslage von Prospekten in Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn (DB) kann die Zielgruppe auf den Tag genau erreicht werden. Durch die Selektionsmöglichkeit nach 1. und 2. Klasse in den ICE-/IC-und EC/Zügen können Werbungtreibende bestimmen, ob sie Geschäftsreisende (eher 1. Klasse), Privatreisende oder Pendler und Urlauber (vorwiegend 2. Wagenklasse) ansprechen möchten. Durch die Auslage der Prospekte/Flyer auf den Sitzplätzen hat der Reisende die Werbung genau im Blickfeld und sie bietet eine willkommene Ablenkung und Informationsmöglichkeit, während einer zum Teil mehrstündigen Reise. Besonders interessant ist die Auslage von Prospekten zu Messen und Ausstellungen oder auch für Produkt- und Dienstleistungswerbung, zum Beispiel im Tourismus-, Freizeit-oder Kulturbereich. Siehe auch Einzelseite: Auslage Prospekte Fernverkehr
 
Autobahn
Ort, der keine Außenwerbeträger enthält. Als Ausnahme sind lediglich Plakate mit Hinweisen zur Verkehrserziehung zugelassen.
 
B
B-Markt
Ort mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern. A-Markt, C-Markt.
 
Backlight
Hinterleuchtete Werbeanlagen, in denen mit Großdias, Folien oder Kunststofftransparenten geworben wird. Siehe auch Einzelseite: Backlight
 
Bahn & Bike (Broschüre)
Siehe auch Einzelseite: Bahn & Bike
 
Bahn & Bike (Broschüre)
Siehe auch Einzelseite: Bahn & Bike
 
Bahnhofsdominanz
Schaffung eines dominanten Markenauftritts durch Einsatz von Standard- und Sonderwerbeträgern in Fern- und Nahverkehrsbahnhöfen. Siehe auch Einzelseite: Bahnhofsdominanz
 
Bahnhofsmedien
Der Begriff der Bahnhofsmedien erfasst alle Medienformen in und an Bahnhöfen, auf Bahnhofsvorplätzen sowie direkt an den Abfahrtsgleisen, mit denen Ströer attraktive mobile Zielgruppen entlang der Reisekette erreicht. Siehe auch Einzelseite: Bahnhofsmedien
 
Ballungsraum
Geografisch eindeutig eingegrenzte Region mit hoher Bevölkerungsdichte. Umsatz und Konsum vieler Warengruppen konzentrieren sich überproportional stark in den Ballungsräumen.
 
Bandenwerbung
Instrument der dauerhaften Außenwerbung, das durch die Anbringung eines Werbemittels am Grenzzaun der Spielflächen bestimmt ist. Format: 90 cm hoch und 7 bis 8 m lang. Oberbegriff: Stadionwerbung. Wechselbandensystem.
 
Basismedium
Medium, das den Kern einer Werbekampagne darstellt.
 
Baugerüstwerbung
Plakatwerbung im Großformat bis zu 5 x 30 m. Im Computer-to-Print-Verfahren wird das Bedruckmaterial im Format 5 x 30 m direkt bedruckt. Danach werden die Bahnen verschweißt zu Formaten von 100 bis 1.000 m². Die Haltbarkeit liegt – je nach Material – zwischen 2 und 5 Jahren.
 
Baukastensystem
Eine Herausforderung in der Verkehrsmittelwerbung stellen die verschiedenen Fabrikate und Baureihen der Fahrzeuge dar. Insbesondere wenn Busse und Bahnen in verschiedenen Städten belegt werden, ergeben sich oft Probleme durch die unterschiedlichen Größen der Rumpfflächen und Fenster. Um nicht eine Vielzahl unterschiedlicher Folienaufkleber produzieren zu müssen, bietet es sich an, nach dem so genannten „Baukastensystem" vorzugehen. Indem bei den Folien oben und unten immer einige Zentimeter stehen bleiben, werden verschiedene Formate gleichzeitig hergestellt. Je nach Größe der Werbefläche kann dieser Überhang dann weggeschnitten werden, ohne dass sich der Text oder das Bildmotiv verändern. Genaue Maßangabe je Fahrzeugtyp und Stadt sind bspw. mit Typenblättern erhältlich. Siehe auch: Formen der Verkehrsmittelwerbung
 
Bauzaunwerbung
Plakatierung an Bauzäunen.
 
Beachtungschance
Kennziffer zur Ermittlung der Vergleichbarkeit von Außenwerbeträgern. Relevant bei der Berechnung der Kennziffer sind u.a. Standort, Mobilitätsströme, Winkel zur Verkehrsachse etc. Siehe auch: G-Wert.
 
Belegung
Wird aus individuellen Vorgaben wie Region oder Stadt, gewünschte Fahrzeugtypen und Dauer der Kampagne ermittelt. Der Vorteil: Alle Fahrzeuge können einzeln ausgewählt und über einen flexiblen Zeitraum zu einer lokalen oder regionalen Kampagne zusammengestellt werden. Siehe auch: -Belegungsumfang -Formen der Verkehrsmittelwerbung
 
Belegungsdauer
Die zeitliche Belegung von Plakatflächen und Säulen erfolgt nach Dekaden. Darunter werden Zeiträume von abwechselnd 10 oder 11 Tagen, am Jahresanfang und am Jahresende auch 14 Tagen verstanden. Eine Dekade ist der Mindestzeitraum, in dem die meisten Plakatwerbeträger plakatiert werden. Jährlich wird ein einheitlicher Terminplan herausgegeben, der 34 Dekaden ausweist. Die Belegungsintervalle betragen für CLPs 7 Tage, für Riesenposter und Transportmedien Minimum 1 Monat sowie 1 Jahr für Hinweismedien. Siehe auch: Belegungszeitraum.
 
Belegungsdichte
Mitentscheidend für die Wirkung einer Kampagne. Denn vor allem in Großstädten kann eine Kampagne nur bei hoher Belegungsdichte durchschlagkräftig sein. Üblich ist die Quotierung nach Einwohnern, bei der die erforderliche Anzahl von Anschlagstellen auf die Einwohnerzahl eines Ortes bezogen wird. Ein häufig empfohlener Wert ist z.B. eine Großfläche auf 3.000 bis 4.000 Einwohner. Bei Ganzsäulen bietet sich eine Belegungsdichte von 1:6.000 an (eine Säule auf 6.000 Einwohner). Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit, einen bestimmten Prozentsatz der insgesamt vorhandenen Stellen zu belegen (etwa 10 bis 15 Prozent) oder auf der Basis der Plakat Media Analyse (PMA) anhand von Leistungszielen zu planen.
 
Belegungsempfehlung
Empfohlene Belegungsquote der Werbeträger pro Einwohner. Eine optimale Reichweite erhält man z. B. bei der Belegung einer Großfläche pro 3.000 Einwohner, was einem GRP von 1.100 entspricht. Durch regionale Faktoren kann die empfohlene Quote variieren.
 
Belegungsmöglichkeiten
Von Werbeträger zu Werbeträger unterschiedlich. Mega Lights, Litfaßsäulen, City-Light-Poster und City-Light-Säulen werden in Netzen gebucht, die gleichmäßig über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Großflächen und Ganzsäulen sind dagegen einzeln selektierbar. Siehe auch: Belegungsdichte, Belegungsdauer
 
Belegungsquote
Gibt an, in welcher Dichte die Plakate in einer Stadt oder Region verteilt sind. Sie wird als Verhältnis von einer Plakatstelle zur Anzahl der Einwohner in Tausend angegeben. Beispiel: 1:3.000 entspricht einer Belegungsquote von einer Plakatstelle zu 3.000 Einwohnern einer Stadt. Identisch zu: Streuquote.
 
Belegungszeitraum
Die zeitliche Belegung von Plakatflächen und Säulen erfolgt nach Dekaden. Darunter werden Zeiträume von abwechselnd 10 oder 11 Tagen, am Jahresanfang und am Jahresende auch 14 Tagen, verstanden. Eine Dekade ist der Mindestzeitraum, in dem die meisten Plakatwerbeträger plakatiert werden. Jährlich wird ein einheitlicher Terminplan herausgegeben, der 34 Dekaden ausweist. Siehe auch: Belegungsdichte
 
Beleuchtete Ganzsäulen
Litfaßsäule, die einen Dachkranz mit einer Beleuchtungsvorrichtung besitzt, welche das Plakat von oben beleuchtet. Siehe auch Einzelseite: Ganzsäulen
 
Beleuchtete Großflächen
Bei Großflächen wird die Beleuchtung durch eine Vorrichtung am oberen Rahmen vorgenommen, Mega Lights dagegen sind hinterleuchtet. Diese stellen eine sinnvolle Ergänzung zu klassischer Großflächenwerbung dar und können die Aufmerksamkeit für eine Kampagne erheblich steigern. Siehe auch Einzelseite: Großflächen
 
Beleuchtung
Bei den Beleuchtungsarten lässt sich zwischen dem Beleuchten und dem Durchleuchten unterscheiden. Plakate auf Großflächen und Ganzsäulen werden angeleuchtet, d.h. durch einen Leuchtaufsatz von außen angestrahlt. City-Light-Poster, Mega Lights und Leuchtsäulen werden dagegen von hinten durchleuchtet.
 
Berliner Hauptbahnhof
Siehe auch Einzelseite: Berliner Hauptbahnhof
 
Bestzahl
Kennzahl, die die optimale Anzahl von Allgemeinstellen im Verhältnis zur Bevölkerung festlegt. Als optimaler Wert gilt eine Allgemeinstelle pro eintausend Einwohner.
 
Bewertungssystem
Rankingsystem, das Eigenheiten der Werbeträger erfasst und transparent macht. Auf Basis einzelner Kriterien erfolgt eine qualitative Auswertung. Die Bewertung von Plakatstellen liefert sämtliche standortrelevanten Informationen.
 
Big Banner
Ein- und doppelseitige Großtransparente unterschiedlicher Formate (teilweise beleuchtet) im Luftraum der Fernverkehrsbahnhöfe. Hochfrequentierte Standorte in Empfangs-/Gleishallen und Passagen. Siehe auch Einzelseite: Big Banner
 
BIK
Die Darstellung der Verstädterungszonen unter Einbeziehung des Umlandes.
 
Bike Rack
Identisch mit: Fahrradständer
 
Billboard
Produktgruppe, in der großflächige Werbeträger überwiegend im 9-qm-Format zusammengefasst sind (unter anderem Mega-Lights, Big Banner, Brücken- und Hinweiswerbung), die sich an Verkehrsknotenpunkten und im Innenstadtbereich befinden. Darüber hinaus werden die Produkte des Riesenpostergeschäfts in dieser Produktgruppe geführt. Identisch mit: 18/1-Plakat, Großfläche. Siehe auch Einzelseite: Großfläche
 
Blickwinkelprüfung
Typ des Prüfverfahrens zur Messung der Werbeleistung eines Außenwerbemittels, bei der der Blickwinkel des Probanden variiert wird. Je größer der Blickwinkel, bei dem das Motiv noch erkannt wird, desto prägnanter ist das Motiv. Augenkamera, Elementenverringerung, Entfernungstest, Fernsehkamera, Kuller-Kombinations-Verfahren, Life-Plakat-Test, Nyktoskop, Perimeter, Polaritätenprofil, Recall, Recognition, Soziale Distanzskala, Stereoskopisches Tachistoskop, Tachistoskop, Test des äußeren Lesewiderstandes, Torsionsstereoskop, Verkleinerung, Verunschärfung.
 
BlowUP
Großformatige Werbung an Baugerüsten und Fassaden im Außenbereich, deren Fläche bis zu mehreren tausend Quadratmetern umfassen kann. Identisch mit: Riesenposter. Siehe auch Einzelseite: BlowUP
 
Bogen
Format zur Bemessung von Plakatgrößen. Siehe auch: Bogenformat.
 
Bogenformat
Die Größe von Plakaten wird im Bogenformat angegeben. Dabei entspricht 1/1-Bogen dem Format DIN A1. Alle weiteren Formate werden aus dem 1/1-Bogen in Hoch- oder Querlage zusammengesetzt. Die häufigsten Bogenformate sind: 1/1-Bogen 59 x 84cm 2/1-Bogen 84 x 119cm 4/1-Bogen 119 x 168cm 6/1-Bogen 119 x 252cm 8/1-Bogen 168 x 238cm 18/1-Bogen 360 x 260cm Das Format des City-Light-Posters ist ein Sonderformat und beträgt 120 x 176cm; das der City-Light-Säule 119 x 350cm. Siehe auch: Plakatteilung, Bogenteilung.
 
Bogenplakat
Plakat im Bogenformat. Siehe auch: Bogenformat
 
Bogentagpreis
Preis von Plakaten, der an der Litfaßsäule angegeben wird. Bezieht sich jeweils auf ein 1/1-Bogen-Plakat. Bei größeren Plakaten wird der Tagespreis entsprechend mit der Anzahl der jeweils eingesetzten Bogen multipliziert.
 
Bogenteilung
Geklebte Plakate, die größer als 2/1-Bogen sind, werden aus drucktechnischen Gründen in mehreren Teilen gedruckt und geklebt. Die einzelnen Plakatteile werden auch „Druckbogen" genannt und sind immer in der Reihenfolge ihrer Klebung nummeriert. 4/1-, 6/1- oder 8/1-Bogen-Plakate werden aus zwei, drei bzw. vier Teilen plakatiert. Bei der Großfläche kann zwischen der 9er-Teilung (neun gleich große Teile mit zwei horizontalen und zwei vertikalen Schnittlinien) und der 8er-Teilung (acht gleich große Teile mit drei vertikalen und einem horizontalen Teilungsschnitt) gewählt werden. Heute werden fast nur noch Sechser- und Viererteilungen verwendet. Siehe auch: Teilungsschnitte, Plakatentwurf
 
Brückenschild City
Brückenschilder bieten standortbedingt einen exklusiven und unübersehbaren Werbeauftritt innerhalb städtischer Verkehrsströme. Ein echter Hinweisblickfang für die mobile Zielgruppe durch die erhöhte "quer zur Fahrbahn-Positionierung". Mit der Nutzung von Entfernungs- oder Fahrtrichtungsangaben werden Ihre Kunden auf den richtigen Weg gebracht. Identisch mit: Brückenwerbung
 
Brutto-Kontakte
Gesamtzahl der Passanten, welche innerhalb eines fest definierten Zeitraums in Kontakt mit einem Werbeträger kommen. Eine Person kann dabei mehrere Brutto-Kontakte generieren. Brutto-Kontakte werden häufig per Vorort-Zählung ermittelt. dentisch mit: Brutto-Reichweite. Siehe auch: Netto-Kontakte
 
Brutto-Reichweite
Gibt die Summe aller insgesamt anfallenden Kontakte an. Wird in Millionen oder Prozent (GRP) ausgewiesen. Identisch mit Brutto-Kontakte.
 
Buchung
Plakatwerbeträger können einzeln (Einzelbuchung) oder in Netzen (Netzbuchung) gebucht werden. Plakate werden entweder fest gebucht (Festauftrag), oder es gelten bestimmte Stornofristen (z. B. 60 Tage). Síehe auch Einzelseite: Plakate buchen
 
Bus Poster A2
Mit A2/A3-Plakaten in Bussen und Bahnen des Stadt- und Regionalverkehrs werden vor allem junge und mobile Nutzer des öffentlichen Personen-Nahverkehrs auf dem Weg zur Arbeit, Schule, Uni oder zum Einkaufen erreicht. Von der Produktwerbung über Dienstleistungsangebote bis hin zu Veranstaltungs- und Tourismuswerbung – mit den kurzfristigen Buchungszeiträumen sind die A2/A3 Bus Poster besonders für Aktionswerbung ideal. Auf¬grund der zum Teil längeren Fahrtdauer haben Fahrgäste Zeit sich mit Werbebotschaften auseinanderzusetzen – so können zum Beispiel Kaufimpulse noch kurz vor dem Point-of- Sale gesetzt werden. Siehe auch Einzelseite: Innenplakat A3/A2
 
Bus-Info
Werbeträger der Außenwerbung, das aus einem hinter dem Fahrer angebrachten Bildschirmgerät besteht. Im Wechsel werden bis zu 20 Dias dargeboten. Mindestbelegungszeit: 1 Jahr bzw. bei Belegung von mehreren Bussen 1 Monat.
 
C
C-Markt
Ort mit bis zu 20.000 Einwohnern. A-Markt, B-Markt.
 
CAPI
Computer Aided Personal Interview.
 
Cine-Light-Poster
Entspricht dem City-Light-Poster, allerdings bei Aufstellung speziell in Kinos.
 
City Mapping
Elektronischer Stadtplan, der zur übersichtlichen Darstellung der Werbeträgerpositionierung dient. Mit dieser Planungshilfe kann die Streuung der Außenwerbemittel exakt bestimmt werden.
 
City Star
9-qm Großfläche auf Monofuß in 2,50 Höhe, quer zur Fahrbahn für optimale Sichtbarkeit Format: 18 / 1 (3,56m x 2,52m) Siehe auch Einzelseite: City Star
 
City-Light-Board
Andere Bezeichnung für Mega Light. Siehe auch Einzelseite: Mega-Light
 
City-Light-Poster/CLP
Plakate im 2-qm-Format in verglasten, hinterleuchteten und frei stehenden Vitrinen in innerstädtischen Bereichen oder in Wartehallen, die auch mit Wechslertechnik ausgestattet werden können. Siehe auch Einzelseite: City-Light-Poster
 
City-Light-Säule/CLS
Hochformatiger Premium-Werbeträger mit statischer bzw. Rotationstechnik für Top-Standorte im Innenstadtbereich, bei dem die Plakate im 2-qm- bzw. 4-qm-Format hinter Glas liegen und hinterleuchtet werden. Siehe auch Einzelseite: City-Light-Säule
 
CityFormat
Plakatformat für die Vitrinenplakatierung (120 x 176 cm).
 
Colonne Morris
Französisches Pendant zur Litfaßsäule, benannt nach dem Pariser Drucker Morris.
 
Colorama
Werbträger der Lichtwerbung, der mit Dias oder Folien belegt werden kann.
 
Contur
Bewertungsverfahren für einzelne Großflächen (siehe auch G-Wert und OSCAR). Mit Hilfe des CONTUR-Verfahrens wird die Qualität einer Großfläche in Punkten angegeben. Dabei fließen die geschätzte Passagefrequenz einer Plakatstelle sowie ihre Lage, Platzierung und ihr Umfeld in die Bewertung ein.
 
Cost per GRP
Kosten pro GRP, d. h. Kosten, die für eine Kontaktchance mit einem Prozent der Zielgruppe anfallen. Siehe auch: GRP
 
Cross Media
Inhaltliche Vernetzung einzelner Kommunikationsinstrumente wie Außenwerbung, Sponsoring, Internet, Event-Marketing. Ziel: Einheitlicher Markenauftritt für Kommunikations-Mehrwert der Marke/des Produkts.
 
Culture City Branding
Mit dem Culture City Branding bucht der Werbetreibende einen speziell ausgewählten Flächenmix aus verschiedenen Kulturmedien. Der Kunde wählt zwischen drei Paketen aus. Ströer garantiert den Aushang der jeweiligen Flächenanzahl. Die Auswahl der Werbeträger erfolgt durch Ströer, abhängig von Verfügbarkeiten und bestmöglicher Präsenz im Stadtgebiet. Siehe auch Einzelseite: Culture City Branding
 
Cyan Magenta Yellow Kontur/CMYK
Vier-Farbmodell für den Druckbereich. Kann durch Sonderfarben erweitert werden.
 
D
Dauerbelegung
Langer Belegungszeitraum für Großflächen und Ganzsäulen. Die Belegungszeiträume liegen häufig bei über einem Jahr.
 
Dauerwerbung
Alle Werbemaßnahmen, die über längere Zeiträume und weitgehend fest installiert durchgeführt werden (d.h. länger als Dekaden oder Wochen). Dieser Begriff beinhaltet z.B. Werbung an Uhren und Werbung in Parkhäusern, Werbung auf Kandelaberschildern, Licht- und Schilderwerbung. Auch Verkehrsmittelwerbung und permanente Bandenwerbung in Sportstadien fallen in den Bereich der Dauerwerbung.
 
DB Welt
Die „DB Welt“ ist die Mitarbeiterzeitung der Deutschen Bahn (DB). Sie hat einen Umfang von 24 Seiten, davon 20 Seiten der nationalen Ausgabe als Mantel und weitere drei Seiten für die acht nach Nielsen-Gebieten aufgeteilten regionalen Ausgaben. Eine Buchung ist somit lokal, regional und national möglich. Die nationale Ausgabe kann komplett belegt werden, bei den Regionalausgaben ist eine Teilbelegung über Beilagen möglich. Die „DB Welt“ berichtet über alles, was es über die Bahn zu wissen gibt. Das interessant und abwechslungsreich gestaltete Blatt wurde mehrfach prämiert. Siehe auch Einzelseite: DB Welt
 
Deckenflächenplakat
Mit Deckenflächenplakaten in Bussen und Bahnen können Werbungtreibende an prominenter Stelle, direkt über den Fenstern im Sitzbereich und in Augenhöhe der stehenden Fahrgäste, werben. Angebracht in Bussen und Bahnen des Stadt- und Regionalverkehrs, erreichen sie überwiegend junge und mobile Fahrgäste. Aufgrund der hohen Verweildauer sind Deckenflächenplakate in Bussen und Bahnen optimal geeignet, um Detailinformationen, wie Kontaktadressen oder auch konkrete Termine zu kommunizieren, zum Beispiel für Bildungsinstitute, soziale Einrichtungen oder kulturelle Ereignisse. Siehe auch Einzelseite: Deckenflächenplakat
 
Deep Impact
Von Ströer in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg neu entwickelter wissenschaftlicher Forschungsansatz, der die spontanen, emotionalen (impliziten) Entscheidungsstrukturen bei Kaufentscheidungen untersucht.
 
Dekade
Die meisten Plakatwerbeträger werden in der Regel nach einem bestimmten Terminplan, dem so genannten „Dekadenplan" belegt. Dieser gibt die möglichen Belegungszeiträume an. Dazu ist das Jahr in 34 Dekaden eingeteilt. Jede Dekade umfasst abwechselnd 10 oder 11 Tage. Der Jahreswechsel ist 14 Tage lang. Genaue Termine sind in der Regel dem für das jeweilige Jahr gültigen Dekadenplan zu entnehmen. Siehe auch Einzelseite: AGB und Dekadenplan
 
Dekadenbelegung
Plakatwerbeträger werden in der Regel nach einem bestimmten Terminplan, dem so genannten Dekadenplan belegt, der die möglichen Belegungszeiträume angibt. Dazu ist das Jahr in 34 Dekaden eingeteilt. Jede Dekade umfasst abwechselnd 10 oder 11 Tage. Um den Jahreswechsel gibt es zwei Dekaden, die 14 Tage lang sind. Siehe auch: Dekadenplan.
 
Dekadenplan
Plakatwerbeträger werden in der Regel nach einem bestimmten Terminplan, dem so genannten Dekadenplan belegt, der die möglichen Belegungszeiträume angibt. Dazu ist das Jahr in 34 Dekaden eingeteilt. Jede Dekade umfasst abwechselnd 10 oder 11 Tage. Um den Jahreswechsel gibt es zwei Dekaden, die 14 Tage lang sind. Siehe auch: Dekadenbelegung. Siehe auch Einzelseite: AGB und Dekadenplan
 
Dekadentektur
Kennzeichnung von Plakaten an der linken unteren Ecke, die den Zeitpunkt der Anbringung bestimmt.
 
Demografische Merkmale
Personenbeschreibende Merkmale, die zur Bildung repräsentativer Stichproben mit Hilfe des Quoten-Verfahrens dienen. Für die Mediaselektion liefern sie wichtige Aufgliederungsmerkmale, z. B. über Alter, Bildung, Einkommen, Geschlecht, Ortsgröße etc.
 
Digitaldruck
Innovatives Druckverfahren für Plakate, bei dem die Daten aus dem Computer ohne Herstellung eines Filmes und einer Druckplatte verarbeitet werden. Das Plakatmotiv wird auf Datenträger gespeichert und an die Druckerei geschickt oder direkt per ISDN übermittelt. Aus ökologischer Sicht ist der Digitaldruck den hergebrachten Formen des Siebdrucks und Offsetdrucks überlegen, da das Material für die Herstellung von Lithos, Druckplatten und Sieben sowie der Einsatz von Lösungs-, Entwicklungs- und Reinigungsmitteln entfällt. Zudem eignet sich der Digitaldruck für die kostengünstige Herstellung von Kleinstauflagen bis 200 Stück.
 
Digitale Außenwerbemedien / Elektronische Medien
Innovative Werbeträger, die Werbebotschaften als Bewegtbild über Bildschirme vermitteln. Dazu zählen der Out-of-Home-Channel, Infoscreens an Bahnhöfen, Videoboards oder das Fahrgastfernsehen in Verkehrsmitteln. Siehe auch Einzelseite: Digitale Medien
 
Dots per Inch/DPI
Druckauflösung des Plakates.
 
Drehbande
Außenwerbeträger der Ad-hoc-Werbung, der u.a. durch den schnellen Wechsel des Werbemittels bestimmt ist. Quasi identisch mit: Ad-Time-System, APA-Rotosystem, Rollbande, Superbande, Wechselbandensystem.
 
Dreieckständer
Werbeträger der Außenwerbung, der formal durch die Kombination von drei Flächen im Format DIN A0 zu einem Dreieck bestimmt ist. Zudem ist der Einsatz zeitlich auf bestimmte zu bewerbende Ereignisse (z.B. Wahl) eingegrenzt. Siehe auch Einzelseite: Dreieckständer
 
Druckfarben
Zeichnen sich durch folgende Charakteristika aus: Hohe Lichtechtheitswerte: Schutz vor vorzeitiger Ausbleichung (Wollskala 6 bis 8, mindestens jedoch Wollskala 5). Alkaliechtheit: Verwendeten Klebstoffe können alkalische Bestandteile enthalten. -Wasserfestigkeit: Wetterbeständigkeit des Anschlages. Wenn die Farbe ausbleicht, dann meist durch die Wirkung von Sonne und Regen.-Elastizität. Schutz vor Bruch beim Falzen. -Hohe Bündigkeit: Siebdruckfarben müssen gut gebunden sein, um nicht abzumehlen. - Leuchtfarben dürfen für den Plakatanschlag nicht verwendet werden, da sie durch ihre Signalwirkung Verkehrsteilnehmer irritieren können. - Metallschmuckfarben (Gold- oder Silberbronzierungen) können oxydieren.- Die speziell für Plakate in der Außenwerbung mit einem Oberflächenstrich versehenen Papiere eignen sich am besten. Siehe auch Einzelseite: Druckfarben
 
Druckverfahren
Großformatige Plakate werden in der Regel im Offset-Druck, Digitaldruck oder im Siebdruck-Verfahren produziert. Sehr geringe Auflagen oder Einzelstücke werden im Digitaldruck produziert. Plakate, die größer als 2/1-Bogen sind, werden in mehreren Teilen gedruckt und bei der Klebung bzw. Plakatierung zusammengesetzt (Plakatteile). Für hinterleuchtete Plakate, beispielsweise City-Light-Poster, gelten andere Bedingungen.
 
Druckvorlagen
Als Druckvorlagen können Aufsichtsvorlagen im Format DIN A4 bis DIN A3 oder Durchsichtsvorlagen ab 6 x 6cm verwendet werden. Heute benutzt man jedoch häufiger digitale Druckvorlagen.
 
Dus Ad Walk Düsseldorf
Siehe auch Einzelseite: Dus Ad Walk Düsseldorf
 
E
Einzelbelegung
Ist im Plakatanschlag nur bei Großflächen und MEGA-Postern, in Ausnahmefällen auch bei Ganzsäulen möglich.
 
Einzelbuchung
Auswahl von Werbeträgern an ausgewählten Einzelstandorten, die unter Berücksichtigung spezifischer Selektionskriterien individuell in einer Werbekampagne zusammengestellt werden können.
 
Einzelselektion
Großflächen, Ganzsäulen und Mega-Light-Select sind Einzelstellen, die individuell selektiert und abgestimmt auf die Kundenwünsche – zu einem individuellen "Netz" für den Kunden zusammengestellt werden können. Selektionskriterien können dabei z.B. die Nähe zu Point of Sale (PoS) oder Point of Interest, die Lage an Hauptausfallstraßen, Einkaufszentren sein.
 
Einzelstellenbewertung
Verschiedene methodische Verfahren, um die Qualität von Plakatstellen zu bewerten.
 
Elastizität
Druckfarben müssen elastisch sein, damit sie beim Falzen nicht brechen.
 
Elektronische Media Analyse Plakat/eMA
Weiterentwicklung der Plakatmediaanalyse, bei der die Kontaktchancen des Belegungszeitraumes mittels eines GPS-Gerätes erfasst werden.
 
Elektronische Plakatmediaanalyse/EPMA
Frühere Bezeichnung für Weiterentwicklung der Plakatmediaanalyse, bei der die Kontaktchancen des Belegungszeitraumes mittels eines GPS-Gerätes erfasst werden. Aktueller Begriff: Mediaanalyse Plakat / ma Plakat.
 
Entfernungstest
Typ des Prüfverfahrens zur Messung der Werbeleistung eines Außenwerbemittels, bei dem die Entfernung des Probanden zum Werbemittel variiert wird. Augenkamera, Blickwinkelprüfung, Elementenverringerung, Fernsehkamera, Kuller-Kombinations-Verfahren, Life-Plakat-Test, Nyktoskop, Perimeter, Polaritätenprofil, Recall, Recognition, Soziale Distanzskala, Stereoskopisches Tachistoskop, Tachistoskop, Test des äußeren Lesewiderstandes, Torsionsstereoskop, Verkleinerung, Verunschärfung.
 
Entmantelung
Beim Nassklebeverfahren werden die Plakate nach Ablauf der Anschlagdauer nicht entfernt, sondern einfach überklebt. Mit der Zeit entsteht so eine Schicht aus Plakaten und Leim, der so genannte Papiermantel. Da er den Umfang der Säule immer mehr vergrößert, muss er regelmäßig entfernt werden. Man spricht von der „Entmantelung" der Säule.
 
Erhebung
Systematisches Vorgehen in der Statistik oder Markt- und Sozialforschung, mit dem Ziel, statistisches Datenmaterial aus einer Grundgesamtheit oder einer Stichprobe zu gewinnen. Erhebungsmethoden sind z. B. Befragungen, Beobachtungen oder Tests.
 
Erinnerer-Anteil
Spielt bei der Ermittlung des G-Wertes eine Rolle. Dabei wird der Einfluß aller wesentlichen Standortfaktoren auf die Erinnerung der Passanten untersucht, z.B.: Winkel der Tafel zum Verkehrsfluss, Kontaktchancen-Dauer, Entfernung, Sichthindernisse, Ablenkung durch Blickfänge im Umfeld (Umfeldkomplexität), Ablenkung durch weitere Plakatstellen, Ablenkung durch das Verkehrsgeschehen (Situationskomplexität), Höhe der Tafel, Beleuchtungsverhältnisse
 
Ersatzplakate
Für die einzelnen Plakatlager bzw. Lieferadressen müssen pro Motiv je nach Auflage zwischen 5 und 20% Ersatzplakate einkalkuliert werden. Diese Plakate werden dazu genutzt, bei schlechten Wetterverhältnissen Ausbesserungen oder Neuklebungen beschädigter Plakate vorzunehmen. Sie sind bereits bei der Bestimmung der Druckauflage entsprechend zu berücksichtigen.
 
Euroklebung
Eine seit 1985 vom Fachverband Außenwerbung (FAW) eingeführte Klebeart für Großflächen im „Dachziegelprinzip", bei der die oberen Bogenteile die unteren Reihen überlappen. Dazu müssen alle waagrechten Überlappungen voll ausgedruckt und an beiden Bögen kleinste Passermarkierungen angebracht sein. Der Vorteil: Die Nahtstellen sind widerstandsfähiger gegen Wind und Regen. Bei der traditionellen Klebung werden erst alle Plakatteile von oben links nach oben rechts und dann von unten links nach unten rechts geklebt.
 
Evaluierung
Analyse der Leistung von Mediaplänen und Kampagnen. Evaluierung = Auswertung, Berechnung, Bewertung.
 
Eventlocation
Großzügige und hochfrequentierte Standorte am Bahnhof für Veranstaltungen aller Art. Siehe auch Einzelseite: Eventlocation
 
Eventmedien
Personal Promotions im Bahnhof, in der Fußgängerzone und in Zügen sind ideal, um direkt mit Endverbrauchern zu kommunizieren und Marken sowie Produkte mit allen Sinnen erlebbar zu machen. Egal ob großformatige Roadshow mit einem Truck, interaktive AR-Umsetzung in der Öffentlichkeit oder Verteilung von Produktproben - Ströer Eventmedien bieten vielfältigen Zugriff auf passende Locations für Promotion-Aktionen und Events. Siehe auch Einzelseite: Eventmedien
 
EWK
Modell, welches es ermöglicht, die Summen der erinnerungswirksamen Werbemittelkontakte, die mit einer Kampagne erzielt werden sollen, im Voraus für jede Stadt mit bewerteten Flächen zu kalkulieren. Basis sind die ausgewiesenen durchschnittlichen G-Werte pro Leistungsklasse und Stadt. EWK = G-Wert x 14 (Faktor Stunden/Tag) x 9 (Dekadenfaktor) x 3,99 (GfK-Faktor)
 
F
Fachverband Aussenwerbung e.V. / FAW
Vertritt als Dachorganisation die Interessen der Außenwerber. Ihm sind die meisten großen Unternehmen aus dem Bereich der Außenwerbung angeschlossen. Kontakt: Fachverband Aussenwerbung e.V., Ginnheimer Landstraße 11, 60487 Frankfurt am Main, Telefon: 069 – 71 91 67 - 0. Siehe auch Einzelseite: www.faw-ev.de
 
Fahrausweis Region Rhein-Sieg
Die Fahrausweise Rhein-Sieg werden durch Reisende in verschiedenen Einzugsgebieten der Region genutzt. Auf der Vorderseite stehen ausgewählte Flächen über und unter den Fahrscheindaten für Anzeigen zur Verfügung. Die Fahrausweise werden an Käufer von Zeit- und Einzelfahrkarten in Reisezentren der Deutschen Bahn (DB) oder Reisebüros mit DB-Lizenz ausgegeben. Siehe auch Einzelseite: Region Rhein-Sieg
 
Fahrgastfernsehen
Bildschirme in hoch frequentierten U-Bahnzügen in Hamburg und Stadtbahnen in Hannover, die Werbespots in einem redaktionellen Umfeld zeigen. Siehe auch Einzelseite: Fahrgastfernsehen Hamburg Siehe auch Einzelseite: Fahrgastfernsehen Mobil Hannover
 
Fahrgastfernsehen Mobil Hannover
Ehemals: X-City Mobil Hannover Siehe auch Einzelseite: Fahrgastfernsehen Mobil Hannover
 
Fahrradständer
Fahrradständer sind so nah dran am Geschäft wie keine andere Werbung, daher werden sie gern genutzt und erzielen sehr hohe Sympathiewerte. Sie lassen sich mitten in den hochfrequentierten Einkaufszonen der Stadt platzieren, wo andere Medien definitiv keine Erlaubnis mehr bekommen würden. Identisch mit: Bike Rack Siehe auch Einzelseite: Fahrradständer
 
Fahrscheintaschen
Die Fahrscheintaschen beinhalten das wichtigste Dokument eines jeden Reisenden - die Fahrunterlagen. Immer wieder zur Hand genommen und im praktischen Format, bieten die Fahrscheintaschen eine exklusive und optimale Werbefläche für Produkt- und Imagewerbung. Und das für ein breites Publikum, denn bis zu 23 Mio. Fahrscheintaschen werden pro Jahr in den Reisezentren und Reisebüros gedruckt und ausgegeben. Siehe auch Einzelseite: Fahrscheintaschen
 
Fallzahl
Zahl der Personen, die in einer Stichprobe enthalten sind.
 
Falzkantenbrüche
Da Klebeplakate vor dem Anschlag mehrfach gefalzt werden, kann es bei manchen Papieren zu störenden Kantenbrüchen kommen. Besonders bei dunklen Motiven sind diese so genannten Falzkantenbrüche sichtbar. Siehe auch: Papierqualität
 
Falzung
Aufgrund der mitunter erheblichen Plakatgrößen notwendiger Knick eines Werbeplakats.
 
Fassadenwerbung
Baugerüstwerbung; Fernsehkamera Typ des Prüfverfahrens zur Messung der Werbeleistung eines Außenwerbemittels, bei dem Probanden in der Nähe eines Werbeträgerstandortes gefilmt werden. Der Film wird in Hinblick auf die erzeugte Aufmerksamkeit gegenüber dem Werbemittel ausgewertet. Augenkamera, Blickwinkelprüfung, Elementenverringerung, Entfernungstest, Kuller-Kombinations-Verfahren, Life-Plakat-Test, Nyktoskop, Perimeter, Polaritätenprofil, Recall, Recognition, Soziale Distanzskala, Stereoskopisches Tachistoskop, Tachistoskop, Test des äußeren Lesewiderstandes, Torsionsstereoskop, Verkleinerung, Verunschärfung.
 
Fernverkehr
Siehe auch Einzelseite: Fernverkehr
 
Firmenwegweiser
Eine attraktive Möglichkeit Ihren Kunden auch mit kleinem Budget den richtigen Weg zu weisen: Firmenwegweiser sind ideal für Unternehmen, die ihren Standort nicht direkt an den Hauptverkehrsachsen haben. Siehe auch Einzelseite: Firmenwegweiser
 
Flächengewicht
Schwere eines Plakats pro Quadratmeter. Papiere im Nassklebeverfahren sollten ein Gewicht von 100 bis 120g/m² haben. Für trockene Plakatierung wird am besten Leuchtplakatpapier mit 135g/m² verwendet. Das Gewicht sollte hierbei zwischen 120 bis 140g/m² liegen. Siehe auch Einzelseite: Papierqualität
 
Flächenplakatierung
Plakatierung an Brückenwiderlagern der Deutschen Bahn, Großflächen, Bauzäunen und Mauerwerken.
 
FlipBoard
Werbeträger für Plakate im DIN A1 Format. Die FlipBoards (Wechselrahmen) befinden sich an Stromkästen und Laternenmasten im öffentlichen Straßenland.
 
Flughafenmedien
Siehe auch Einzelseite: Flughafenmedien Flughafenauswahl: - Flughafen München - Flughafen Düsseldorf - Flughafen KölnBonn - Flughafen Dortmund - Flughafen Dresden
 
Flughafenwerbung
Instrument der Außenwerbung, das durch das Aufstellen der Werbeträger auf Flughäfen bestimmt ist. U.a. handelt es sich um Leuchtkästen auf Ständern (825 x 825 mm), Großbildflächen (3.000 x 2.120 mm).
 
Flugzeugwerbung
Instrument der Luftwerbung, das durch die Aufbringung eines Werbemittels auf den Werbeträger Flugzeug bestimmt ist. Als Preiseinheit dient die Stunde. I.d.R. werden Schleppbanner in folgender Weise eingesetzt: Der Buchstabenbanner umfasst bis zu 30 Buchstaben, die an Fäden befestigt sind. Der Buchstaben-Plakatbanner besteht aus Schriftzügen, die an einem bis zu 40 m langen Banner aufgebracht sind. Das Plakatwerbebanner besteht aus einer bis zu 12 m hohem und 5 m langen Spezialstofffläche, auf der die Werbebotschaft angebracht ist.
 
Folienspecial
Präsentation großflächiger Werbemotive durch Verwendung von Folien, meist im Rahmen einer Bahnhofsdominanz.
 
Folientechnik
In der Verkehrsmittelwerbung werden die Kampagnenmotive in der Regel auf selbstklebende Folien gedruckt und an das Fahrzeug geklebt. Ebenfalls möglich sind von innen transparente Fensterfolien. Sie ermöglichen die partielle Beklebung des Fensters, wobei die Fahrzeuginsassen immer noch durch die Folien hindurchschauen können.
 
Formen der Verkehrsmittelwerbung
Die Auswahl der Werbeform ergibt sich bei der Verkehrsmittelwerbung schon zum Teil aus dem Fahrzeug, das genutzt werden soll (z.B. Straßenbahnen, S-Bahnen oder ein Niederflurbus). Zudem gibt es Werbeflächen außen an den Verkehrsmitteln und im Innenraum.

Außen können belegt werden:
- Ganzgestaltung / Ganzgestaltung Plus
- Teilgestaltung / Teilgestaltung Dachkranz
- Traffic Boards (9qm / 4qm / 2qm)
- Traffic Banner
- Heckfläche
- Lokwerbung
- Segmentvollgestaltung

Im Innenraum können belegt werden:
- Seitenscheibenplakate
- Deckenflächenplakate
- Innenplakate (A3 / A2)
- Heckscheibenplakate
- Auslage Dispenser
- Auslage Prospekte
- Aushang Broschüren
- Swing Cards
- Swing Ads
 
Freiaushang
Der Freiaushang bezeichnet das Plakatieren ohne Mediakosten, bspw. im Rahmen von Reklamationen. Teilweise geschieht dies auch ohne Klebekosten.
 
Frequenz
Anzahl der Passanten, die in einer bestimmten Zeitspanne an ihr vorübergehen oder -fahren. Auskunft über diese Passagefrequenz geben amtliche Verkehrszahlen sowie eigens durchgeführte Zählungen. Die Gesamtzahl der vorübergehenden Passanten wird auch als Anzahl der täglichen Bruttokontakte bezeichnet. Im Rahmen der Ermittlung des G-Wertes geht man bei der Zählung der Passanten folgendermaßen vor: Einsatz digitalisierter Videoaufnahmen Messung viermal à sechs Minuten pro Standort Messung zu unterschiedlichen Tageszeiten (zwischen 7:00 und 19:00 Uhr) und an unterschiedlichen Wochentagen Messung getrennt nach Verkehrsströmen (-richtungen) Messung getrennt nach Fußgängern, Fahrzeuginsassen und Fahrgästen in öffentlichen Verkehrsmitteln
 
Frequenzatlas
Der Fachverband Außenwerbung hat die Fraunhofergesellschaft beauftragt, auf Basis der umfangreichen Erfahrungen aus der Werbeträgerforschung und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen einen „Frequenzatlas für Deutschland“ zu erstellen, der die Frequenzverteilung für alle Großstädte Deutschlands in der Aufteilung nach Straßenverkehr Öffentlichem Personennahverkehr Fußgängerpassagen beschreibt. Dieser Datenbestand ist auch integraler Bestandteil des Stellenbewertungssystems G-Wert, dass die für einen Standort relevanten Verkehrsfrequenzen mit sichtbarkeitsrelevanten Faktoren wie Beleuchtung, Kontaktchancendauer usw. gewichtet.
 
Frontflächenplakat
Werbemittel der Transportmedien, das an der Frontseite von öffentlichen Transportmedien angebracht ist.
 
G
Ganzbeklebung
Aufmerksamkeitsstarke Form der Verkehrsmittelwerbung, bei der das gesamte Fahrzeug (u.U. inkl. der Scheiben) werblich gestaltet wird. Siehe auch Ganzgestaltung / Ganzgestaltung plus.
 
Ganzgestaltung
Die Ganzgestaltung von Bussen und Bahnen des Stadt- und Regionalverkehrs ist das Highlight der Verkehrsmittelwerbung. Auffällig und einprägsam fährt Werbung exponiert durch die gesamte Stadt. Mit Bussen des Regionalverkehrs werden zusätzlich das Umland und die Einzugsgebiete von Ballungsräumen erreicht. Ob kurz- oder langfristig – die Mo¬bilität des Werbeträgers bringt Werbebotschaften in Bewegung und setzt besondere Akzente. Insbesondere mit einer längerfristigen Imagewerbung werden nachhaltig Kontakte gesichert, die Aufmerksamkeit generieren und die Bekanntheit steigern. Dabei wird ein breites Spektrum von Verkehrsteilnehmern erreicht, zum Beispiel Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer. Eine kreative Werbemöglichkeit, die sich darüber hinaus auch für Produktangebote oder andere Kommunikationsziele eignet. Siehe auch Einzelseite: Ganzgestaltung
 
Ganzsäule
Auch: Litfaßsäule (Maße 3,40m hoch/5,20 - 5,50m Umfang). Ganzsäulen werden einzeln gebucht (Einzelbuchung) und machen eine Werbebotschaft von allen Seiten aus sichtbar. Sie stehen an hochfrequentierten Standorten im Stadtkernbereich oder Einkaufszentren und sind jeweils einem Werbungtreibenden vorbehalten. Siehe auch Einzelseite: Ganzsäule
 
Gemeinschaftswerbung
Von Gemeinschaftswerbung spricht man, wenn konkurrierende Unternehmen einer Branche gemeinsame Werbemaßnahmen für ihre Produkte oder Dienstleistungen durchführen (z.B. die Erzeuger von Milchprodukten). Die einzelnen Unternehmen werden dabei nicht namentlich genannt. Siehe auch: Sammelwerbung, Verbundwerbung.
 
GEOS
Typ eines Einzelstellenbewertungssystems, das mit einer Notenskala von 1 bis 5 arbeitet. Merkmale der Bewertung sind u.a.: - Anzahl der Tafeln am Standort - Anzahl der Verkehrsanlagen am Standort - Position der Tafel zur Blickrichtung - Art der Straße - Sichtbarkeit der Tafel - Struktur des Umfeldes
 
Gesellschaft für Konsumforschung/GfK
Beschäftigt sich im Bereich der empirischen Marktforschung unter anderem mit der Standortbewertung von Werbestandorten. Dazu hat die GfK ein Modell entwickelt, mit dem sich der so genannte G-Wert von Plakatstellen ermitteln lässt. Der G-Wert gibt für eine Plakatfläche die Anzahl der erinnerungswirksamen Werbemittelkontakte an. Siehe auch: G-Wert.
 
Gestützte Befragung
Um Erinnerungswerte (Recall-Werte) für Werbemittel oder Werbeträger zu ermitteln, werden die Passanten entweder gestützt oder ungestützt befragt. Bei der gestützten Befragung (Recall) werden sie direkt vor Ort - also durch Vorlage des Originals - über ihre Erinnerung an den Werbeträger (Plakat-Media-Analyse) oder das Werbemittel (G-Wert) befragt. Die ungestützte Befragung stellt keine Erinnerungshilfen bereit, d.h. der Befragte muss sich ohne visuelle Hilfe an ein Plakat bzw. einen Standort erinnern.
 
Gewichtete Tages-Kontakt-Chance
(Kurzzeichen: GTKC). Kennzahl, die die Anzahl der Kontakte pro Tag mit Abgewichtung unter Berücksichtigung des Sichtbarkeitskoeffizienten pro Verkehrsstrom bestimmt.
 
Gewichtung
Rechenoperation, bei der einzelne Variablen (in der Regel soziodemografische Merkmale) in der Stichprobe entsprechend ihrer Ausprägung in der Grundgesamtheit korrigiert werden, um eine möglichst optimale Repräsentativität zu gewährleisten.
 
Großfläche
Genormte Plakattafeln (360 x 260cm = 18/1-Bogen), die jeweils nur einem Werbungtreibenden zur Verfügung stehen und auch als Einzelstandort gebucht werden können. Man findet sie an Ausfallstraßen, in Stadtzentren und an Wartehallen. Die Leistungsfähigkeit einer Großfläche wird mit dem PpS-Wert bewertet. Großflächen werden einzeln gebucht (Einzelbuchung) und in 6, 8 oder 9 Plakatteilen produziert, die bei der Klebung zusammengesetzt werden. Identisch mit: 18/1-Plakat, Billboard. Siehe auch Einzelseite: Großfläche Plakatmedien oder siehe auch Einzelseite: Großfläche Bahnhofsmedien oder siehe auch Einzelseite: Großfläche Hinweismedien
 
Gross Rating Points/GRPs
Geben die Bruttoreichweite eines Werbeträgers in Prozent an. Man erhält die GRPs, indem man die Netto-Reichweite in Prozent mit den Durchschnittskontakten (Opportunity to See/OTS) multipliziert. Die GRPs sind in der Mediaplanung das Maß für den Werbedruck und die Beurteilung von Mediaplänen. Mit der Hilfe der GRPs können alternative Mediastrategien miteinander verglichen werden.
 
Ground Poster®
Robuste Selbstklebefolien auf den Fußböden der frequenzstarken Hauptlaufwege. In Empfangs- und Bahnsteighallen, auf Bahnsteigen von Fern-, Nahverkehrs, S- und U-Bahnhöfen. Standardformat 120 cm x 160 cm; XXL Ground Poster 9 m² oder 20 m². Siehe auch Einzelseite: Ground Poster®
 
Grundgesamtheit
Alle Personen oder Haushalte, aus denen eine Stichprobe gezogen wird und die durch diese Stichprobe repräsentiert werden. Z. B. Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.
 
GTKC
Kurzzeichen für Gewichtete Tages-Kontakt-Chance.
 
H
Halbbelegung
Belegungsplan für Werbemittel, bei der jede zweite Litfaßsäule mit Werbung belegt wird.
 
Halbbemalung
Werbliche Gestaltung von Transportmedien wie bspw. S-Bahnzügen nur unterhalb der Fenster.
 
Händler-Plakatierung
Verfahren zur Distribution der Außenwerbemittel im Kundeneinzugbereich eines Händlers.
 
Hauptnetz
Das Netz mit den meisten Litfaßsäulen in einer Stadt.
 
Heckfläche
Werbung auf der Heckfläche eines Busses liegt im unmittelbaren Sichtkontakt zum nach¬folgenden Autoverkehr. Aber auch für Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs und Fußgänger sind Werbebotschaften auf der Heckseite gut sichtbar. Unterwegs auf Bussen im Stadtgebiet werden viele Kontakte und hohe Reichweiten generiert – ob als Impuls-geber für saisonale und aktionsbezogene Point-of-Sale-Werbung oder als längerfristige Imagewerbung. Die Selektion auf bestimmte Stadt- bzw. Regionalverkehre machen den Einsatz zudem mit wenigen Streuverlusten optimal planbar. Siehe auch Einzelseite: Heckfläche
 
Heckflächenplakat
Werbemittel der Transportmedien., das am Heck eines öffentlichen Transportmediums angebracht wird.
 
Heckscheibenplakat
Heckscheibenplakate auf Bussen sind preiswert und eignen sich hervorragend für Aktionswerbung, zum Beispiel für Produktangebote, Dienstleistungen oder auch Veranstaltungsankündigungen. Die Werbefläche auf den Heckscheiben der Busse spricht gleichermaßen die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs als auch Autofahrer an. Egal ob es um lokale, regionale oder nationale Kampagnen geht, das Heckscheibenplakat kann im Stadtgebiet und Umland flexibel für kurzfristige Aktionen gebucht werden. Siehe auch Einzelseite: Heckscheibenplakat
 
Hinterleuchtung
Lichteinsatz zur Betonung des Hintergrunds von Werbeflächen oder Schriften.
 
Hinweismedien
Siehe auch Einzelseite: Hinweismedien
 
Holzfreiheit
Um während der Aushangdauer nicht zu vergilben, muss das Papier hochweiß und holzfrei sein. Papiere im Nassklebeverfahren sollten ein Gewicht von 100 bis 120g/m² haben und eine raue Klebeseite aufweisen. Außerhalb dieser Normen lässt sich das Papier nur schlecht verarbeiten. Für trockene Plakatierung wird am besten Leuchtplakatpapier 135g genutzt Das Gewicht sollte hier zwischen 120 - 140g/m² liegen.
 
I
i-CLP
Siehe auch Einzelseite: i-CLP
 
ICE Train-Light-Poster
Siehe auch Einzelseite: ICE Train-Light-Poster
 
Ihr Reiseplan
Der Flyer „Ihr Reiseplan” (IRP) wird täglich in Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn AG ausgelegt und enthält Informationen zum Zuglauf (Haltebahnhöfe mit Ankunfts- und Abfahrtszeiten) sowie Anschlussverbindungen. In dem Faltblatt stehen Anzeigenplätze zur Verfügung, die besonders für Werbungtreibende interessant sind, die eine reise-, freizeit- und kulturaffine Zielgruppe ansprechen möchten. Der Flyer wird von Reisenden, zum Teil mehrfach, genutzt und garantiert damit einen hohen Aufmerksamkeitswert für die geschalteten Anzeigen. Das Informationsbedürfnis der Reisenden kann so geschickt für die Werbebotschaft genutzt werden. Durch die Möglichkeit, einzelne Zugläufe zu belegen, ist der IRP zudem auch für regionale Kunden sehr effektiv. Siehe auch Einzelseite: Ihr Reiseplan
 
Index
Kennziffer, die bestimmte Faktoren z. B. Umsatz, Kaufkraft im Verhältnis zum Durchschnitt, beschreibt. Meist auf die Messzahl 100 festgesetzte Basisgröße, nach der sich dann die Indexgrößen anderer Werte errechnen.
 
Individualwerbung
Wortmarken, Schriftzüge und Firmensignets als Einheit oder Einzelbuchstaben (unbeleuchtet, beleuchtet oder hinterleuchtet). Siehe auch Einzelseite: Individualwerbung
 
Individuelle Mobilität
Betrachtung einzelner Personengruppen.
 
Informationsgemeinschaft zur Feststellung von Werb
Gemeinschaftseinrichtung des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft/ZAW und steht allen in der Werbung tätigen Firmen und Personen zur Verfügung. Diese ist eine Organisation zur freiwilligen Selbstkontrolle der Medien und führt u. a. unabhängige Plakatkontrollen durch.
 
Infoscreen
Digitale Bildschirme an und in zentralen, hoch frequentierten Knotenpunkten des U- und S-Bahnnetzes sowie an ausgewählten Fernbahnhöfen und Flughäfen. Siehe auch Einzelseite: Station- und Central Infoscreen
 
Insight Station
Eine gemeinsam mit der Universität Luxemburg und der Mediaagentur Mediacom durchgeführte Marktforschungsstudie über die nachhaltig positive Werbewirkung und exzellente Kontaktqualität von Bahnhofsmedien. Siehe auch Einzelseite: Ströer Bahnhofsstudie "Insight Station"
 
Interaktive Medien
Siehe auch Einzelseite: Interaktive Medien
 
Intermedial
Bewertung und Vergleich der Werbewirkung zwischen verschiedenen Mediengattungen.
 
J
Jugendnetz
Form der Distribution von Außenwerbemitteln, bei der bevorzugt jugendliche Zielgruppen erreicht werden können.
 
K
Kanaldeckelwerbung
Instrument der stationären Dauerwerbung, das durch die Anbringung des Werbemittels auf einem Kanaldeckel bestimmt ist. Geeignet sind wiederum Bereiche mit einer hohen Konsumentenfrequenz (z.B. Fußgängerzonen).
 
Kandelaberschild
Werbeträger der Außenwerbung, der an öffentlichen Straßen und Plätzen zumeist an dort vorhandenen (Licht-)Masten angebracht wird. Im Unterschied zum Hochschild ist dieser Werbetyp zeitlich auf das Ereignis begrenzt. Format u.a.: 60 x 120 cm. Mindestbelegung: 12 Monate.
 
Kiosk-Vitrine
Werbeträger der Vitrinenwerbung, der aus einer unbeleuchteten Vitrine im 4/1-Bogenformat besteht, die im Umfeld eines Kiosk positioniert ist.
 
Klassenfahrt (Broschüre)
Klassenfahrten zählen zum festen pädagogischen Programm jeder Schulklasse. Deshalb unterstützt die Broschüre „Klassenfahrten und Gruppenreisen“ besonders Lehrer und Gruppenleiter bei der Planung solcher Reisen. Auf circa 250 Seiten wird über verschiedene Angebote für Schulen und Jugendgruppen in Deutschland und Europa informiert. Alle angebotenen Pakete entsprechen dabei den Richtlinien der Kultusministerien. Zusätzlich bietet die Broschüre Raum für zielgruppenspezifische Werbung von Unternehmen, die zum Beispiel jugendaffine Freizeit- und Kulturangebote kommunizieren möchten. Durch die Verteilung in Reisezentren der Deutschen Bahn (DB) und im Direktversand an Schulen, Lehrer und Vereine kommt die Broschüre auch direkt bei der relevanten Zielgruppe an. Siehe auch Einzelseite: Klassenfahrt
 
Klebeblock
Die Kleberouten der Plakatkleber sind festgelegt und jeder Kleber arbeitet seine teils mehrtägigen Routen aus logistischen Gründen in bestimmten Klebeblöcken (A und B) ab. Der Klebebeginn innerhalb einer Dekade kann sich daher je nach Standort um einige Tage verschieben, je nachdem welchem Klebeblock die Werbefläche zugeteilt ist.
 
Klebeintervall
Kleinste Zeiteinheit, für die eine Außenwerbefläche mindestens belegt werden muss. Identisch zu: Aushangintervall.
 
Klebeplakat
Wird im Nassklebeverfahren auf einer Plakatwand oder -säule angebracht. Im Gegensatz dazu werden so genannte Backlights wie City-Light-Poster oder Mega Lights „trocken" mit Hilfe einer Klemmleiste in eine Vitrine gehängt.
 
Kleberänder
Überlappungen der einzelnen Bogenteile bei mehrteiligen Klebeplakaten. Enthalten Hinweise für den Plakatkleber.
 
Klebereihenfolge
System zur Anbringung von Plakaten. Je nach Größe der Vorlage werden diese in einem Stück (2/1) oder in mehreren, durchnummerierten Teilen mit leichter Überlappung (ab 4/1) angebracht.
 
Kleberoute
Plan zur Plakatanbringung.
 
Klebevorlage
Verkleinerte Abbildung des Plakates. Klebevorlagen für 18/1-Plakate sollten die Teilungslinien und die Nummern der Druckbogen enthalten. Für jeweils etwa 25 Plakate muss eine Klebevorlage mitgeliefert werden. Dort sollte auch auf die Euroklebung hingewiesen werden.
 
Klebung
Plakate, die nicht hinterleuchtet werden, werden im Nassklebeverfahren der Plakatwerbung angebracht. Vor der Klebung werden die einzelnen Plakatteile gefalzt, zu ganzen Plakatsätzen zusammengetragen und in Wasser eingeweicht. Dann erfolgt die Klebung im nassen Zustand mit speziellem Leim. Papier und Farbe der Plakate müssen für die Nassklebung geeignet sein.
 
Kleinganzsäule
Kleine Säule, die nur von einem Werbetreibenden belegt wird. Da die Höhe der Kleinganzstelle nur 2m und der Umfang 3,20m beträgt, kann sie maximal mit dem 4/1-Format belegt werden. Siehe auch: Ganzsäule.
 
Kontakt
Beschreibt das wirklichen Zusammentreffen einer Person mit einem Werbeträger oder einem Werbemittel. Ein Werbeträgerkontakt entsteht, wenn eine Person einen Werbeträger passiert und diesen beachtet. Ein Werbemittelkontakt ist vorhanden, wenn sich die Person auch an das abgebildete Plakat erinnern kann (Recall).
 
Kontaktdosis
Anzahl der Kontakte, die innerhalb des Werbezeitraums bei jeder Zielperson anfallen. Identisch mit: Kontaktmenge.
 
Kontakthäufigkeit
Anzahl der Kontakte, die eine Person mit einem Werbeträger hat.
 
Kontaktklassen
Zusammenfassung einzelner Kontakthäufigkeiten zu Gruppen.
 
Kontaktleistung
Kennzahl zur Ermittlung des Wertes des Standorts eines Außenwerbemittels. Relevant sind hier insbesondere die Frequenz sowie die Beachtungschance eines Werbemittels. Identisch zu: Standortleistung.
 
Kontaktmenge
Anzahl der Kontakte, die innerhalb des Werbezeitraums bei jeder Zielperson anfallen. Identisch mit: Kontaktdosis.
 
Kontaktverteilung
Begriff aus der Mediaplanung: gibt die Verteilung der insgesamt durch einen Mediaplan angesprochenen Personen nach unterschiedlichen Kontakthäufigkeiten an. Beispiel: 10% der Personen hatten 1 bis 5 Plakatkontakte, 30% der Personen hatten 6 bis 15 Plakatkontakte etc.
 
Kontaktzone
Relevantes Umfeld eines Außenwerbemittels, in dem Passanten Kontakt mit Sicht auf das Medium haben können.
 
Konterdruck
Um die Farben noch brillanter erscheinen zu lassen, wird bei hinterleuchteten Plakaten (Mega Light, City-Light-Poster und City-Light-Säule) ein zwei- bis dreifarbiger Konterdruck des Motivs auf der Rückseite der Plakate empfohlen.
 
Kulturmedien
Werbung auf ausgewählten Werbeträgern für kulturelle, politische oder kirchliche Veranstaltungen mit ausgeprägtem regionalen Bezug (zum Beispiel auf Litfaßsäulen und Kulturpostern). Siehe auch Einzelseite: Kulturmedien
 
Kulturposter
Wechselrahmen, meist im Format DIN A1, an Schaltschränken, in U- und S-Bahnhöfen. Identisch mit: Moskito Siehe auch Einzelseite: Kulturposter
 
Kumulierte Mobilität
Gesamtbetrachtung von Verkehrsströmen im Straßenverkehr.
 
Kursbuch Deutschland
Siehe auch Einzelseite: Kursbuch Deutschland
 
Kursbuch Europa
Siehe auch Einzelseite: Kursbuch Europa
 
L
Lackierte Papiere
Hochwertige Papierform. Sind für die Klebung nicht geeignet, da der Lack beim Falzen brechen kann. Außerdem könnten die Plakate nach dem Einweichen zusammenkleben und dadurch unbrauchbar werden. Das spätere Überkleben würde erschwert.
 
Lackierung
Die Lackierung von Fahrzeugen ist die traditionelle Form der Verkehrsmittel-Werbebeschriftung. Mit Hilfe von Schablonen können Schriften und einfache Strichzeichnungen angebracht werden. Da das Lackierverfahren mehrere Tage in Anspruch nimmt, bietet sich eher die Verwendung von Folien an. Für die Ganzbemalung wird jedoch eine Kombination aus Lackierung und Folientechnik eingesetzt: Das Fahrzeug wird in der gewünschten Grundfarbe lackiert, Bildelemente und Logos anschließend mit Folien aufgeklebt.
 
Landanschlag
Historisch für Plakatwerbung im C-Markt.
 
Längsschnittuntersuchung
Untersuchung von Daten zu mindestens zwei verschiedenen Zeitpunkten, um Entwicklungen festzustellen.
 
Laufrichtung
Bei der Papierherstellung richten sich die Papierfasern nach einer Richtung aus (Faserlauf). Wenn das Papier nass wird, dehnt es sich senkrecht zur Laufrichtung der Papierfasern aus. Grundsätzlich ist deshalb darauf zu achten, dass mehrteilige Plakate auf Papierbogen mit der gleichen Laufrichtung gedruckt werden, da sich die Papierfasern quer zur Laufrichtung stärker ausdehnen. Dies gilt auch für nachträglich anzubringende Aufkleber. Siehe auch: Nassklebeverfahren.
 
Laufzeit
Bei der Verkehrsmittelwerbung wird die Dauer der Werbekampagne als „Laufzeit" bezeichnet. Gerade bei Ganzbemalung oder Ganzbeklebung von Bussen und Bahnen sind längere Laufzeiten üblich.
 
Launch
Einführung eines neuen Produktes oder einer neuen Marke.
 
LCD/TFT
Abkürzung der englischen Bezeichnungen für Flüssigkristallanzeige "Liquid Crystal Display" und "Thin Film Transistor". Diese Technik sorgt bei Flachbildschirmen für hohe Bildqualitäten und kommt überwiegend innerhalb von Gebäuden zum Einsatz, beispielsweise beim Out-of-Home-Channel.
 
LED/OLED
Die "Licht emittierende Diode" (LED) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement für eine effiziente und energiesparende Beleuchtungstechnik als Ersatz für herkömmliche Leuchtmittel. Unter bestimmten Voraussetzungen wird diese Technologie auch bereits beim Einsatz digitaler Werbeflächen im Außenbereich verwendet; eine flächendeckende Anwendung ist aufgrund technischer Herausforderungen bislang wirtschaftlich jedoch noch nicht sinnvoll.
 
Leimschlieren
Verbleib von Klebemitteln nach dem Anschlagen von Klebeplakaten, welche erneut überstrichen wurden, um optimalen Halt zu gewährleisten.
 
Leistungswerte
Kernleistungswerte der Plakatwerbung wie Reichweite, Opportunity to See (OTS) und Gross Rating Points (GRPs). Hiermit können auch Zielgruppenaffinitäten berechnet werden. Diese geben an, wie viel Prozent die Leistungswerte einer bestimmten Zielgruppe über oder unter den Leistungswerten der Gesamtbevölkerung liegen.
 
Leitsätze für Aussenwerbung
Regeln, die wichtige rechtliche und kaufmännische Normen umfassen. Sie sind Teil der Statuten des Fachverbandes Aussenwerbung e.V.
 
Leuchtfarben
Dürfen für den Plakataushang nicht verwendet werden, da sie durch ihre Signalwirkung Verkehrsteilnehmer irritieren können.
 
Leuchtplakatwerbung
Instrument der stationären Außenwerbung, das durch die Aufbringung des Werbemittels Plakat auf Leuchtwerbeträger bestimmt ist. Man unterscheidet u.a.: Beim Anleuchtverfahren wird das Plakat im Wege des Nassklebeverfahrens auf dem Werbeträger befestigt und von vorn angestrahlt. Beim Durchleuchtverfahren wird das Plakat in eine Flachvitrine eingehängt und von hinten angestrahlt.
 
Leuchtvitrine
Werbeträger der stationären Außenwerbung, der u.a. das Material Glas mit dem Medium Licht und dem Werbemittel zur Erzielung von Aufmerksamkeitswirkung kombiniert.
 
Lichtdurchlässigkeit
Für hinterleuchtete Plakate gilt: Das Papier muss in erster Linie gleichmäßige Transparenz gewährleisten und sollte möglichst wenig Feuchtigkeit aufnehmen, da es sich sonst wellt und bald schrumpft.
 
Lichtechtheit
Plakate der Außenwerbung müssen eine hohe Lichtechtheit haben, damit die Farben nicht ausbleichen. Die Maßeinheit für die Lichtechtheit von Druckfarben wird nach der 8-stufigen Wollskala (WS) gemessen. Für Plakate, die über mehrere Wochen auch bei intensiver Sonneneinstrahlung attraktiv bleiben sollen, werden Farben mit einer Lichtechtheit von mindestens 6 WS empfohlen.
 
Lichtwerbung
Instrument der allgemeinen stationären Dauerwerbung, dessen Kernmerkmal der Einsatz eines komplexen Lichtmediums als Werbeträger ist. Die Lichtwerbung muss sich, als Teil der Markenkommunikation, in das architektonische Gesamtkonzept einfügen.
 
Lieferscheine
Jede Plakatsendung an das Anschlagunternehmen sollte einen Lieferschein mit folgenden Angaben enthalten: - Anschrift der Druckerei, Telefon- und Faxnummer - Name des Sachbearbeiters in der Druckerei - Werbungtreibender und Werbeagentur - Plakatmotiv (Marke/Produkt und Sujet) - Anschlagort - Anschlagtermin - Format - Stückzahl Siehe auch: Lieferung.
 
Lieferung
Die Anlieferung der Plakate muss zehn Tage vor Anschlagbeginn „frei Haus" an die vorgegebene Versandanschrift erfolgen. Sendungen sollten mit der Versandvorschrift "Zustellgebühr vom Absender bezahlt" aufgeben werden. Siehe auch: Lieferscheine.
 
Liquid Crystal Display
Typ der Anzeigetafel, die konstruktiv aus zwei dünnen und durchsichtigen Glas- und Kunststoffschichten, zwischen denen sich Flüssigkristall befindet, besteht. In festgelegten Zonen der Schichten kann ein elektrisches Feld angelegt werden, das die Ausrichtung der Flüssigkristalle ermöglicht, so dass Licht gebrochen und sichtbar gemacht wird.
 
Litfaßsäule
Historisches Ausgangsprodukt und zeitloser Klassiker der Außenwerbung (erstmalige Einführung durch Ernst Litfaß 1855 in Berlin), der in Stadt- und Wohngebieten vor allem für lokale kulturelle Werbebotschaften Verwendung findet. Identisch mit: Allgemeinstelle. Siehe auch Einzelseite: Litfaßsäule Plakatmedien oder siehe auch Einzelseite: Litfaßsäule Hinweismedien oder siehe auch Einzelseite: Litfaßsäule Kulturmedien
 
Litomobil
Instrument der mobilen Außenwerbung, das durch ein Kraftfahrzeug (zumeist ein Kleinlaster) mit aufgebrachtem flächigen Werbemittel bestimmt ist. I.d.R. ist das KFZ nur zu werblichen Zwecken unterwegs. Der gezielte Einsatz in Gegenden, wo wenig stationäre Werbeträger vorhanden sind, ist damit möglich. Auf beiden Längsflächen können Werbemittel im Großflächenformat 18/1-Bogen angebracht werden. Weitere Werbemittel können über dem Führerhaus sowie am Heck angebracht werden.
 
LKW-Werbung
Werbeträger der Außenwerbung, bei dem Werbeflächen zwischen 20 bis 70 m² zur Verfügung stehen. Fernverkehr Seiten- und Heckflächen: 70 m². Regionaler Verteilverkehr Seiten- und Heckflächen: 20 bis 40 m².
 
Lokevent
Standort/Location zur Präsentation einer mit Werbung gestalteten Lokomotive.Highlight und pressewirksamer Start-up zum bundesweiten Einsatz einer Werbelok. Siehe auch Einzelseite: Lokevent
 
Lokwerbung
Siehe auch Einzelseite: Lokwerbung
 
Lokwerbung
Die Loks der Deutschen Bahn AG sind als Werbeträger die Eye-Catcher in Bahnhöfen und während der Fahrt auf freier Strecke. Mit fast 100 Quadratmetern nutzbarer Werbefläche (bei einer Ganzgestaltung) und ca. 2,3 Millionen Kontaktchancen pro Jahr ist eine voll gestaltete Lok besonders geeignet für Werbung, die bundesweit zu sehen sein soll. Die Loks bieten großen Spielraum für kreative und großformatige Inszenierungen – gerade für Imagekampagnen und Produktneueinführungen. Zusätzlich lassen sich mit einer werblich gestalteten Lok auch Events veranstalten, die für weitere aufmerksamkeitsstarke Impulse sorgen. Die Loks der Baureihe 101 sind im IC-/EC-Verkehr wechselweise auf allen Linien im Einsatz – damit erreichen sie nicht nur die Zielgruppe der Fernverkehrsreisenden, son¬dern auch Autofahrer, Fußgänger und Nutzer des öffentlichen Personen-Nahverkehrs. Siehe auch Einzelseite: Lokwerbung
 
M
Makulatur
Ist ein Plakat kleiner als die Klebefläche, wird die restliche Fläche mit weißem Plakatpapier (Makulatur) abgedeckt. Siehe auch Abdeckbogen.
 
Mall Video
Erstes deutschlandweites Bewegtbildnetz mit großformatigen digitalen Bildschirmen in Full-HD-Qualität und vernetzter Schaltung in Einkaufscentren. Vormals bekannt als OC Mall. Siehe auch Einzelseite: Mall Video
 
Markenbekanntheit
Unterscheidung nach aktiver und passiver Markenbekanntheit. Unter dem aktivem Bekanntheitsgrad – auch ungestützter Bekanntheitsgrad (unaided recall) – versteht man die Ermittlung des Bekanntheitsgrades eines Produkts, einer Person oder Firma ohne Gedächtnishilfen. Beim passiven Bekanntheitsgrad eines Produktes – auch gestützter Bekanntheitsgrad (aided recall) – erfolgt die Ermittlung mit Hilfe von Gedächtnisstützen.
 
Markenbewusstsein
Charakter und Wirkung einer Marke auf ihre Zielgruppe. Entscheidend ist die bewusste stimmige Einordnung der Bedeutungsinhalte von Namen, Zeichen und Produkt.
 
Markenverwender
Konsumenten einer bestimmten Produktgruppe, die sich beim Kaufentscheid ausschließlich von Markentreue leiten lassen.
 
Marketing
Die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Ausrichtung wirtschaftlicher Unternehmungen auf die Erfordernisse des Absatzmarktes (z. B. Marktforschung, Absatz- und Preispolitik). Ausgangspunkt sind die Bedürfnisse und Wünsche der Verbraucher. Die Unternehmen sehen ihre Aufgabe in der weitgehenden Bedürfnisbefriedigung.
 
Marktanalyse
Bezeichnung für die Untersuchung eines bestimmten Marktes durch die Methoden der Marktforschung.
 
Marktanteil
Anteil der eigenen Marke oder Firma an der mengen- oder wertmäßigen Gesamtheit der Branche.
 
Marktforschung
Bezeichnet die Bemühungen und Techniken, einen Markt einmalig oder kontinuierlich transparent zu machen.
 
Massenmedium
Medien mit einer maximalen Reichweite. Außenwerbung genießt laut Meinungsumfragen unter den Massenmedien einen besonders hohen Sympathiewert in der Bevölkerung. Ergänzend sprechen auch massiver Werbedruck, wirksame Kontaktwiederholungen und eine attraktive Zielgruppe mit überdurchschnittlichem Bildungs- und Einkommensniveau für diese Werbeform. Weitere Vorteile der Außenwerbung gegenüber anderen Medien: Sie ist allgegenwärtig, kann weder umgeblättert noch weggezappt werden, hat einen guten Unterhaltungswert und belebt das Stadtbild.
 
Maststandarte
Sonderwerbeträger zu Messen in Köln. DIN A1 Format, doppelseitige Werbefläche. Die Plakate befinden sich in einer durchsichtigen Schutzhülle, die mit Hilfe eines Auslegers temporär an Lichtmasten befestigt werden.
 
Mastwerbung
In deutschen Städten steht nahezu alle 50 Meter ein Lichtmast. Und fast jeder Mast bietet die Möglichkeit, auf sogenannten Mastschildern auf Ihr Unternehmen hinzuweisen. Dabei ist der Einsatz der Mastschilder so flexibel wie Ihre Bedürfnisse. Sie entscheiden über die Anzahl der Mastschilder und über die genaue Position – mitten in der Stadt, an viel befahrenen Ein- und Ausfallstraßen oder als direktes Hinweisschild im unmittelbaren Umfeld des Unternehmens. Siehe auch Einzelseite: Mastwerbung
 
MDS
Planungsinstrument von Mediaagenturen. Mobilitäts-, Zähl- und Analysetool zur Anwendung unter der gängigen Planerarbeitsebene auf Basis der Studie „Mobilität in Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, die als Haushaltsvollbefragung von 50.000 Haushalten die größte Querschnittsuntersuchung zum Thema individueller Mobilität darstellt.
 
Media Analyse/MA
Untersuchung, die Informationen sowohl zum Konsumverhalten als auch zur Mediennutzung erhebt.
 
Mediaagentur
Agentur, deren Leistungsangebot in der Entwicklung und Durchführung der Mediaplanung sowie des Mediaeinkaufs für ihre Kunden besteht.
 
Mediaforschung
Ermittlung von Planzahlen zur Verbreitung und Wirkung von Werbeträgern.
 
Mediamix
Mit der Festlegung des Media-Mix wird die Entscheidung darüber getroffen, in welcher Form verschiedene Medien wie Druckerzeugnisse, Fernsehen, Radio, Außenwerbung und Internet in Werbekampagnen kombiniert werden.
 
Mediaplan
Festlegung der Medien und deren Belegungsfrequenzen innerhalb eines Kampagnenzeitraums, der Reichweite und Auswahl der Zielgruppen einschließt.
 
Mediastrategie
Bildet den allgemeinen Bedingungsrahmen für eine sinnvolle Werbeträgerauswahl (Mediamix, Zeitraum der Kampagne, Verteilung des Werbedrucks) unter Berücksichtigung der Marketing-Ziele (z. B. Stellung im Markt), der Werbe-Ziele (z. B. Wirkung auf den Verbraucher) und der Media-Ziele (z. B. Erreichen der Zielgruppe).
 
Mega-Light Net
Mega-Lights sind hochwertige Werbeträger im 9-qm-Format mit hinterleuchteten Vitrinen und zweiseitiger Wechslertechnik, die an reichweitenstarken Standorten quer zum Verkehr ausgerichtet sind und im Rahmen von Netzbuchungen zur Verfügung stehen. Siehe auch Einzelseite: Mega-Light Net
 
Mega-Light Select
Mit Wechslertechnik ausgestattete hochwertige, vollverglaste und hinterleuchtete Vitrinen im 9-qm-Format für die Einzelbuchung, die an stark frequentierten Standorten im Stadtgebiet und in Bahnhöfen positioniert sind. Siehe auch Einzelseite: Mega-Light Select
 
Megaposter
Mit 100 bis 1.000 Quadratmetern sind MEGA-Poster echte Hingucker und präsentieren die Werbebotschaft wahrhaft überdimensional. MEGA-Poster verschönern vor allem triste Außenfassaden und Baugerüste. Siehe auch: BlowUp.
 
Mehrthemen-Befragung
Ist eine Umfrage, bei der Fragen über verschiedene Themenkreise in einem Fragebogen zusammengefasst werden. Vorteil: Kostenersparnis.
 
Messewerbung
Ausstellerwerbung rund um das Messegelände, zum Teil auch auf dem Messegelände (Werbung auf Pendelbussen). Werbemöglichkeiten ausschließlich für Aussteller der jeweiligen Messen.
 
MiD unter MDS
Mediaplanungs-Dialog-System (MDS) ist die Standardarbeitsoberfläche für Mediaplaner. MDS ist zukünftig verfügbar als Mobilitäts-, Zähl- und Analysetool zur Anwendung unter der gängigen Planerarbeitsebene auf Basis der Studie „Mobilität in Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, die als Haushaltsvollbefragung von 50.000 Haushalten die größte Querschnittsuntersuchung zum Thema individuelle Mobilität darstellt.
 
Mindestbelegung
Beträgt im Plakatanschlag in der Regel eine Dekade, also 10 oder 11 Tage. Bei City-Light-Postern beträgt die Mindestbelegung 7 Tage.
 
Mindestlaufzeit
Beträgt in der Verkehrsmittelwerbung 1 bis 3 Monate. Bei der Außenwerbung, etwa der Ganzbemalung oder Ganzbeklebung, sind Laufzeiten von bis zu 3 Jahren üblich.
 
Mobil mit Handicap (Broschüre)
Die Broschüre „Mobil mit Handicap“ bietet mobilitätseingeschränkten Bahnreisenden übersichtliche Informationen zu bestehenden Serviceleistungen und Tipps für eine optimale Reiseplanung. Denn für sie gibt es spezielle Angebote, zum Beispiel mehr Platz im Zug oder Unterstützung am Bahnhof. Zusätzlich bietet die Broschüre Raum für zielgruppenspezifische Werbung von Unternehmen, die dort ihre Werbebotschaft platzieren können. Siehe auch Einzelseite: Mobil mit Handicap
 
Mobildisplay
Werbeträger der Flachvitrinenwerbung, bei dem ein Plakat im Format von 176 x 120 cm zum Einsatz kommt.
 
Mobile Promotion
Flyer- und Probenverteilung mit Einsatz von mobilen Promotion-Teams in Bahnhöfen, Städten, Zügen des Fern- und Nahverkehrs. Siehe auch Einzelseite: Mobile Promotion
 
Mobile Vision
Siehe auch Einzelseite: Mobile Vision
 
Mobilität in Deutschland/MiD
Grundlagenstudie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Wohnungswesen zum Personenverkehr in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.infas.de/mid/
 
Mobilitätsangebote
Die kompakte Broschüre „Mobilitätsangebote der Bahn“ gibt nützliche Tipps für die Reiseplanung und informiert unterwegs über Preise und Strecken – und das immer aktuell. Beim genauen Check der Zugverbindungen fallen auch die Anzeigen auf den Umschlagseiten und im Innenteil ins Auge. Prominent platziert können hier relevante Werbebotschaften für Reisende kommuniziert werden. Siehe auch Einzelseite: Mobilitätsangebote
 
Mobilitätsforschung
Erhebung von Passanten- und Verkehrsströmen.
 
Monomediale Kontakte
Der Werbeeinsatz erfolgt nur in einem Medium.
 
Moskito(s)
Wechselrahmen, meist im Format DIN A1, an Schaltschränken, in U- und S-Bahnhöfen. Identisch mit: Kulturposter. Siehe auch Einzelseite: Kulturposter
 
Multi-Informationssystem der Außenwerbung/MIA
Früheres PC-Selektionsprogramm mit digitalen Stadtplänen, auf denen alle Plakatwerbeträger eingezeichnet und einzeln auswählbar sind. Zusätzlich werden zu jeder Plakatstelle die Informationen des Standortbeschreibungsbogens sowie ggf. weitere Qualitätsmerkmale der Stelle gespeichert und sind zur Selektion abrufbar. Siehe auch: Plato.
 
Multimediale Kontakte
Werbliche Ansprache des Zielgruppenpotentials über verschiedene Medien- Gattungen. Die durch den Mediamix erzielten multimedialen Kontakte erreichen nachweislich höhere Zuwachsraten bei den üblichen Werbewirkungsmaßen als monomediale Kontakte.
 
Mutterlitho
Werden aus den Vorlagen für Plakate produziert. Nach dem herkömmlichen Produktionsverfahren werden von diesen seitenverkehrten Offsetfilmen die Endfilme projiziert und für die Druckformherstellung verwendet. Mittlerweile beschleunigt die Direktprojektion vom Mutterlitho auf die Druckplatte diesen Vorgang erheblich. Das neueste Verfahren, der Digitaldruck, kommt sogar ohne Mutterlitho aus.
 
N
Nahverkehr
Personenbeförderung mit Bahnen und Bussen im Umkreis von etwa 50km um eine Großstadt. Der Vorteil für die Verkehrsmittelwerbung in und auf Bussen und Bahnen des Personennahverkehrs: Sie erreicht vor allem Berufs- und Einkaufspendler.
 
Nassdehnung
Das Plakatpapier sollte von seiner Zusammensetzung her so beschaffen sein, dass es sich beim Wässern nur gering ausdehnt. Die Nassdehnung von Plakatpapier beträgt zwischen 1,5 und 2,0 Prozent. Plakatdruckereien berechnen die Nassdehnung bereits bei der Bearbeitung des Mutterlithos und legen das Litho zum Plakatmotiv entsprechend kleiner an. Auf keinen Fall darf sich ein Plakat nach dem Wässern über die Tafelbreite hinaus ausdehnen. Siehe auch: -Nassklebeverfahren -Nassreißfestigkeit
 
Nassklebeverfahren
Klebeplakate an Großflächen, Allgemeinstellen und Ganzsäulen werden im Nassklebeverfahren angebracht. D.h. die gefalzten Plakate werden zunächst in Wasser eingeweicht, bis sie sich vollgesogen haben und im nassen Zustand mit einem speziellen Leim auf die Fläche geklebt. Der Vorteil: ein falten- und blasenfreier Anschlag. Da sich das Papier im nassen Zustand ausdehnt und beim Trocknen wieder zusammenzieht, stellt das Nassklebeverfahren hohe Ansprüche an die Qualität des verwendeten Papiers. Siehe auch: -Nassdehnung -Nassreißfestigkeit -Papierqualität
 
Nassreißfestigkeit
Plakate werden für die Klebung auf die Formate DIN A3 oder DIN A2 gefalzt, ein bis drei Tage vor dem Anschlagen bis zu 15 Minuten in Wasser eingeweicht und im nassen Zustand angeschlagen. An die Papierqualität stellt dieses Nassklebeverfahren dementsprechend hohe Ansprüche. So muss das Plakatpapier durch eine ausreichende Leimung reißfest gemacht werden und sich nach dem Ansetzen an der Anschlagstelle noch ausrichten lassen. Siehe auch: -Nassdehnung -Nassklebeverfahren -Papierqualität
 
Netto-Kontakte
Anzahl der Personen, die mit einem Werbeträger mindestens einmal erreicht werden. In die Berechnung der Netto-Kontakte geht jede Person nur einmal ein, egal wie viele Kontakte auf sie entfallen. Identisch mit: Netto-Reichweite. Siehe auch: Brutto-Kontakte.
 
Netto-Reichweite
Anzahl der Personen, die mit einem Werbeträger mindestens einmal erreicht werden. In die Berechnung der Netto-Reichweite geht jede Person nur einmal ein, egal wie viele Kontakte auf sie entfallen. Identisch mit: Netto-Kontakte Siehe auch: Brutto-Reichweite.
 
Netz
Allgemeinstellen, City-Light-Poster und Mega Lights werden in Netzen belegt, die von den einzelnen Anbietern der Außenwerbung vorgegeben werden. Es handelt sich dabei um eine bestimmte Anzahl von Flächen, die gleichmäßig über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Der Vorteil dieses „Netzprinzips": Der Werbungtreibende hat die Garantie, dass seine Kampagne flächendeckend vertreten ist. In Großstädten ab etwa 300.000 Einwohner gibt es auch eine Teilbelegungsmöglichkeit, meistens in Form des halben Netzes, bei der jede zweite Stelle belegt wird.
 
Netzbelegung
Im Gegensatz zur Einzelbuchung wird bei der Netzbuchung ein Verbund von Werbeflächen belegt. Werbebotschaften, zum Beispiel auf Mega-Lights, sind damit während der Buchungsperiode an vielen Standorten im gesamten Stadtgebiet sichtbar.
 
Neutralisierung
Bei der Verkehrsmittelwerbung müssen nach Beendigung der Laufzeit die Folien oder Bemalungen von den Fahrzeugen entfernt werden. Man spricht hierbei von der „Neutralisierung" des Fahrzeugs. Siehe auch Einzelseite: Folientechnik.
 
Nielsen Media Research
International tätiges Medienforschungsunternehmen, das in über 40 Ländern die Bruttowerbeaufkommen der werbetragenden Medien erhebt und auswertet.
 
Nielsengebiete
Zusammenfassung von Bundesländern in Gruppen regionaler Zusammengehörigkeit zur regionalen Werbeplanung. Nach A.C. Nielsen: -Nielsen I Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen -Nielsen II Nordrhein-Westfalen -Nielsen IIIa Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland -Nielsen IIIb Baden-Württemberg -Nielsen IV Bayern -Nielsen Va Berlin West -Nielsen Vb Berlin Ost -Nielsen VI Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt -Nielsen VII Thüringen, Sachsen
 
Non-Nicotine-Netz
Netz, das nur Standorte umfasst, die keine Zigarettenwerbung darbieten.
 
Nyktoskop
Typ des Prüfverfahrens zur Messung der Werbeleistung eines Außenwerbemittels. Klasse: Gelockerte Reizbindung. Die Wahrnehmung des Probanden wird durch Verdunklung beeinträchtigt und durch Erhellung verbessert. Es entspricht damit den natürlichen Bedingungen der Wahrnehmung insbesondere in der Dämmerung. Augenkamera, Blickwinkelprüfung, Elementenverringerung, Entfernungstest, Fernsehkamera, Kuller-Kombinations-Verfahren, Life-Plakat-Test, Perimeter, Polaritätenprofil, Recall, Recognition, Soziale Distanzskala, Stereoskopisches Tachistoskop, Tachistoskop, Test des äußeren Lesewiderstandes, Torsionsstereoskop, Verkleinerung, Verunschärfung.
 
O
Öffentlicher Raum
Öffentliche Straßen und Plätze. Um Werbeträger im öffentlichen Raum aufstellen zu können, muss das Außenwerbungsunternehmen einen Ausschließlichkeitsvertrag mit der Stadt- oder Gemeindeverwaltung abschließen. Eine Ausnahme stellt die Werbung vor Geschäften dar. Gegen eine Gebühr kann der Ladenbesitzer eine Genehmigung bei der Gemeinde bzw. dem zuständigen Außenwerbungsunternehmen beantragen.
 
Offsetdruck
Druckverfahren für einen Großteil der Plakate. Druckträger ist eine beschichtete Metallplatte. Der Offsetdruck eignet sich für Auflagen ab ca. 500 Stück. Die Offsetdruckmaschinen können Plakate für Großflächen in 9, 8, 6 oder 4 Bogenteilen herstellen. Auch City-Light-Poster können im Offset gedruckt werden.
 
Opazität
Maß für die Lichtdurchlässigkeit des Papiers. Papier für Klebeplakate sollte eine hohe Opazität haben, damit die darunter liegenden Plakate nicht durchscheinen. Für Papier im nassen und trockenen Zustand wird unterschieden zwischen der Nass- und Trockenopazität. Zur Erhöhung der Opazität kann auch die Papierrückseite bedruckt werden. Die Opazität für Backlights, d.h. für City-Light-Poster und Mega Lights, muss wegen der Durchleuchtung geringer sein. Siehe auch: Rückseitendruck.
 
Opportunity to See/OTS
Durchschnittliche Anzahl der Kontakte, die eine Person mit dem Werbeträger in einem vorgegebenen Zeitraum hat.
 
Ortsgrößenklassen
Die in der Plakat-Media-Analyse (PMA) ermittelten Leistungswerte lassen sich u.a. nach Ortsgrößenklassen spezifizieren. Folgende Größenklassen werden ausgewiesen: - unter 5.000 Einwohner - 5.000 bis 10.000 Einwohner - 10.000 bis 20.000 Einwohner - 20.000 bis 50.000 Einwohner - 50.000 bis 100.000 Einwohner - 100.000 bis 500.000 Einwohner - über 500.000 Einwohner
 
OSCAR
Bewertungsverfahren für einzelne Großflächen. Mit Hilfe des OSCAR-Verfahrens werden die „Gewichteten Tages-Kontakt-Chancen" (GTKC) einer Großfläche erhoben. Dabei werden die Passanten einer Plakatstelle gezählt (Bruttokontakte). Die Platzierung und das Umfeld der Plakatstelle entscheiden sodann darüber, wie hoch die Beachtungschance der Plakatstelle ist und wie stark die Bruttokontakte abgewichtet werden müssen (Nettokontakte). Siehe auch: -G-Wert -CONTUR
 
Out-of-Home-Channel
Erstes deutschlandweites Bewegtbildnetz mit großformatigen digitalen Bildschirmen in Full-HD-Qualität und vernetzter Schaltung in den frequenzstärksten deutschen Bahnhöfen (Station Video) und in Einkaufscentren (Mall Video). Siehe auch Einzelseite: Station Video oder siehe auch Einzeleite: Mall Video
 
Out-of-Home-Planung
Selektion von Werbeträgern zur Erreichung des individuellen Kommunikationsziels. Die Planung erfolgt nach Quote, Umfeld, Geomarketing oder Leistungswerten.
 
P
Pacht
Entgelt, das ein Unternehmen der Außenwerbung an die Stadt oder Kommune zu zahlen hat, um auf öffentlichem Grund und Boden eine Anschlagstelle zu errichten.
 
Pächter
Unternehmen, das im Wege der Pacht die Genehmigung zur Aufstellung von Außenwerbeträgern erhält.
 
Panel
Repräsentativer Personenkreis, der immer wieder befragt wird bzw. dessen Teilnehmer regelmäßig und meist schriftlich zu bestimmten Fragen berichten.
 
Panoramafläche
Werbeträger, der aus zwei Großflächen, die eng nebeneinander stehen, gebildet wird. Diese Belegungsart muss baulich hergestellt und konzeptionell berücksichtigt werden.
 
Papier
Bei der Auswahl des Plakatpapiers muss zwischen Plakaten, die im Nassklebeverfahren angebracht werden, und Plakaten, die trocken plakatiert werden, unterschieden werden (Klebung). Bei Nassklebung: 100 bis 120g/m², holzfrei, vollgeleimtes Naturpapier oder einseitig gestrichenes Affichen-Papier, hohe Nassreißfestigkeit, geringe Nassdehnung, hohe Opazität oder eingefärbte Rückseite (damit das untere Plakat nicht durchscheint); bei hinterleuchteten Plakaten: 115 bis 135g/m², holzfrei, beidseitig gestrichen (damit das Plakat auf beiden Seiten bedruckt werden kann), keine Wolkenbildung.
 
Papiergrammatur
Für das Nassklebeverfahren sollte das Plakatpapier ein Gewicht von 100 bis 120g/m² haben. Leichtere Papiere reißen leichter ein oder sind zu transparent, während schwerere Papiere in ihrer Verarbeitung ungeeignet sind. Für City-Light-Poster empfiehlt es sich, zwischen 115 und 140 g/m² schweres Papier einzusetzen.
 
Papierlackierung
Lackierte Plakate sind für den Anschlag nicht geeignet, da der Lack beim Falzen brechen kann und aufeinander liegende Lackflächen nach dem Einweichen zusammenkleben.
 
Parkhaus CLP
Identisch mit: Parkahauswerbung Siehe auch Einzelseite: Parkhauswerbung
 
Parkhauswerbung
Parkhäuser sind häufig Hauptausgangspunkt für Shopping-Aktivitäten. Mit Parkhausmedien erreicht man die Menschen unmittelbar auf dem Weg zur Kaufentscheidung. Die optimale Platzierung entlang der Fahrwege und Blickachsen sichert die volle Beachtung bei Ein- und Ausfahrt. Hochwertige Werbeträger bieten vielfältige Möglichkeiten für Ihre Hinweiswerbung. Siehe auch Einzelseite: Parkhauswerbung
 
Passagefrequenz
Planungszahl in der Außenwerbung: Misst die Anzahl der Kontakte in einem festgelegten Zeitabschnitt.
 
Passermarkierungen
Eine Passermarkierung ist notwendig, um die einzelnen Bögen eines Plakates beim Plakatieren richtig zusammenfügen zu können.
 
Pendlerkontakte
Als Pendler werden Personen bezeichnet, deren Arbeitsstätte nicht am Wohnort ist und die demzufolge in eine andere Stadt pendeln müssen. Auf dem Weg zur Arbeit werden zusätzliche Kontakte mit Werbeträgern der Außenwerbung gesammelt generiert, die über die PMA dargestellt werden können.
 
Penetration
Durchsetzung einer Nachricht oder Werbebotschaft bei der Zielgruppe.
 
Perimeter
Typ des Prüfverfahrens zur Messung der Werbeleistung eines Außenwerbemittels. Dem Probanden wird ein Motiv am äußersten Rand des Gesichtsfeldes eingeblendet. Die Qualität des Werbemittels wird daran gemessen, wie schnell die Gestalt wahrgenommen wird. Augenkamera, Blickwinkelprüfung, Elementenverringerung, Entfernungstest, Kuller-Kombinations-Verfahren, Life-Plakat-Test, Nyktoskop, Perimeter, Polaritätenprofil, Recall, Recognition, Soziale Distanzskala, Stereoskopisches Tachistoskop, Tachistoskop, Test des äußeren Lesewiderstandes, Torsionsstereoskop, Verkleinerung, Verunschärfung.
 
Petro-Light-Poster
Werbeträger der Vitrinenwerbung, der aus einer unbeleuchteten Vitrine im 4/1-Bogenformat besteht und an einer Tankstelle positioniert ist.
 
Plakat
Großformatiges Werbemittel aus Papier, das im öffentlichen Raum an speziellen Werbeträgern, meist Tafeln oder Säulen, angebracht wird.
 
Plakat & Media Grand Prix
„Plakat & Media Grand Prix": Preisvergabe des Fachverbands Aussenwerbung e.V. Weitere Informationen unter: www.faw-ev.de
 
Plakat-Media-Analyse/PMA
Die Plakat-Media-Analyse (PMA) wird im Auftrag des Fachverbandes Aussenwerbung e.V. / FAW durchgeführt und weist Leistungswerte für Großflächen, Ganzsäulen, City-Light-Poster und Allgemeinstellen aus. Basis der PMA 98: rund 15.000 Interviews zur Ermittlung des erinnerten Blickkontaktes mit Anschlagstellen. Die PMA gibt Werte wie die Reichweite, den Gesamtwerbedruck (der in Gross Rating Points (GRPs) gemessen wird) oder auch demographische Zielgruppenmerkmale an. Damit liefert die PMA empirisch gesicherte Nutzungs- und Planungsdaten für den Plakat-Anschlag.
 
Plakatanschlag
Frühere Bezeichnung für Plakatwerbung.
 
Plakatbarometer
Ex-Post-Instrument einiger Spezialmittler mit dem Ziel, zuverlässige Daten über Kampagnenreichweiten, Motivzuordnung und die Auffälligkeit der Kampagne zu erheben. Daraus werden generalisierbare Erkenntnisse abgeleitet, die wertvolle Informationen über den Leistungsaufbau über mehrere Dekaden, optimalen Werbe- druck pro Stadt etc. liefern.
 
Plakatbewertung
Die Plakatbewertung erfolgt bspw. über das System OSCAR, das anhand mehrerer Kriterien wie Standort und Passantenzahlen eine Analyse gewichteter Tageskontaktchancen mit Hilfe des G-Wertes vornimmt. Identisch zu: Plakatstellenbewertung.
 
Plakatentwurf
Bei mehrteiligen Plakaten muss ihre Unterteilung bereits beim Entwurf berücksichtigt werden. Teilungsschnitte sollten kleinere Schriften und besondere Bildelemente (z.B. eine Augenpartie) nicht trennen. Ein 18/1-Plakat kann in 8 Druckbogen im Hochformat oder in 9 Druckbogen im Querformat hergestellt werden. Seit 1983 gibt es auch die 6er-Teilung, für die die Bogen gefalzt anzuliefern sind. Bei Plakaten für den allgemeinen Anschlag ist zu beachten, dass zur besseren Verbindung der Papiermäntel überlappend mit ca. 1,5cm Breite geklebt wird. Die Schrift sollte deshalb nicht direkt bis an den Plakatrand gehen. Siehe auch: Bogenteilung.
 
Plakatformate
Plakatgrößen werden immer in cm und in der Reihenfolge Breite x Höhe angegeben. Formate aus der Hochlage des 1/1-Bogens: 59 x 42cm, 1/2-Bogen (DIN A2) 59 x 84cm, 1/1-Bogen (DIN A1) 119 x 84cm, 2/1-Bogen (DIN A0) 119 x 168cm, 4/1-Bogen 119 x 252cm, 6/1-Bogen 356 x 252cm, 18/1-Bogen (8er-Teilung, je ca. 89 x 126cm) Formate aus der Querlage des 1/1-Bogens: 42 x 59cm, 1/2-Bogen (DIN A2) 84 x 59cm, 1/1-Bogen (DIN A1) 84 x 119cm, 2/1-Bogen (DIN A0) 84 x 178cm, 3/1-Bogen 84 x 238cm, 4/1-Bogen 356 x 252cm, 18/1-Bogen (bis zu 9er-Teilung, je ca. 119 x 84cm) Für Allgemeinstellen kann höchstens ein Format von 6/1 Bogen verwendet werden. Größere Format sind nur auf Ganzsäulen und Großflächen möglich. Für City-Light-Poster gilt ein Format von ca. 119 x 175cm (1-Druckbogen).
 
Plakatgestaltung
Einem guten Plakat kann sich kein Betrachter entziehen. Damit es auch in Sekundenschnelle und aus der Ferne wirkt, müssen bei der Gestaltung einige Grundregeln beachtet werden: - Reduktion auf das Wesentliche - Darstellung einer einzigen, einprägsamen Botschaft - Einsatz eines Eyecatchers und eines kurzen Slogans - Verwendung von Motiven mit Symbolcharakter - Einsatz vertrauter Formen und Schlüsselworte - Verwendung von starken Farben und starken Kontrasten - Verwendung plakativer Schriften - Beachtung produktionstechnischer Gegebenheiten (z.B. Teilungsschnitte, Vitrinenrahmen), z.B. sollten keine komplizierten gestalterischen Elemente auf den Teilungsnähten der Plakate platziert werden.
 
Plakatierungsunternehmen (Pächter)
Diese bieten sowohl im lokalen als auch im regionalen oder nationalen Bereich Plakatträger zur Buchung durch Werbungtreibende an. Die meisten Plakatierungsunternehmen haben sich dem Fachverband Außenwerbung e.V. (FAW) angeschlossen, der als Branchenverband die Interessen der Plakatanbieter in Deutschland vertritt. Ströer ist Mitglied im FAW.
 
Plakatkontakt
Kontakt einer Person aus der Zielgruppe mit dem Werbemedium.
 
Plakatmedien
Siehe auch Einzelseite: Plakatmedien
 
Plakatmonitor
Der von der Deutschen Städte Medien/DSM in Auftrag gegebene „Plakatmonitor" liefert die genauen Erinnerungswerte einer Kampagne und gibt einen Nachweis ihrer Wirksamkeit. Als repräsentative Ex-Post-Analyse auf Basis von Interviews dokumentiert der Plakatmonitor zielgruppenspezifisch die effektive Leistung einzelner Motive oder Kampagnen. Die Ergebnisse können für die künftige Planung eingesetzt werden.
 
Plakatnetze
Einige Plakatwerbeträger, wie beispielsweise Mega Lights oder City-Light-Poster können nur in Netzen gebucht werden (Netzbuchung). Bei Großflächen, die einzeln selektiert werden (Einzelbuchung), können für große Plakatkunden aus dem Gesamtangebot nach individuellen Kriterien auch spezielle Großflächennetze zusammengestellt werden, die dann über mehrere Dekaden gebucht werden.
 
Plakatproduktion
Ist die Plakatgestaltung abgeschlossen, beginnt die Produktion. Zunächst wird die Druckvorlage erstellt. Anschließend wird das Mutterlitho auf das Plakatformat vergrößert oder mittels Direktprojektion auf die Druckplatten übertragen. Danach erfolgt der Druck der Plakate (Druckverfahren) in festgelegter Auflage einschließlich Ersatzplakaten und auf geeignetem Papier. Nach der Produktion werden die Plakate für den Plakatversand vorbereitet. Beim Digitaldruck wird die digitalisierte Bildvorlage direkt in die Druckmaschine eingespielt.
 
Plakatreichweite
Planungszahl, die sich aus der Anzahl der Personen in der Zielgruppe mit mindestens einem Kontakt errechnet. Siehe auch: -Netto-Reichweite -Brutto-Reichweite
 
Plakatstandort
Wesentlich für den Plakatstandort ist, dass er eine hohe Frequenz erzielt, um hohe Reichweiten und Kontaktwerte zu erzeugen. Anbringungshöhe, Lichtverhältnisse, Verkehrssituation usw. entscheiden darüber, ob und wie Passanten die Plakate wahrnehmen.
 
Plakatstellenbewertung
Bewertungsverfahren für einzelne Großflächen. Mit Hilfe des CONTUR-Verfahrens wird die Qualität einer Großfläche in Punkten angegeben. Dabei fließen die geschätzte Passagefrequenz einer Plakatstelle sowie ihre Lage, Platzierung und ihr Umfeld in die Bewertung ein. Identisch zu: Plakatbewertung. Siehe auch: -G-Wert -OSCAR
 
Plakatteile
Plakate, die größer als 2/1-Bogen (Bogenformat) sind und durch Klebung angebracht werden, werden in mehreren Teilen gedruckt und bei der Klebung zusammengesetzt. Eine Großfläche kann beispielsweise aus 6, 8 oder 9 Teilen bestehen. Die hinterleuchteten City-Light-Poster werden einteilig produziert. Hinterleuchtete Plakate in größeren Formaten werden ebenfalls in mehreren Teilen gedruckt und in einem speziellen Verfahren vor dem Aushang zusammengesetzt.
 
Plakatwerbung
Plakate sind die klassischen Werbeträger der Außenwerbung. Sie unterscheiden sich durch ihr Format (z.B. 18/1 für die Großfläche), ihre technische Ausstattung (etwa beleuchtet oder mit Wechselmechanismus) und ihren Standort. Plakate stehen überwiegend an Straßen und öffentlichen Plätzen (Allgemeinstellen auch in Wohngebieten), können von wechselnden Werbungtreibenden belegt werden und sprechen durch ihre breite Streuung die gesamte Bevölkerung an. Formen der Plakatwerbung sind: - Allgemeinstellen - Ganzsäulen - Großflächen - City-Light-Poster - Mega Lights - MEGA-Poster
 
Planungsinstrumente
Empirische Untersuchungen wie die Plakat-Media-Analyse (PMA), die Untersuchungen zum G-Wert der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) oder bspw. der Plakatmonitor der Deutschen Städte Medien. Mit diesen Untersuchungen hat man mittlerweile zuverlässige Instrumente für die Planung einer Plakatkampagne an der Hand. Sie liefern valide Daten zu Leistungen von Standorten und bereits durchgeführten Kampagnen.
 
Point of Sale/PoS
Der Point of Sale (auch PoS oder p.o.s.) ist der Ort des Verkaufs. Gerade Aussenwerbung erreicht die Zielgruppe auf ihrem Weg zum Point of Sale und kann somit in letzter Minute einen entscheidenden Einfluss auf die Kaufentscheidung ausüben.
 
Polaritätenprofil
Typ des Prüfverfahrens zur Messung der Einstellung eines Probanden gegenüber einem Außenwerbemittel, bei dem eine Liste von Gegensatzpaaren mit einer Skala verbunden wird. Die von dem Probanden angekreuzten und miteinander verbundenen Skalenpunkte bestimmen das Einstellungsprofil. Augenkamera, Blickwinkelprüfung, Elementenverringerung, Entfernungstest, Fernsehkamera, Kuller-Kombinations-Verfahren, Life-Plakat-Test, Nyktoskop, Perimeter, Recall, Recognition, Soziale Distanzskala, Stereoskopisches Tachistoskop, Tachistoskop, Test des äußeren Lesewiderstandes, Torsionsstereoskop, Verkleinerung, Verunschärfung.
 
POSTAR
POSTAR ist ein seit über zehn Jahren tätiges Marktforschungsinstitut mit Sitz in Großbritannien, das auftragsbezoge Reichweitenmessungen von Out-of-Home-Medien im In- und Ausland vornimmt, die als Referenz für Planungen, Einkauf und Bewertung von Medialeistungen Verwendung finden.
 
Postbefragung
Schließt sich an eine Kampagne bzw. einen durchgeführten Studiotest an und untersucht mit Hilfe statistischer Verfahren die Wirkung einer Kampagne auf die Testgruppe.
 
Poster Track
Grundlagenstudie zur Werbewirkung der Außenwerbung. Die Werbewirkung des Mediums Plakat wird mit der Wirkung anderer Medien verglichen.
 
PpS-Wert
Der PpS-Wert ist der Leistungswert eines Werbeträgers. Die Angabe erfolgt als "Plakatseher pro Stelle im Belegungszeitraum" und ist die Bruttokontaktsumme eines Werbeträgers beziehungsweise Werbeträgernetzes. Dieser Leistungsnachweis ist ab dem Tarifjahr 2013 ein wesentlicher Faktor zur Preisbildung in der Plakatwerbung. Die einzelnen Plakatstellen werden den Leistungs- und Preiskategorien zugeordnet, die ihren jeweiligen Kontaktsummen entsprechen. Der Kontaktwert der ma Plakat tritt an die Stelle des G-Werts, der bisher für die Einzelstellenbewertung und die daraus folgende Preisfindung herangezogen wurde.
 
Preis-Leistungsverhältnis
Anteil von gezahlter Summe zum werblichen Gegenwert. Wird mit dem Tausender-Kontakt-Preis (TKP) bemessen. Dieser gibt an, zu welchem Preis je 1.000 erzielte Kontakte eingekauft werden können. Er lässt sich in der Aussenwerbung mit der folgenden Formel errechnen: Flächenkosten x 10,5 (Dekade) x 1.000/erinnerungswirksame Werbemittelkontakte pro Dekade.
 
Preise
Werden bei Plakaten pro belegter Stelle und Tag angegeben und müssen auf die Dekade und alle gebuchten Stellen hochgerechnet werden. Bei der Litfaßsäule gilt der Bogentagpreis für ein Plakat im Format 1/1-Bogen und pro Tag. Die Preise werden nach den unterschiedlichen Werbeträgern und teilweise nach der Qualität der Plakatstandorte differenziert.
 
Preismerkmale
Unter anderem gelten folgende Merkmale als preisbestimmend:

- Verkehrsnetz des Ortes
- Laufzeit
- Werbefläche
- Gestaltungsart
- Produktionskosten
- Fahrzeugart
 
Pretest
Voraus-Test. Wird vor dem Einsatz einer Werbekampagne durchgeführt. Dieser untersucht die bereits vorhandenen Merkmale, Einstellungen und Kenntnisse der Zielgruppe.
 
Prime Time
Bezeichnet die Hauptsendezeit elektronischer Medien.
 
Prismenwender
(Identisch mit: Prismavision). Typ der Anzeigetafel, das mittels prismenförmiger Aluminiumteile die im Zeitverlauf wechselnde Darstellung von (i.d.R. drei) Außenwerbemitteln ermöglicht. Weitere Merkmale sind u.a.: - Format: von 50 x 60 cm bis 25 x 5 m - bzw. im Bogenformat 4/1 bis 18/1 - sowie im Superposter-Format. - Belegungszeitraum: 3 Monate.
 
Promo Bag
Leinentasche als Gemeinschaftswerbung für Druckschriften, Prospekte, Warenproben, Give-aways an Nutzer des DB Autozuges SyltShuttle, die persönlich überreicht wird. Siehe auch Einzelseite: Promo Bag
 
Q
QR-Code
Die Abkürzung steht für "quick response = schnelleAntwort". Der Code besteht aus einer quadratischen Matrix mit schwarzen und weißen Punkten, die kodierte Daten binär darstellen. Auf Plakatmedien gedruckt, können Konsumenten ihn mit ihrem Fotohandy oder Smartphone fotografieren und werden direkt mit passenden Internetoptionen verbunden.
 
Querschnittsuntersuchung
Untersuchung von Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt.
 
R
Rangreihe
Nach Größe und Wertigkeit geordnete Anzahl von Zahlen oder Begriffen.
 
Raster
Breitenmaß für Plakate von Großflächen. Diese werden für gewöhnlich in einer Rasterweite von ca. 11 Linien je cm gedruckt. Feinere Raster können zu einer Verringerung des Kontrastumfangs und damit zu einer Beeinträchtigung der plakativen Wirkung führen.
 
Recall
Mediabegriff, der die Erinnerung an bestimmte Werbemittel oder deren Inhalte wie Markennamen, Slogan oder Produktnutzen misst. Beim G-Wert wird der Recall eines Plakates an einem einzelnen Plakatstandort gemessen und gibt Auskunft über dessen Qualität. Bei Projekten der Werbewirkungsforschung wird der Recall ganzer Plakatkampagnen erfasst. Der Recall kann in diesem Fall angeben, wie gut eine Plakatkampagne gewirkt hat und wie gut sie gestaltet war. Siehe auch: Recognition.
 
Rechtliche Rahmenbedingungen
Sowohl bei der Einrichtung und Bewirtschaftung von Plakatflächen als auch bei der Umsetzung von Plakatkampagnen gibt es eine Vielzahl von Gesetzen, Vorschriften und Geschäftsbedingungen zu beachten, die hier nur kurz angedeutet werden können. Grundsätzlich müssen sich die Anschlagunternehmen bei der Aufstellung der Werbeträger nach den Landesbauverordnungen und den örtlichen Bauvorschriften richten und bei den Bauämtern eine Genehmigung einholen. Die Anlagen sollten so errichtet und unterhalten werden, dass sie standsicher sind und nicht die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden. Zudem dürfen sie keine Verunstaltung ihrer Umgebung anrichten und sich nicht störend häufen (die Auslegung dieser Begriffe ist häufig Ermessenssache). „Wirtschaftswerbung" darf nach dem Baugesetz nicht außerhalb bebauter Ortsteile stehen (ausgenommen sind z.B. Flughäfen oder Sportanlagen). Auch in Kleinstädten, Dorfgebieten und allgemeinen Wohngebieten ist die Wirtschaftswerbung erheblich eingeschränkt. Amtliche, kirchliche, sportliche, politische oder kulturelle Mitteilungen sind erlaubt. Ein weiterer Grundsatz ist, dass die Sicherheit des öffentlichen Verkehrs nicht gefährdet werden darf, z.B. indem der Werbeträger ein räumliches Hindernis darstellt. Die Tatsache, dass Verkehrsteilnehmer möglicherweise von dem Plakat abgelenkt werden könnten, wird nicht als verkehrsgefährdend eingestuft. Siehe auch: -Genehmigung von Standorten -Öffentlicher Raum
 
Recognition
Wichtig für die Bewertung von Standorten oder Plakatmotiven sind Recognition- oder Erinnerungswerte. Allgemeine Erinnerungstests – im Rahmen einer gestützten Befragung durch die Vorlage des Originals oder einer ungestützten Befragung ohne Erinnerungshilfe (Recall) – geben darüber Auskunft. Siehe ach: Recall.
 
Reichweite
Die Reichweite gibt den Anteil der Zielpersonen an, die durch einen Werbeträger oder durch eine Werbeträgerkombination erreicht werden. Sie kann als absolute Zahl oder in Prozent der Grundgesamtheit angegeben werden.
 
Reichweitenforschung
Erhebung des erreichten Anteils der Gesamtzielgruppe.
 
Reiter
Außenwerbeträger, der im Format 90 bis 100 cm Höhe und 7 bis 8 Meter Länge zu besonderen sportlichen Veranstaltungen mit einem Werbemittel versehen und über die Banden des Veranstaltungsortes (z.B. Sportplatz) gehängt wird. Weitere Typen, die u.a. durch den Wechsel des Werbemotivs während einer Veranstaltung bestimmt sind: Ad-Time-System, APA-Rotosystem, Drehbande, Rollbande, Superbande, Wechselbandensystem. Klasse: Ad-hoc-Werbung.
 
Relaunch
Überarbeitung eines Produkts, Unternehmens- oder Werbeauftritts.
 
Relevant Set
Bezeichnet alle Marken, die ungestützt erinnert werden und zum Kauf in Frage kommen („Top Ten“ bei der Auswahl von Marken bzw. Produkten).
 
Response
Reaktion von Zielpersonen auf eine Werbemaßnahme bei direkter Ansprache (z. B. Direkt-Mailings, Coupon-Anzeigen).
 
Riesenposter
Identisch mit: BlowUP. Siehe auch Einzelseite: BlowUP
 
Rollbande
Außenwerbeträger, der u.a. durch den alternierenden Wechsel des Werbemotivs während einer Veranstaltung bestimmt ist. Die Rollbande kann rund 40 unterschiedliche Werbemittel umfassen. Komplementär: Reiter. Klasse: Ad-hoc-Werbung. Komplementäre Klasse: Dauerwerbung. Quasi identisch mit: Ad-Time-System, Drehbande, Superbande, Wechselbandensystem.
 
Rückseitendruck
Maßnahme zur Verbesserung der Opazität (Lichtdurchlässigkeit). Dieser sollte nur erfolgen, wenn das Plakatmotiv ihn erfordert. Bei ganzflächig bedruckten Plakaten ist er nicht nötig. Um die Verklebung nicht zu erschweren, darf das Raster des Rückseitendrucks nicht mehr als 50 Prozent Flächendeckung haben. Die groben Rasterpunkte sollten frei stehen und sich nicht berühren. Zudem darf der Rückseitendruck nicht bis an den Rand gehen. Um eine einwandfreie Verklebung zu erreichen, muss rundherum ein Streifen in der Breite der Überlappung (ca. 1,5cm) frei bleiben. Bei den so genannten Backlights hingegen (City-Light-Poster und Mega Lights) empfiehlt sich ein Rückseitendruck immer.
 
Rumpfflächenwerbung
Werbung auf dem unteren Teil von Bussen, Straßen- sowie S- und U-Bahnen. Dort werden vor allem Produktnamen und Slogans präsentiert. Als Rumpfflächen bezeichnet man die seitlichen Außenflächen unter den Fenstern und die Heckflächen. Siehe auch Teilgestaltung
 
Rundumgestaltung
Gestaltung einer Ganzsäule mit einem Werbemittel. Besonders geeignet sind Motive, die eine ähnliche räumliche Ausdehnung aufweisen (z.B. Dose).
 
S
Schaltschrank
Ob groß oder klein – Schaltschränke gibt es in jeder Stadt. Mit Hinweiswerbung an Schaltschränken lässt sich dauerhaft ein exklusiver, allein stehender Werbestandort im direkten Kundenumfeld oder Kreuzungsbereich sichern. Die verschiedenen Formen und Ausführungen offerieren zahlreiche Möglichkeiten auf Ihren Standort hinzuweisen und potentielle Kunden darauf aufmerksam zu machen. Siehe auch Einzelseite: Schaltschrank
 
Schaltschrankwerbung
Wechselrahmen, meist im Format DIN A1, an Schaltschränken.
 
Segmentvollgestaltung
An den modernen Niederflurbahnen in Dresden und den XXL-Bahnen in Leipzig können exklusiv einzelne Segmente der Fahrzeuge mit einer großflächigen Gestaltung belegt werden. Straßenbahnen sind eine ideale Plattform für großartige Marken- und Produktinszenierungen. Die kreativ gestalteten Bahnen sprechen sowohl Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs sowie Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer an und transportieren Image- oder Produktwerbung ideal ins Stadtgebiet. Die Segmentvollgestaltung ist für kurz- und langfristige Werbemaßnahmen geeignet. Siehe auch Einzelseite: Segmentvollgestaltung
 
Seitenrichtiger Positivfilm
Der seitenrichtige Positivfilm dient als Vorlage für den Druckvorgang.
 
Seitenscheibenplakat
Seitenscheibenplakate wirken nach innen und außen, da die Selbstklebefolien doppelseitig bedruckt werden. Durch die prominente Platzierung in und an den Seitenscheiben der Busse und Bahnen des Stadt- und Regionalverkehrs sind sie auf Augenhöhe der Fahrgäste. Während der Fahrt sind so eine hohe Kontaktintensität und eine lange Betrachtungsdauer garantiert. Seitenscheibenplakate sind vor allem für kurzfristige Aktionen, wie Produktangebote, Veranstaltungshinweise oder Gewinnspiele, geeignet und lassen sich schnell und kostengünstig realisieren. Über einen aufgedruckten QR-Code, eine App oder durch Nennung eines Internetportals wird zudem eine Interaktion mit dem Fahrgast hergestellt. Standardisiertes Werbeformat (50 x 15cm beidseitig bedruckt). Siehe auch Einzelseite: Seitenscheibenplakat
 
Selektion
Auswahl der zur Verfügung stehenden Werbeträger auf Basis des Mediaplans. Kriterien sind u.a. Standort und Qualität des Standorts sowie Frequenz der Zielgruppe am Werbemittelstandort.
 
Share of Advertising/SOA
Anteil der Werbeinvestition einer Kampagne/Marke an den Werbeinvestitionen des Gesamtmarktes (Konkurrenzfeld).
 
Share of Mind/SOM
Anteil einer Kampagne/Marke an den Durchschnittskontakten pro Person des definierten Gesamtmarkts (Netto-Betrachtung).
 
Share of Voice/SOV
Anteil einer Kampagne/Marke an den Kontakten am definierten Gesamtmarkt (Brutto-Betrachtung).
 
Siebdruck
Der Druckträger beim Siebdruck ist ein beschichtetes Sieb. Wegen der hohen Fortdruckkosten wird der Siebdruck in erster Linie für Plakate mit niedriger Auflage eingesetzt. Siebdruckanlagen können für Plakate maximal vier Farben in einem Druckgang herstellen. Siehe auch: -Digitaldruck -Offsetdruck
 
Solitär-3-Mobil
Freistehendes, dreiseitiges, mobiles Präsentationssystem für Großtransparente auf Bahnhofsvorplätzen, in Empfangshallen und auf Bahnsteigen. Siehe auch Einzelseite: Solitär-3-Mobil
 
Sondergroßfläche/SGF
Großflächige Plakattafel im Hochformat. Siehe auch Einzelseite: Sondergroßfläche
 
Sonderwerbeformen
Sonderwerbeformen, auch gerne als Special Ads bezeichnet, sind optische Umgestaltungen jeglicher Art an bestehenden Werbeträgern aus unserem Portfolio.
 
Spannband
Werbetransparente für zeitlich begrenzte Aktions- und Hinweiswerbung. Bedruckte Kunststoffplanen bzw. Vinylnetze im Längsformat. Siehe auch Einzelseite: Spannband
 
Special Ad
Special Ads, auch gerne als Sonderwerbeformen bezeichnet, sind optische Umgestaltungen jeglicher Art an bestehenden Werbeträgern aus unserem Portfolio. Siehe auch Einzelseite: Special Ads
 
Spezialmittler
Auch Spezialagentur genannt. Über Spezialmittler wird die Buchung und Abwicklung von Plakatkampagnen vorgenommen. Spezialmittler sind deshalb wichtige Servicepartner für Media- und Werbeagenturen sowie werbungtreibende Unternehmen.
 
Städteverbindung
Die „Städteverbindungen“ sind kleine, kostenlose Hefte für Bahnreisende. Sie fassen die wichtigsten Fernverkehrs-Knoten- und Umsteigebahnhöfe für verschiedene Städte zusammen. Die Hefte erscheinen zweimal pro Jahr und bieten Anzeigenflächen in unterschiedlichen Formaten. So können regionale und überregionale Zielgruppen ideal angesprochen werden. Siehe auch Einzelseite: Städteverbindung
 
Stadtinformationsanlage
Frei stehende Plakatvitrinen, die auf der einen Seite ein Werbeplakat und auf der anderen Seite einen Stadtplan oder ähnliche kommunale Informationen enthalten. Diese sind häufig in Fußgängerzonen zu finden.
 
Stadtmöblierung
Produktgruppe, in der Werbeträger mit kleineren Werbeflächen überwiegend im 2-qm- bzw. 4-qm-Format (zum Beispiel City-Light-Poster, City-Light-Säulen, Litfaßsäulen) zusammengefasst sind, die zum Teil baulich in öffentliche Stadtmöbel integriert sind (zum Beispiel Wartehallen, Toilettenanlagen). Weitere Informationen finden sich auch unter www.stroeer.com/stadtmoeblierung
 
Stair Branding
Präsentation großflächiger Werbemotive auf Treppen durch Beklebung der Stirnseiten der Stufen mit Folien. Beklebung des aller Stufen. Bei Stair Branding PLUS können die Seitenflächen mitgenutzt werden. Siehe auch Einzelseite: Stair Branding
 
Stair Poster
Präsentation großflächiger Werbemotive auf Treppen durch Beklebung der Stirnseiten der Stufen mit Folien. Standardformat: 150 cm x 150 cm. Siehe auch Einzelseite: Stair Poster
 
Standardisierter Datensatz zur Außenwerbung/SDAW
Wird brancheneinheitlich zur Datenfernübertragung genutzt, wenn beispielsweise einem Spezialmittler gemeldet werden soll, wie viele und welche Plakatstellen noch zur Buchung frei sind.
 
Standort
Genau definierter Ort, an dem eine Anschlagstelle aufgestellt ist. Im Gegensatz zu Litfaßsäulen und Ganzsäulen können mehrere Großflächen unmittelbar nebeneinander stehen. Sie stehen dann am gleichen Standort (Mehrfachstandort). Üblicherweise wird jedoch von einem Werbungtreibenden nur ein Werbeträger pro Standort belegt. Bei der Wahl der Standorte ist vor allem zu berücksichtigen, welche Zielgruppe man mit der Werbebotschaft erreichen will. Siehe auch: Standortqualität
 
Standortbeschreibungsbogen
Formular zu jedem einzelnen Werbeträger. Er hält die wichtigsten Daten zu seiner Position und zu seinem unmittelbaren Umfeld. Dadurch ist er einer der wichtigsten Instrumente zur zielgruppenspezifischen Selektion von Werbeträgern. Standortbeschreibungsbögen werden für einzeln buchbare Werbeträger, wie die Großfläche, geführt.
 
Standortleistung
Kennzahl zur Ermittlung des Wertes des Standorts eines Außenwerbemittels. Relevant sind hier insbesondere die Frequenz sowie die Beachtungschance eines Werbemittels. Identisch zu: Kontaktleistung.
 
Standortverzeichnis
Instrument zur Planung von Außenwerbekampagnen, u.a. mit Art und Adressen der Werbeträger, Preisen sowie Verfügbarkeit für Buchungen.
 
Station Video
Erstes deutschlandweites Bewegtbildnetz mit großformatigen digitalen Bildschirmen in Full-HD-Qualität und vernetzter Schaltung in den frequenzstärksten deutschen Bahnhöfen. Vormals bekannt als OC Station. Siehe auch Einzelseite: Station Video
 
Stellenmarkt aktuell (Broschüre)
Die Deutsche Bahn (DB) ist einer der größten Arbeitgeber Deutschlands. In der konzerneigenen Publikation „Stellenmarkt aktuell“ werden die Stellenangebot der DB an alle Konzernmitarbeiter kommuniziert. Neben Jobangeboten bietet das Informationsheft zusätzlich Raum für Anzeigen in verschiedenen Formaten. Das Heft erscheint dabei wöchentlich als gedrucktes Exemplar und wird zudem im DB-Intranet veröffentlicht. So erreicht es eine große Zahl an Bahn-Mitarbeitern. Siehe auch Einzelseite: Stellenmarkt aktuell
 
Stichprobe
Auswahl einer Untersuchungseinheit aus der Grundgesamtheit nach bestimmten Methoden.
 
Stornofristen
Außenwerbeunternehmen gewähren Werbungtreibenden bei der Buchung von Plakaten eine Stornofrist von 60 Tagen. Bei City-Light-Postern und City-Light-Säulen gilt die Festbuchung.
 
Streckenfaltpläne
Die kompakten und handlichen Streckenfaltfahrpläne passen in jede Tasche. Die Faltpläne erscheinen einmal pro Jahr und bieten Anzeigenflächen im Innenteil und auf der Rückseite. Sie enthalten übersichtliche Pläne regionaler Bahnverbindungen und sind so ständiger Reisebegleiter von Berufs- und Einkaufspendlern. Siehe auch Einzelseite: Streckenfaltpläne
 
Streuplan
Festlegung, wann während einer Werbekampagne welche Medien wie oft geschaltet werden sollen.
 
Streuquote
Gibt an, in welcher Dichte die Plakate in einer Stadt oder Region verteilt sind. Sie wird als Verhältnis von einer Plakatstelle zur Anzahl der Einwohner in Tausend angegeben. Beispiel: 1:3.000 entspricht einer Belegungsquote von einer Plakatstelle zu 3.000 Einwohnern einer Stadt. Identisch zu: Belegungsquote.
 
Strom- und Reinigungskosten
Bei Vitrinenplakaten an Wartehallen, Stadtinformationsanlagen etc. sind die Strom- und Reinigungskosten in der Regel in den Belegungspreisen enthalten.
 
Stromkastenwerbung
Wechselrahmen, meist im Format DIN A1, an Stromkästen.
 
Superposter
Plakatwerbeträger im 40/1-Bogenformat mit den Maßen 526 x 372cm, das vorzugsweise an Giebelwänden angebracht und beleuchtet ist. Für Superposter gilt die Einzelbuchung und das Nassklebeverfahren (Klebung).
 
Swing Ads
Mit Swing Ads haben Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs Werbung fest im Griff. Die werblich bedruckten Halteschlaufen werden ergänzend zu den bereits im Fahrzeug vorhandenen Schlaufen in Bussen und Bahnen des Stadt- und Regionalverkehrs montiert. Durch die aufgedruckte Werbung wird aus der Schlaufe ein Werbemittel, das permanent im Blickfeld des Fahrgastes und damit besonders aufmerksamkeitsstark ist – gerade während der Fahrt sind Fahrgäste für Abwechslung aufgeschlossen. Die Swing Ads sind kurzfristig buch- und einsetzbar, zum Beispiel für Produktaktionen, Shoperöffnungen oder Händleraktionen. Siehe auch Einzelseite: Swing Ads
 
Swing Cards
Swing Cards sind eine außergewöhnliche und aufmerksamkeitsstarke Möglichkeit, um mit einer breiten Zielgruppe in Bussen und Bahnen des Stadt- und S-Bahnverkehrs in Kontakt zu treten – besonders für Produktangebote oder kurzfristige Aktionen im Rahmen von Shop-Eröffnungen, Messen und Events. Die kleinen Anhänger an den Gepäckablagen oder Kleiderhaken der S-Bahnen sowie an Haltestangen von Bussen und Straßenbahnen sind durch die Platzierung im direkten Sichtfeld der Fahrgäste nicht zu übersehen. Sie bieten besonders für Maßnahmen mit Response-Mechanismen Platz, zum Beispiel Gewinnspiele oder Antwortkarten. Dadurch ermöglichen sie ein hohes Interaktionspotential mit der Zielgruppe. Siehe auch Einzelseite: Swing Cards
 
T
Tagesleuchtfarben
Farben, die aufgrund ihrer speziellen Pigmente auch bei Tageslicht eine intensive Leuchtkraft besitzen. Siehe auch: -Druckfarben -Lichtechtheit
 
Tausender-Kontakt-Preis/TKP
Gibt an, zu welchem Preis je 1.000 erzielte Kontakte eingekauft werden können. Er lässt sich in der Aussenwerbung mit der folgenden Formel errechnen: Flächenkosten x 10,5 (Dekade) x 1.000 : erinnerungswirksame Werbemittelkontakte pro Dekade
 
Teaser
Bezeichnung für ein vorab geschaltetes, aufmerksamkeitssteigerndes Werbeelement, das Interesse wecken soll.
 
Teilbelegung
Teilweise Buchung von Werbeträgern. Bspw. Litfaßsäulen werden in aller Regel nur in ganzen Netzen belegt. In größeren Städten (ab ca. 300.000 Einwohnern) ist allerdings auch eine Teil- oder Halbbelegung möglich. Dabei wird in der ganzen Stadt jede zweite Anschlagstelle belegt. Siehe auch: Vollbelegung
 
Teilgestaltung
An Bussen und Bahnen des Stadt- und Regionalverkehrs stehen fest definierte Werbeflächen für eine Teilgestaltung zur Verfügung. Sie ist besonders dafür geeignet, Marken- Slogans, Produkte oder Dienstleistungen einer breiten Zielgruppe bekannt zu machen – von Shopping-Begeisterten über Touristen bis hin zu Berufspendlern. Mit der Belegung in einer bestimmten Stadt oder Region kann der Einsatz ohne große Streuverluste geplant und realisiert werden. Dabei eignet sich die Teilgestaltung sowohl für den kurz- und langfristigen Einsatz. Siehe auch Einzelseite: Teilgestaltung
 
Teilungsschnitte
Stoßkanten zwischen den einzelnen Bogenteilen bei mehrteiligen Plakaten. Bereits im Entwurf von Plakatmotiven sollte daher darauf geachtet werden, filigrane Motivteile wie Gesichter und feine Schriften nicht zu trennen. Siehe auch: -Plakatformate -Bogenteilung -Plakatentwurf
 
Tonwertumfang
Der Tonwertumfang bezeichnet den darstellbaren Bereich eines Bildes zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Ton.
 
Top Loop
Klebung der oberen Teilflächen einer Litfaßsäule als Ring im Hochformat. Siehe auch Einzelseite: Litfaßsäule Top Loop
 
Traffic
Traffic Boards ergänzen Plakatkampagnen ideal und unterstützen sie vor allem durch ihre Mobilität im öffentlichen Personennahverkehrs – sowohl im Stadtgebiet, als auch im regionalen Umland und den Einzugsgebieten von Ballungszentren. Traffic Boards sprechen die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs wie auch Fußgänger und Autofahrer an. So generieren sie zusätzliche Reichweiten. Besonders geeignet sind Traffic Board-Kampagnen für Kurzfrist-und Aktionsmaßnahmen. Mit den standardisierten neun und zwei Quadratmeter Formaten lassen sich klassische Großflächen oder City-Light-Poster-Kampagnen flexibel erweitern. Ergänzt wird das Traffic-Board-Angebot durch eine vier Quadratmeter große Fläche auf der Heckscheibe eines Busses. Das 18/1-Traffic Board ist die Adaption an das Großflächenformat (356cm x 252cm). Das 4/1-Traffic Board lehnt sich an das CLP-Format (119cm x 176cm) an. Siehe auch Einzelseite: 9-qm-Traffic Board; 4-qm-Traffic Board; 2-qm-Traffic Board
 
Traffic Boards
Adaption des Plakatformats auf den mobilen Werbeträger Bus. Das 18/1-Traffic Board ist die Adaption an das Großflächenformat (356cm x 252cm). Das 4/1-Traffic Board lehnt sich an das CLP-Format (119cm x 176cm) an. Siehe auch Einzelseite: 9-qm-Traffic Board oder siehe auch Einzelseite: 2-qm-Traffic Board
 
Train Infoscreen Hamburg
Identisch mit: Fahrgastfernsehen Hamburg
 
Train Poster A2
Mit A2/A3-Plakaten in Bussen und Bahnen des Stadt- und Regionalverkehrs werden vor allem junge und mobile Nutzer des öffentlichen Personen-Nahverkehrs auf dem Weg zur Arbeit, Schule, Uni oder zum Einkaufen erreicht. Von der Produktwerbung über Dienstleis¬tungsangebote bis hin zu Veranstaltungs- und Tourismuswerbung – mit den kurzfristigen Buchungszeiträumen sind die A2/A3 Bus Poster besonders für Aktionswerbung ideal. Auf¬grund der zum Teil längeren Fahrtdauer haben Fahrgäste Zeit sich mit Werbebotschaften auseinanderzusetzen – so können zum Beispiel Kaufimpulse noch kurz vor dem Point-of- Sale gesetzt werden. Siehe auch Einzelseite: Innenplakat A3 / A2
 
Train-INFOSCREEN
Train-INFOSCREENS sind hochauflösende, computergesteuerte Flachbildschirme in U-Bahnen. 1998 wurden Train-INFOSCREENS als Pilotprojekt in Hamburg gestartet. Neben aktuellen Nachrichten, Wetterprognosen, Kulturtipps und Fahrtinformationen besteht das Programm zu einem festen Teil aus Werbung. Vorteile: eine individuelle Dosierbarkeit der Spots, extrem kurze Vorlaufzeiten, niedrige Produktions- und Schaltkosten sowie eine durch die Wartesituation besonders aufnahmebereite Zielgruppe.
 
Train-Poster-Reisekarte
Siehe auch Einzelseite: Train-Poster-Reisekarte
 
Transport / Transportmedien
Diese Produktgruppe umfasst die Vermarktung aller Werbeflächen an und in Vehikeln des öffentlichen Personennah- bzw. Schienenfernverkehrs. Darüber hinaus sind einzelne Bahnhofsmedien enthalten, soweit diese nicht dem Billboard- oder Street Furniture-Bereich zuzurechnen sind (zum Beispiel Out-of-Home-Channel, Infoscreens).
 
Trennscheibenplakat S-Bahn
In den Zügen der Münchener S-Bahn können Trennscheiben im Bereich der Türen mit Folien beklebt werden. Beim Ein- und Ausstieg kommt jeder Fahrgast an den Trennscheiben vorbei, die Werbung ist so für jeden gut sichtbar und garantiert eine hohe Kontaktchance. Mit täglich 780.000 S-Bahn-Nutzern in München* werden sowohl Berufspendler, Geschäftsreisende, aber auch Touristen angesprochen. Ideal ist die Werbung auf Trennscheiben sowohl für Kurzfristmaßnahmen, als auch längerfristige Imagewerbung – ob für Produkte, Dienstleistungen oder Veranstaltung. Siehe auch Einzelseite: Trennscheibenplakat S-Bahn München
 
Treppenstufenwerbung
Siehe auch Einzelseite: Treppenstufenwerbung
 
U
Überlappungen
Da man die Plakate von oben nach unten anschlägt, werden zweiteilige Plakate immer an der Unterkante des Oberteils um ca. 1,5cm überlappt. 18/1-Plakate werden von links nach rechts und von oben nach unten geklebt. Überlappungsränder müssen also rechts und unten vorgesehen werden. Siehe auch: -Euroklebung -Klebevorlage
 
Uhrensäulen
Außenwerbemöglichkeit an fest installierten, öffentlichen Uhren, meist in Innenstädten oder an Bahnhöfen. Werbung ist hier auf allen Seiten möglich. Siehe auch Einzelseite: Uhrenwerbung
 
Umschlag Gruppenticket
Siehe auch Einzelseite: Umschlag Gruppenticket
 
Ungestützte Befragung
Recherchemethode in der Markforschung. Um Erinnerungswerte für Werbemittel oder Werbeträger zu ermitteln, werden die Passanten entweder gestützt oder ungestützt befragt. Im Gegensatz zur gestützten Befragung stellt die ungestützte Befragung keine Erinnerungshilfen bereit, d.h. der Befragte muss sich ohne visuelle Hilfe an ein Plakat bzw. einen Standort erinnern.
 
Unique Selling Proposition/USP
Kaufanregender, einzigartiger Vorteil, durch den sich ein Produkt von Konkurrenzprodukten abgrenzt.
 
V
Veranstaltungswerbung
Instrument der Außenwerbung, das zu einer Veranstaltung die Distribution von DIN-A1-Plakaten vorsieht.
 
Verbraucher-Analyse/VA
Markt-Media-Analyse mit dem Ziel, die Mediennutzung und das Konsumverhalten der Erwachsenen ab 14 Jahre zu untersuchen.
 
Verbundwerbung
Gleichzeitige Werbung für zwei oder mehr Produkte, die gut zueinander passen, z.B. Brötchen und Brotaufstrich. Siehe auch: -Gemeinschaftswerbung -Sammelwerbung.
 
Verfügbarkeit
Wichtiger erster Schritt bei der Buchung von Plakaten. Bereits in der Planungsphase wird untersucht, ob in den anvisierten Zeiträumen genügend Werbeträger der gewünschten Qualität verfügbar sind. Bei unzureichender Verfügbarkeit muss notfalls auf andere Termine ausgewichen werden.
 
Verkehrsmedien
Siehe auch Einzelseite: Verkehrsmedien
 
Verkehrsmittelwerbung
Ehemalige Bezeichnung für Werbung an und in öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen). Vorteil: Mit Verkehrsmittelwerbung erreicht man eine besonders mobile, aktive Zielgruppe. Aktueller Begriff: Verkehrsmedien.
 
Verkehrsmittelwerbungs-Studie/VKM-Studie
Mit einer Studie zur Medialeistung von Verkehrsmittelwerbung hat der Fachverband Außenwerbung e.V. (FAW) schon früh die Leistung von Werbung auf Bussen und Bahnen nachgewiesen. Das Ergebnis:
- Pro Woche hat mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung Kontakt mit Verkehrsmittelwerbung.
- Auch die Reichweite, der Werbedruck (gemessen in Opportunities to see) und die Kontaktmenge sprechen eindeutig für diese Form der Außenwerbung.
- Darüber hinaus konnte eine Schätzfunktion hergeleitet werden, die sich zur Bestimmung des Werbedrucks für beliebige Teilbelegungsquoten einsetzen lässt.
 
Video-Boards
Hochauflösende LED-Wände, die zum Abspielen von Werbespots in Videoqualität geeignet sind. Siehe auch Einzelseite: Videoboard
 
Visibilität
Visibilität steht für Sichtbarkeit einer Werbekampagne, die über die Größe der Werbeträger und deren hochwertige technische Ausführung den öffentlichen Raum dominiert und dadurch Werbebotschaften von Marken effizient kommuniziert.
 
Vitrine
Werbeträgerklasse der Außenwerbung, der zur hochwertigen Präsentation von unterschiedlich gearteten Außenwerbemitteln dient.
 
Vitrinenplakate
Backlights wie City-Light-Poster und Mega Lights bezeichnet man auch als Vitrinenplakate, da sie in Vitrinen aufgehängt und hinterleuchtet werden. Vitrinenplakate dürfen nicht gefalzt angeliefert werden.
 
Vollbelegung
Normalfall beim Plakatanschlag an Litfaßsäulen. Komplette Belegung aller Werbeträger einer Stadt belegt. Siehe auch: Teilbelegung.
 
Vorteile der Außenwerbung
Außenwerbung ist ein allgegenwärtiges Massenmedium mit einer hohen Akzeptanz in der Bevölkerung. Grundsätzlich hat jede Person, die das Haus verlässt, die Chance, mit Außenwerbung in Kontakt zu kommen. Gute Plakate und Werbebotschaften auf Verkehrsmitteln beleben dabei nicht nur das Stadtbild, sondern haben auch einen Unterhaltungswert und ziehen die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Daraus ergeben sich die folgenden Vorteile der Außenwerbung:
- Schaffung einer breiten Öffentlichkeit
- schnelle Steigerung des Bekanntheitsgrades durch wirksame Kontaktwiederholungen
- massiver Werbedruck und ein rascher Aufbau von Reichweiten
- lokale und regionale Verstärkung der Werbung
- Unterstützung der Abverkäufe kurz vor dem Kaufentscheid (Plakat oder Verkehrsmittelwerbung als letztes Medium vor dem Point of Sale)
 
Vorteile der Verkehrsmittelwerbung
Vorteil der Verkehrsmittelwerbung sind im Allgemeinen flexible Laufzeiten und Belegung, attraktive Reichweiten, kreative Gestaltungsmöglichkeiten und eine mobile Zielgruppe.
 
W
Wagenstandsanzeiger
Der Wagenstandsanzeiger gehört zu den wichtigsten Medien für Bahnreisende. Direkt am Bahngleis positioniert geben anschauliche Grafiken Aufschluss über die Reihenfolge einzelner Zug-Wagen, ihre Nummerierung sowie die Position des Bordrestaurants. Beim Eintreffen auf dem Bahngleis steuern Bahnreisende deshalb meist unmittelbar die Wagenstandsanzeiger an, da der Plan zur besseren Orientierung dient und beim Auffinden bestimmter Standorte hilft. Siehe auch Einzelseite: Wagenstandsanzeiger
 
Wahlplakate
Während eines bestimmten Zeitraumes vor einer Wahl haben die Wahlplakate der Parteien Vorrang vor den Plakaten der Wirtschaftswerbung. Gesetzlich vorgeschrieben für politische Plakate ist ein Impressum mit Angaben zum Verfasser und zur Druckerei.
 
Wahrnehmungsforschung
Erforscht die Wahrnehmungsprozesse und die Abhängigkeit der Wahrnehmung von bestimmten Faktoren.
 
Wandfläche
Werbeträger der Außenwerbung. Der Terminus wurde von der Deutschen Eisenbahnreklame GmbH zur Benennung von Werbefläche in der S-Bahn (Aufgang im Doppelstockwagen) eingeführt.
 
Wangerooge
Der Wangerooge Fahrplan ist für Reisende und Touristen der Nordseeinsel unverzichtbar. Neben den Fahrzeiten des Tidebusses, des Schiffs und der Inselbahn, enthält er wichtige Service- und Tarif-Informationen. Der kompakte und handliche Fahrplan passt in jede Tasche und ist so ständiger Reisebegleiter. Die Fahrpläne erscheinen einmal pro Jahr und bieten Anzeigenflächen im Innenteil. Der Wangerooge Fahrplan wird per Post an Stammkunden des Deutschen Bahn (DB) Autozugs, auf Anfrage bundesweit an Neukunden sowie in DB Reisezentren im Nord-Westen von Deutschland verteilt. Siehe auch Einzelseite: Wangerooge
 
Wartehalle
Wartehallen für Verkehrsmittel sind ein Standort für City-Light-Poster. Wartehallen gehören in den Bereich des Sadtmobiliars, bei dem Plakatwerbeträger mit Zusatznutzen für die städtische Bevölkerung verknüpft werden.
 
Wartehalle CLP
Siehe auch Einzelseite: Wartehalle CLP
 
Wartehallenplakat
Werbemittel der Außenwerbung, das durch Plakatwerbung in Wartehallen der öffentlichen Transportmedien bestimmt ist. Angeschlagen wird es auf der Wartehallentafel. Format i.d.R.: 119 x 175 cm.
 
Wartehallentafel
(Kurzzeichen: WHT). Werbeträger der Außenwerbung, der durch die Aufstellung in Wartehallen der öffentlichen Transportmedien bestimmt ist. Angeklebt wird das Wartehallenplakat. Oberbegriff: Großfläche.
 
Wasserfestigkeit
Druckfarben müssen wasserfest sein; sie dürfen in nassem Zustand nicht auslaufen. Diese Eigenschaft ist auch für die Wetterbeständigkeit des Plakats von Bedeutung.
 
Wechselrahmen (U-Bahn)
Werbeträger für Plakate im DIN A1 Format. Wechselrahmen werden in Netzen gebucht. Das Plakat befindet sich geschützt hinter einer Plexiglasscheibe.
 
Wechslertechnik
Ausstattung von Werbeträgern mit mechanischen Bauteilen, die einen wechselnden Plakataushang ermöglichen und dadurch am jeweiligen Standort größere Kapazitäten pro Buchungsperiode zur Verfügung stellen.
 
Wegweisermappen
Wegweisermappen sind farbige Umlaufmappen für die interne Hauspost der Deutschen Bahn (DB). So werden Unterlagen bundesweit an DB-Mitarbeiter transportiert. Der Innenteil bietet Raum für Anzeigen. Im Jahr werden zwischen 50.000 bis 100.000 Mappen eingesetzt. Siehe auch Einzelseite: Wegweisermappen
 
Werbedruck
Quantitatives Ausmaß der Konfrontation der Zielgruppe mit Werbeträgern und Werbemitteln.
 
Werbemittel
In der Außenwerbung wird analog zu den meisten anderen Mediengattungen zwischen Werbemitteln und Werbeträgern unterschieden. Als Werbemittel wird in der Plakatwerbung das Material bezeichnet, auf dem die Werbebotschaft dargestellt ist. Zu den Werbemitteln zählen also Plakate, die bedruckten Folien der Verkehrsmittelwerbung oder die Schilder der Bandenwerbung. Das Werbemittel wird dann auf dem Werbeträger angebracht.
 
Werbemittelkontakt
Erfolgt, wenn eine Person einen Werbeträger sichtbar passiert. Dieser ist erinnerungswürdig, wenn sich eine Person an ein Plakatmotiv erinnern kann.
 
Werbeträger
Baulich-technische Vorrichtungen, die zum Anbringen von Werbemitteln vorgesehen sind und aufgrund spezieller Designs oder Techniken zumeist eigene Produktbezeichnungen erhalten (zum Beispiel Mega-Lights, City-Light-Poster, etc.).
 
Werbewirkung
Einfluss der Werbung auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen in der Zielgruppe. Wirkung kann als Marken-Awareness, Markensympathie, Image, Kaufabsicht oder Kauf gemessen werden. Diverse Einflussfaktoren wie der Werbeträger, das Werbemittel oder die Kontakthäufigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.
 
Werbewirkungsforschung
Erforscht die Faktoren der Werbewirkung und ihre Einflüsse.
 
Werbewirkungsmessung
Diese Messung der Erinnerung (Recall) an eine Plakatkampagne gibt an, wie gut das Plakatmotiv in Kombination mit der gewählten Belegung von Werbeträgern auf die Gesamtbevölkerung oder auf eine bestimmte Zielgruppe gewirkt hat.
 
Werbung zu Messen & Ausstellungen
Messen bieten häufig attraktive Werbemöglichkeiten. So etwa in Form von: - City-Light-Postern - Dauerwerbeflächen - Dauerwerbeeinrichtungen in verschiedenen Größen - Großflächen - MEGA-Poster - Postervitrinen - Wechselrahmen - Werbetürmen
 
Wildanschlag
Plakate werden häufig „wild", d.h. ohne Genehmigung an Zäunen, leer stehenden Häusern, Bäumen, Masten usw., angebracht. Dieser Wildanschlag ist nicht erlaubt.
 
Wochenvormerkkalender
Als tägliches Werkzeug im Arbeitsalltag ist der Wochenvormerkkalender der Deutschen Bahn (DB) auf jedem Schreibtisch von DB-Mitarbeitern und bei Partnerfirmen zu finden. Auf bis zu 45.000 Kalendern pro Jahr können mithilfe von Anzeigen Blatt für Blatt und Woche für Woche Werbebotschaften kommuniziert werden. Siehe auch Einzelseite: Wochenvormerkkalender
 
X
X-City Mobil Hannover
X-City Mobil Hannover: jetzt: Fahrgastfernsehen Mobil Hannover Siehe auch Einzelseite:Fahrgastfernsehen Mobil Hannover
 
Z
Zapping
Schnelles Umschalten von einem TV-Sender zum anderen. Ein Großteil der TV-Werbung wird nicht gesehen, da Zuschauer in der Werbepause zappen. In der Außenwerbung ist Zapping beim Konsumenten nicht möglich.
 
Zeitgerüst
Sichtkontakte mit Plakaten werden nicht bewusst gespeichert. Ein Zeitgerüst - d.h. ein reproduzierter Tagesablauf mit Stationen wie Arbeitsweg, Mittagspause oder Einkaufsweg - hilft, die Erinnerung zu unterstützen.
 
Zeitung der Straße
Synonym für Allgemeinstelle / Litfaßsäule.
 
Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft/ZAW
Führt als Zusammenschluss von Verbänden, deren Mitglieder Wirtschaftswerbung betreiben, die Interessen der Werbewirtschaft zusammen. Dieser vertritt sie nach außen und stellt jährlich die Werbeinvestitionen aller Mediengattungen und Werbeträger fest. Die Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern/IVW ist eine unabhängige Kontrollorganisation des ZAW. Auch der Fachverband Außenwerbung/FAW ist Mitglied im ZAW.
 
Zielgruppe
Am Beginn jeder Kampagne steht auch in der Außenwerbung die Definition der gewünschten anzusprechenden Konsumentenauswahl, der Zielgruppe. Spezielle Tools der Außenwerbung ermöglichen dann die zielgruppenspezifische Planung. Zu diesen Planungsinstrumenten gehören etwa die FAW-Kriterien, die das Umfeld eines Standortes genau definieren, oder neuerdings auch die so genannten Mikromarketing-Modelle (Datenbanken mit Standortdaten). Ein anderes Planungsinstrument stellt die Plakat Media Analyse/PMA dar, durch die eine Segmentierung der Zielgruppe nach unterschiedlichen Kriterien ermöglicht wird, so z.B. nach Geschlecht, Kaufkraft oder speziellen Interessen. In der PMA können die Reichweiten und Kontakte von Plakaten auch für spezielle Zielgruppen angegeben werden.
 
Zielgruppenpool
Zur Verfeinerung der unmittelbaren Zielgruppenansprache hat Ströer anbieterübergreifende Zielgruppenpools nach den neuen Planungskriterien "Zufahrtsbereich" und "Nahbereich" entwickelt. Mit Hilfe des Frequenzatlas der Fraunhofer Gesellschaft und der GPS Navigation wurde zwischen aktuellen geokodierten POS Bestandsdaten und Werbeflächen aller deutschen Anbieter eine Wegezuordnung durchgeführt. Hierbei wurden Apotheken, Lebensmitteleinzelhändler, Tankstellen, Bau- und Getränkemärkte mit Großflächen und Ganzsäulen verknüpft und zu jeweiligen Pools zusammengefasst. Die zweite Variante der Zielgruppenpools berücksichtigt die Mobilität von bestimmten Zielgruppen und deren Regular Targets of Mobility. Derzeit sind die Pools "Business/Entscheider" und "U29" verfügbar. Discotheken, Filialen von Fastfood-Ketten und Bildungseinrichtungen wurden beispielsweise zur Identifizierung von Werbestellen herangezogen, die sich in den Mobilitätsmustern der junge Zielgruppe U29 wiederfinden. Ein Plakateinsatz an diesen Stellen wird einen höheren Prozentanteil der jeweiligen Zielgruppen erreichen als ein durchschnittlicher Standort mit neutralem Kontaktprofil.
 

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